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Nepp auf Reisen und Erkenntnisse fürs Leben

Vorsicht vor Abzocke im Urlaub

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Von einer Touristenfalle in Thailand und Lehren für den Alltag

Dieser Gastartikel ist ein Erfahrungsbericht über Nepp und Abzocke im Urlaub.

 

Vielleicht kennst du es auch, wenn du auf Reisen an einen neuen Ort kommst. Es herrscht eine ganz andere Kultur. In manchen Regionen der Welt kommst du nicht mal aus dem Flughafengebäude heraus, ohne schon ein Dutzend "toller" und selbstverständlich sowohl in Preis, als auch in Qualität, "unschlagbarer" Angebote von hektisch palavernden Gestalten erhalten zu haben.

 

Mein heutiger Gastautor Martin vom Blog "Zinskraft" berichtet von einer typischen Bauernfängerei, die er auf seiner ersten Reise nach Thailand erlebt hat. In der weiteren Betrachtung erklärt er welche Parallelen er zum Alltag sieht und welche Rolle das für dein Leben und letztendlich auch für deine Finanzen spielt.

 

Ring frei, für Martin von Zinskraft! 

 

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Schalte deinen Kopf ein!

Ende 2014 hatte ich kurz vor dem Verfassen meiner Masterarbeit und der darauf folgenden Jobsuche einige Wochen Luft, die ich noch einmal besonders sinnvoll nutzen wollte. Was gibt es da Schöneres als einfachmal Fünfe gerade sein zu lassen, in den Tag hinein zu leben und die traumhaften Orte sowie das umwerfende Essen in Thailand zu genießen? Ich sah mich bereits Kokosnuss schlürfend und über interessante Märkte stromernd durch das Land ziehen.

 

Gesagt, getan: Schon ging es mit meiner jetzigen Frau ab in den Flieger und zunächst nach Bangkok, wo mir nach Verlassen des Flughafens die feucht-warme Luft erst einmal wie eine Wand entgegenschlug (man muss dazu sagen, dass ich vorher noch nie in diesen Gefilden der Welt unterwegs war und es mich deshalb ziemlich von den Socken gehauen hat).

 

Kurz nach unserer Ankunft standen wir erst einmal mit einer Karte unweit des Wat Pho herum, um die Route für all unsere geplanten Sehenswürdigkeiten abzustecken.

 

In Bangkok ist dann jedoch nicht viel mit „in Ruhe die Karte studieren“. Wir standen etwa eine Minute derart herum bevor ein Tuk-Tuk-Fahrer auf uns zukam, der uns verschmitzt und freundlich anlächelte: „Come with me! I drive you to every place you want! Very cheap! Come in! Where you from? Where you want to go? I can bring you! No problem! Can drive you around!“

 

 

Mit dem Tuk-Tuk ins "Reisebüro"

Hmm, wir hatten zwar im Vorfeld der Reise gelesen, dass die Tuk-Tuk-Fahrer einen oftmals nicht dorthin bringen möchten, wo man eigentlich hin will und einem gerne etwas aufschwatzen möchten. Aber dieser Herr ist doch wirklich freundlich und außerdem ist es echt bequem, einfach einzusteigen und sich  herumkutschieren zu lassen. Also einverstanden!

 

Kaum waren wir im Tuk-Tuk und hatten unser erstes Ziel hinter uns gelassen, fuhr er zu einem „Tourist Information Center“, wo wir uns Informationen über den weiteren Verlauf unserer 4-wöchigen Rundreise einholen könnten. Na gut, wieso nicht, schließlich könnte das sehr praktisch sein und man kann sich ja mal informieren, wie die Reise die nächsten Tage und Wochen weitergehen könnte.

 

Im Reisebüro wurden wir dann herzlichst empfangen. Wir bekamen eisgekühlte Getränke serviert und mir wurde gesagt, dass ich wie Lukas

Podolski aussehe. Während ich noch überlegte, ob ich aufgrund des letzteren

Kommentares geschmeichelt oder beleidigt sein sollte, hielt der Inhaber des

Büros bereits ausschweifende, schwärmerische Vorträge über verschiedenste

Unterkünfte, Ausflüge und Strände an den verschiedensten Orten Thailands.

 

Anschließend summierte er alles, rechnete uns noch einige Rabatte vor, die wir durch ihn erhielten und schloss seinen Vortrag mit dem Hinweis, dass er diese geringen Preise nur bis morgen so anbieten könne.

 

Etwas reizüberflutet ob der zahlreichen Eindrücken in Bangkok und benebelt vom feucht-warmen Klima versuchten wir angestrengt zu überlegen und nachzuvollziehen, ob das Angebot wirklich so lukrativ ist. Wir kamen zum

Schluss, dass die Summe ja wirklich noch in Ordnung sei und wir uns

anschließend ja auch um nichts mehr kümmern brauchten, was sehr praktisch ist.

 

Außerdem klang der Mann durchaus überzeugend. Und dann die eisgekühlten

Getränke… Also sagten wir zu. Ich meine in dem Moment ein kurzes Aufflackern von Dollarzeichen im Auge des Reisebüroinhabers bemerkt zu haben, kann mich jedoch täuschen.

 

In jedem Falle wurden wir gebeten, die Summe direkt via Kreditkarte zu bezahlen. Sehr gut, ich hatte schließlich extra vor der Reise ein Girokonto* + Kreditkarte bei der DKB beantragt, wie es auf zahlreichen Reiseblogs empfohlen wurde (damals konnte man noch weltweit an jedem Bankautomaten gebührenfrei abheben, was heute leider nicht mehr der Fall ist).

 

 

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Auch in Thailand gilt: Ohne Moos nix los!

Also schritt ich zu Tat und versuchte, die Summe mit meiner neuen Visacard zu

bezahlen. Ergebnis: Nicht genug Guthaben auf der Karte. Zu den klimatisch

bedingten Schweißperlen auf der Stirn gesellten sich spätestens ab diesem

Zeitpunkt psychologisch bedingte Schweißperlen.

 

Wie konnte das sein? Ich wusste, dass ich im Vorfeld der Reise mehr als genug Geld auf die Kreditkarte überwiesen hatte, schließlich konnte ich auch bei unserem Zwischenstopp in Dubai noch Geld abheben. Der Reisebüroinhaber schlug uns vor, zu versuchen, das Geld in Bar an einem Automaten abzuheben. Daraufhin nahm uns eine Assistentin von ihm mit nach draußen und führte uns zu verschiedensten Bankautomaten, doch an jedem einzelnen wurde uns angezeigt, dass nicht genügend Guthaben auf der Karte vorhanden sei.

 

Zurück bei der Tourist-Information versuchte ich dem Inhaber die Lage klar zu machen, rief dann bei der DKB an und fragte, wie das sein könne und dass ich nun in Thailand sitze und bis auf etwas Bargeld kein Geld zur Verfügung habe.

 

Dort kam dann der Fehler ans Licht: Ich hatte das Geld direkt auf die Kreditkarte überweisen wollen und als Empfängernummer auch die

Kreditkartennummer eingegeben. Das Geld landet jedoch nicht direkt auf der

Kreditkarte, sondern erst einmal auf dem DKB-Girokonto. Von dort hätte ich es

anschließend noch auf die Kreditkarte übertragen müssen. So etwas wusste ich damals jedoch nicht, da es sich um die erste Kreditkarte meines Lebens

handelte.

 

Nun also schnell das Geld auf die Kreditkarte übertragen! Das Problem: Die TAN-Liste lag bei uns zu Hause herum. Also Schwiegermutter angerufen, die glücklicherweise einen Zweitschlüssel für unsere Wohnung hat.

 

Schwiegermutter quer durch die Stadt geschickt und versucht zu erklären, wo die Liste in der Wohnung liegt. Das hat dann tatsächlich funktioniert und wir

konnten letztlich das Geld transferieren. Bis der Übertrag durchgeführt wird,

dauert es jedoch einen Tag.

 

Also versuchten wir mit Händen und Füßen dem Büroinhaber die Sache zu erklären bis wir glaubten, er hätte es halbwegs gecheckt. Wir haben dann letztlich eine Anzahlung von 100 € in bar geleistet und ihm versprochen, morgen wiederzukommen und dann per Kreditkarte den Rest zu begleichen.

 

Fix und fertig kamen wir an diesem Tag abends im Hotel an. Nach einer kurzen Abkühlung und halbwegs klarem Verstand fiel es uns wie Schuppen von den Augen, dass die ganze Tuk-Tuk-Nummer von Anfang bis Ende ein abgekartetes Spiel sein musste.

 

Daraus schlossen wir, dass auch der vom Büroinhaber berechnete Reisepreis

vermutlich deutlich zu hoch war. Sofort machten wir uns daran, bei booking.com* überschlägig zu berechnen, was wir in etwa für die Leistungen, die er uns angeboten hatte, zahlen würden, wenn wir alles auf eigene Faust planen würden.

 

Nach kurzer Recherche war uns bereits klar, dass wir deutlich weniger zahlen

müssten. Heute kann ich über diese Naivität nur schmunzeln, damals kam uns

diese Eingebung allerdings tatsächlich erst abends im Hotel.

 

 

Glück im Unglück

Die Geschichte endete dann so, dass wir am nächsten Tag wieder zum Tourist-Information-Center gefahren sind und dem Inhaber erklärt haben, dass es wohl noch 2-3 Tage dauern könne, bis das Geld auf der Kreditkarte landet (was natürlich nicht gestimmt hat) und wir deshalb die 100 € Anzahlung zurück bräuchten, da wir sonst die nächsten 2-3 Tage kein Geld für Unterkunft uns Essen zur Verfügung hätten. Gleichzeitig haben wir einen Hundeblick aufgesetzt.

 

Da hat er eingewilligt, uns die 100 € zurückerstattet und gesagt, dass wir uns dann in ein paar Tagen wieder melden sollten, sobald das Geld auf der Kreditkarte eintrifft. Wir haben zugestimmt und uns aus dem Staub gemacht.

 

Der Typ hat uns nie wieder gesehen.

 

Letztlich haben wir dann all‘ unsere Touren und Hotels völlig flexibel und spontan selbst gebucht und sind damit sehr viel günstiger gefahren.

 

 

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Ein kleiner Jump von Frau Zinskraft auf Koh Jum

Außerdem konnten wir immer spontan entscheiden, wo genau wir wie lange verweilen möchten. Der Büroinhaber wollte für seine Unterkünfte und Ausflüge so viel Geld haben, wie wir letztlich für unsere komplette Reise samt Flügen ausgegeben haben. Im Nachhinein war es also ein Riesenglück, dass die Kreditkarte nicht funktioniert hat.

 

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Die Moral von der Geschicht?!

Nun gut, wieso erzähle ich diese Story aus dem Thailandurlaub? Ich finde sie führt eine wichtige Sache, die es in zahlreichen Lebenssituationen zu beherzigen gilt, vor Augen: Benutze deinen Kopf, hinterfrage Dinge!

 

Recherchiere selbst und informiere dich! Lass dir nichts aufschwatzen! Nur weil „die meisten Leute“ Dinge so tun, wie sie sie tun, heißt das nicht, dass dies die richtige Lösung ist und du es für dich genauso machen sollst!

 

Um neben dem Thailandurlaub noch weitere Beispiele zu nennen:

  • Geldanlage: Glaube nicht alles, was dir Bankberater empfehlen. Recherchiere selbst und informiere dich. Schnell wirst du merken, dass du ganz simpel deutlich lukrativer investieren kannst, wenn du die Sache selbst in die Hand nimmst. Beispielsweise durch einen simplen ETF-Sparplan.
  • Finanzielle Unabhängigkeit: Alle sagen „tja, man muss halt bis zur Rente 40 Stunden die Woche arbeiten, ist halt so“. Das ist nicht richtig. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, nicht diesen Standardweg zu bestreiten: durch's Sparen, durch's Investieren, durch Nebenjobs, die dir Spaß machen, etc.
  • Selbständigkeit: Ich persönlich starte derzeit mit Amazon FBA. Wenn du dich nebenberuflich auch selbständig machen willst, dann versuche es doch einfach. Informiere dich, steck' deine Leidenschaft hinein und höre nicht auf andere, die dir vielleicht sagen, dass du dich lieber nur auf deinen Vollzeit-Bürojob konzentrieren solltest und alles andere doch Quatsch und zu riskant sei. Ich zumindest möchte mir in 15 Jahren nicht sagen müssen „Ach, damals hatte ich diese Idee... Aber irgendwie habe ich es nie versucht, weil die meisten Leute mir davon abgeraten haben.“
  • Sport/Kraftsport: Wenn du beispielsweise mit dem Krafttraining anfängst, dann wird es nicht lange dauern bis irgendwelche „Bros“ dir zu erklären versuchen, wie und was du essen solltest und wie du trainieren solltest, um maximale Fortschritte zu erzielen. Besser: Informiere dich selbst. Versuche, gute von schlechten Quellen zu unterscheiden und eigne dir selbst alles Relevante zur Trainingsplanung und Ernährung an. Es gibt heutzutage so viele Möglichkeiten: Videos, Podcasts, Artikel etc., sodass man im Grunde immer und überall an alle wichtigen Informationen gelangt.

  

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Erfrischung für Zinskrafts glühende Birne

Das eigene Recherchieren, Nachdenken und Hinterfragen fällt umso leichter bei Dingen, für die du dich interessierst und begeistern kannst. Welche Dinge das sind, gilt es natürlich zunächst einmal herauszufinden.

 

Sobald diese Erkenntnis vorhanden ist: Verfolge deine Wünsche und Ziele und eigne dir eigenes Wissen dazu an, anstatt dich nur von anderen Meinungen beeinflussen zu lassen.

 

Das versuche ich persönlich zu beherzigen und hoffe diesbezüglich auch auf einem guten Weg zu sein. Wie sieht es bei dir aus? Hast du bereits herausgefunden, was du im Leben willst und was dir Spaß macht und

dich damit beschäftigt, wie du diese Dinge eigenständig erreichen kannst?

 

Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

 

 

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Über den Gastautor

Martin ist 29 Jahre alt, betreibt den Blog zinskraft.de und lebt zusammen mit seiner Frau nahe München. Beide sind in ihrem Bekannten- und Familienkreis schon immer als Sparfüchse bekannt. Dadurch war bereits während der Studienzeit genug Geld vorhanden, um nicht am Hungertuch zu nagen.

 

Die Devise dabei ist, dass kleinere, unnötige Ausgaben vermieden werden und dafür dann genug Geld vorhanden ist, wenn eine große, wichtige Anschaffung ansteht.

 

Neben dem Thema „Sparen“ trat dann durch den ersten festen Job nach dem Studium auch das Thema „Investieren“ in den Vordergrund. War das Thema „Finanzen“ während des Studiums eher Sache der Frau, hat Martin sich danach in das Thema intensiv reingefuchst.

 

Er hat sich über Monate hinweg in jeder freien Minute mittels Finanzblogs, Foren und weiterer Quellen über verschiedenste Anlageformen informiert und sich seine persönliche Strategie zurecht gelegt. In seinem Blog berichtet er über seine Vorgehensweise beim Investieren und Sparen sowie seiner Gedanken zu diesen Themengebieten.

 

Seine zweite Leidenschaft gilt seit Jahren dem Krafttraining. Sich nach einem Tag im Büro im Training auszupowern und den Körper zu fordern, verschafft ihm einen optimalen Ausgleich. In den letzten Jahren hat Martin viele verschiedene Trainings- und Ernährungssysteme getestet und sich Wissen hinsichtlich der optimalen Trainingsgestaltung, der Technik und der Ernährung angeeignet.

 

Diskussionen über diese Themenkomplexe finden sich auch in seinem Blog wieder.

 

Seit kurzem befasst sich Martin zudem mit dem Thema Amazon FBA und ist aktuell dabei, damit nebenberuflich durchzustarten. Über seine Vorgehensweise sowie die Höhen und Tiefen der Selbständigkeit als Amazon-Seller wird er ebenfalls in seinem Blog berichten.

 

Alle Bilder:  © Martin Dörnhaus privat

  

 

freaky finance empfiehlt:

Die Lonely Planet Reiseführer sind immer recht aktuell und enthalten nützliche Tipps zu Routen, Sehenswürdigkeiten, Unterkünften, Gastronomie, Land und Leuten.

 

Mir hat mein Lonely Planet die Reise durch Thailand vereinfacht und ich habe tolle Dinge gesehen, die ich ohne ihn verpasst hätte.

 

Lonely Planet Reiseführer Thailand*

 


 

Reiseberichte über Thailand findest du in der Kategorie "freaky travel".

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Kommentare: 14
  • #1

    Chris (Dienstag, 09 Mai 2017 12:00)

    Hi Martin, Hi Vincent,

    cooler Artikel und sehr schön authentisch beschrieben.

    Ich kenne genau diese Situationen selber, da mir mit einem Kollegen in Bangkok fast dasselbe passiert wäre. Die Thais sind einfach gute Verkäufer und wissen schon, wie sie bei den Touris das Geld locker machen ;-). Wir haben glücklicherweise nie zugeschlagen bei den "Zwangseinkaufstouren". Dafür hat das Tuck Tuck damals nur ca. 5 EUR gekostet für den ganzen Tag und dafür lässt man sich auch zwangsläufig in so Läden kutschieren :-).

    Beste Grüße
    Chris

  • #2

    Vincent (Dienstag, 09 Mai 2017 13:07)

    Moin Chris,
    ja wer günstig Tuk-Tuk fahren will muss da oft durch. Kann man ja machen, wenn man Obacht bei den unterbreiteten Offerten walten lässt ;)

    Danke für deinen Kommentar!
    Gruß
    Vincent

  • #3

    Zinskraft (Dienstag, 09 Mai 2017 13:08)

    Servus Chris,

    danke dir!

    Nach der Aktion waren wir harte Hunde und haben knallhart verhandelt: 10 Baht für´n ganzen Tag Tuk Tuk im Gegenzug für einmal Jewellery und Tailor (beides war ohnehin in unserem Shopping-Plan enthalten).

    Viele Grüße
    Martin

  • #4

    fyoumoney555 (Dienstag, 09 Mai 2017 13:09)

    Moin ihr beiden,

    schöne Geschichte, weile ja derzeit ebenfalls im Urlaub und kann dem nur zustimmen. Do your fucking research und der Urlaub kann extrem gelungen und gleichzeitig bezahlbar sein. Wer es bequemer haben möchte, der sollte besser vorab ein all-inclusive Paket buchen. Vor Ort ist das einfach zu viel Stress und man wird schnell mal übern Tisch gezogen.
    Auf der anderen Seite gebe ich im Urlaub auch gerne mal Geld für Dinge aus, für die ich daheim zu geizig wäre. Muss einfach auch mal sein, meiner Meinung nach.

    Musste bei den "Gym-Bros" schmunzeln. Der letzte Tipp, den ich von einem solchen (ungefragt) bekam, war "beef protein powder". Es sei perfekt für Hard gainer :D

    Beste Grüße
    Pascal

  • #5

    Vincent (Dienstag, 09 Mai 2017 13:24)

    Moin Pascal,
    schön, dass du auch während deines Urlaubs reinschaust :)

    Viel Spaß auf jeden Fall, lass dich nicht abzocken, gönn dir und gain hard :P

    Bis bald!
    Gruß
    Vincent

  • #6

    Danny (Dienstag, 09 Mai 2017 18:05)

    Hey Martin und aloha Vincent :),

    sehr interessant was das Aufladen der Kreditkarte über die DKB angeht. Hätte mir das etwas einfacher vorgestellt. Wenigstens habt ihr euch die 100€ zurück geholt!

    Danke für den Hinweis mit dem Podcast von den Jungs von level up. Da werde ich bei der nächsten Laufrunde reinhören. Bin sehr gespannt wie es bei dir mit Amazon FBA weiter läuft.

    Beste Grüße und ruhigen Dienst
    Danny

  • #7

    Vincent (Dienstag, 09 Mai 2017 21:27)

    Hallo Danny,
    Danke für deinen Kommentar.

    Ich bin auch schon lange bei der DKB und habe ewig die Kredikarte auf Reisen genutzt. Aber wie Martin schon im Artikel geschrieben hat, erstattet die DKB seit dem letzten Sommer die Automatengebühren, die man speziell aus Thailand und den USA kennt, nicht mehr. Daher wurde es Zeit eine neue Kreditkarte aufzutun. Und siehe da ich bin bei der Santander Bank fündig geworden. Die 1plus Card ist komplett kostenlos, die Beträge werden einmal im Monat automatisch vom Girokonto deiner Wahl abgebucht (heißt du brauchst kein Extra-Konto, musst nix aufladen, etc.), die Automatengebühren werden erstattet, Geld abheben ist weltweit kostenlos und obdrein gibt es 1% Tankrabatt an jeder Tankstelle. Ich habe keine bessere Kreditkarte gefunden.

    Die lohnt sich schon allein wegen des Tankrabatts für jeden Autofahrer! Weitere Informationen und den Link zu der Karte findet man rechts in der Sidebar -->

    Beste Grüße
    Vincent

  • #8

    Zinskraft (Dienstag, 09 Mai 2017 23:34)

    Hey Danny,

    danke für deinen Kommentar!
    Wegen Amazon bin ich auch gespannt, meine Lieferung ist gerade auf hoher See und wird voraussichtlich Anfang Juni in Hamburg einlaufen. Ich kann mein Schiff tracken und sehe immer wo es sich gerade befindet ;)
    Der nächste Amazon-Artikel ist schon in der Pipeline. Komme nur leider aktuell nicht so viel zum Schreiben, gibt ja auch noch den Vollzeitjob :(

    Gruß
    Martin

  • #9

    Zinskraft (Dienstag, 09 Mai 2017 23:36)

    Hey Pascal,

    klar, wenn man sich im Urlaub nicht auch mal mehr gönnt ist's kein Urlaub mehr. Allein schon der Besuch diverser Restaurants muss einfach sein. Ist ja aber in Thailand dann auch erschwinglich :D

    Beef Protein Powder für Hardgainer hab ich jetzt auch noch nie gehört :D Ich würde es im Zweifelsfall dann eher ganz simpel mit mehr Essen versuchen ^^

    Gruß
    Martin

  • #10

    Danny (Mittwoch, 10 Mai 2017 07:56)

    Hey Martin,

    ich kenn das wenn der Vollzeitjob ruft und die Zeit knapp ist. Neben den Beruf und dem Bloggen möchte man schließlich auch mal eine ruhige Minute haben. Wenn ich eine sehr vollgepackte Woche habe, schreibe ich einfach jeden Tag nur für ein paar Minuten.
    Anfang Juni ist ja inzwischen ein absehbarer Zeitraum :). Drücke dir die Daumen!

    Beste Grüße
    Danny

  • #11

    Emanuel (Mittwoch, 10 Mai 2017 21:25)

    Hi zusammen,

    schöne, unterhaltsame Story. Am Anfang dachte ich mir schon, dass das hier nun endgültig ein Thailand-Reise-Blog wird. Die Abschlussmoral hat mich dann wieder ruhig aufatmen lassen :D. Es schadet sicherlich bei keiner Situation des Lebens den eigenen Kopf einzuschalten und nicht nur reaktiv (auf Anfrage / Aktion von außen) zu reagieren.
    Ich persönlich hätte mich gar nicht getraut ohne eine schon gebuchte Unterkunft etc. in ein fremdes Land zu reisen. Da bin ich einfach zu wenig spontan bzw. möchte jedes Detail selber planen von meinem Urlaub.

    Viel Erfolg mit deinem FBA-Business. Werde das auf deinem Blog auch etwas verfolgen. Ein weiteres Standbein aufzubauen, schadet nie.

    Gruß
    Emanuel

  • #12

    Vincent (Mittwoch, 10 Mai 2017 21:47)

    Moin Emanuel,
    auf meinem Blog geht es um Finanzen, REISEN und Routinen. Im Schnitt kommt einmal im Monat ein Artikel in der Rubrik "freaky travel" (Reisen). Eigentlich immer mit Bezug zu Finanzen/Geld. Martin hat das in seinem Artikel besonders toll hinbekommen! Eigentlich sollte der Artikel auch vorerst der letzte im Zusammenhang mit Thailand werden. Auch wenn das hier nie engültig ein Thailand-Reise-Blog wird gibt es dann in ein paar Wochen aber doch noch einen Thailandartikel :P Danach geht die Reise weiter nach Südafrika :) Was ist dein liebstes Reiseland?

    Vielen Dank für deinen Kommentar und beste Grüße
    Vincent

  • #13

    Emanuel (Donnerstag, 11 Mai 2017 19:42)

    Hoi Vincent,

    ich hoffe die Ironie bzgl. dem Reiseblog ist rübergekommen. ;-) Ich fand den letzten Thailand-Artikel schon super und du schaffst hier auch sehr gut den Bezug zu den Finanzthemen. Auf Südafrika bin ich schon gespannt!

    Puh Lieblingsland fällt mir schwer. Da bin ich noch zu wenig rumgekommen bzw. bisher hatten alle Länder und Regionen seinen ganz eigenen Charme. Egal ob das nun die Niederlanden, UK oder auch das ein oder andere schöne Fleckchen hier in Deutschland ist. Vielleicht kann ich mich ja noch öfters hier bei dir inspirieren lassen. :P

    Gruß
    Emanuel

  • #14

    Vincent (Donnerstag, 11 Mai 2017 21:05)

    Moin Emanuel,
    ich war mir nicht ganz sicher was die Ironie angeht :P

    Freut mich jedenfalls, dass dir auch die Reiseartikel zusagen!

    Du hast recht, dass es auch in Deutschland viele schöne Flecken gibt. Die finden oft viel zu wenig Beachtung.
    Was die Inspiration angeht könntest du einen Beitrag leisten. Zum einen sind Reiseberichte hier immer gern gesehen und wenn du hier mal einen zum besten geben willst immer her damit aber worauf ich eigentlich hinaus will ist folgende Idee:

    Ich möchte demnächst in meiner Rubrik "freaky travel" Leser und andere Blogger dazu bewegen ihre 5 must sees/dos aus der Stadt in der sie Leben, ihrem Lieblingsort, einer Region, die sie regelmäßig besuchen oder ähnliches vorstellen.

    Meine TOP 5 must sees / must dos in [xxx]
    (Davon möglichst mind. eine kostenlose Sache und eine kostenpflichtige, die aber jeden Cent oder sogar mehr wert ist).
    Wenn es passt noch: Meine Lieblingslaufstrecke in dem Ort ist: …

    Vielleicht hast du ja Lust sowas für einen Ort zu machen?
    Das kann wirklich kurz gehalten werden. Fotos dazu wären natürlich gut!
    UND: dazu wird natürlich der jeweilige Autor und ggf. sein Blog/Projekt vorgestellt.

    Bei Interesse meld dich gerne über mein Kontaktformular.
    Beste Grüße
    Vincent