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Immobilien: Spezialist, Investor, Speaker und Podcaster

Stephan Steup im Interview

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Stephan Steup als Speaker

Antworten eines Immobilien-Investors

Für diese Interview-Serie in meiner Rubrik Immobilien habe ich bereits Torben Käselow, den Jung-Millionär und Bestseller-Autor (Interview) und Julian von "vermiete dich reich" (Interview) befragt.

 

Heute habe ich Stephan Steup für dich im Interview. Stephan ist selbst bereits  in mehreren Immobilien investiert. Er ist Co-Moderator des beliebten Immopreneur-Podcasts von Thomas Knedel und tritt als Speaker auf Kongressen, bei Seminaren und in Workshops in Aktion.

 

Außerdem ist er Gründer der "Steup Education". Dort hilft er Einsteigern im Bereich der Immobilieninvestments, ihr Potential zu entfalten und führt sie auf den Weg zur finanziellen Freiheit.

 

Vorhang auf!

 

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Das Interview

freaky finance:

Warum sollte man grundsätzlich in Immobilien investieren?

 

 

Stephan:

Für mich sind Immobilien die ideale Anlageform, um nachhaltig Vermögen aufzubauen. Sämtliche Wohlhabende, die ihren „Reichtum“ über Jahrzehnte oder gar Generationen behalten und ausgebaut haben, investieren in Immobilien.

 

Als Sachwerte bieten Immobilien mir einen Schutz, den Papierwerte nicht erreichen können und haben dabei noch die Eigenschaft, mir einen kontinuierlichen Cashflow zu generieren. Dazu kommt noch, dass Immobilien durch ein entsprechendes Wissen nahezu risikolose Strategien ermöglichen.

 

Somit sind Immobilien - egal ob als Beimischung oder Hauptinvestment - der Grundstein, um frei von finanziellen Sorgen zu leben.

 

 

freaky finance:

Ab welchem Gesamtvermögen gehört ein Immobilienanteil unbedingt ins Portfolio?

 

 

Stephan:

Für mich ab dem ersten Euro. Natürlich müssen Voraussetzungen geschaffen werden, um mit Immobilien Vermögen aufzubauen. Allerdings ist es in dieser Anlageklasse genauso möglich, ohne eigenes Kapital Geld zu erwirtschaften.

 

  

freaky finance:

Sind aus deiner Sicht bei kleineren Vermögen ggf. andere Investmentformen (als physische Objekte) aus dem Bereich Immobilien sinnvoll?

 

 

Stephan:

Persönlich halte ich von diesen Anlagen überhaupt nichts. Hierbei ist es wieder so, dass man sich nicht mit seinem Geld beschäftigt und es lieber in andere Hände gibt, nach dem Motto „Hier mach du das, ist zwar das was mein Leben beeinflusst aber ich gebe es lieber einem anderen, als mich selber zu  kümmern“.

 

Sowas würde mir nicht mehr in den Sinn kommen. Die Renditen sind zu gering, das Risiko viel größer und die Gestaltungsmöglichkeiten gleich Null. Jeder, und ich meine absolut jeder, sollte sich selber mit den Gebieten auseinandersetzen, in die er investieren will, um vernünftige Entscheidungen zu treffen. Zudem würde ich den Spaß vermissen.

  

 

  • Sind z. B. Immobilienfonds (ggf. auch geschlossene Beteiligungen) oder Aktien von Immobilienfirmen sinnvoll als Immobilieninvestment und zur Diversifikation des Gesamtvermögens?

 

Stephan: 

Dies ist ein völlig anderer Markt. Wenn ich in Diese Produkte investiere muss ich mich mit Aktien und Unternehmensbewertungen auskennen. Die Immobilie ist da sehr weit im Hintergrund und spielt nur eine untergeordnete Rolle. Ich rate jedem sich zu fokussieren. Entweder du bist auf dem Immobilienmarkt, dem Aktienmarkt oder baust ein Unternehmen auf. Erst wenn du eines beherrschst, solltest du das nächste in Angriff nehmen. Und dann ist es auch eine wirkliche Diversifikation in verschiedene Anlageklassen und Märkte.

 

 

  • Gleiche Frage zu REITs und/oder REIT ETFs.

 

Stepahn:          

Gleiche Antwort. Wenn du weißt was du tust und Spaß dran hast, let´s go!

Ich bleib lieber bei den realen Werten.

 

 

  • Es schießen derzeit viele Crowdfunding-Plattformen (z. B. Exporo, Bergfürst, Zinsland*, etc.) aus dem Boden, die das eingeworbene Kapital zur Immobilienprojektfinanzierung nutzen und Renditen zwischen 5 und 7% versprechen. Was ist davon zu halten? Würdest du darin investieren? Wenn ja unter welchen Bedingungen? Was ist ggf. zu beachten?

 

Stephan: 

Wer selber nicht direkt in eine eigene Immobilie gehen will und dafür deutlich niedrigere Renditen in Kauf nimmt, für den kann es eine Alternative sein. Allerdings ist es auch hier so: Ich verleihe nur mein Geld, wirklich arbeiten damit tun andere, aber es ist immer noch besser, als sich gar nicht mit dem Thema zu beschäftigen.

 

Die Angebotsstrukturen sind allerdings sehr ähnlich. Meist kurze Laufzeiten mal mit und mal ohne Gewinnbeteiligung am Laufzeitende. Ich hingegen bin eher ein Freund von sehr langfristigen Sachen und stetigen Cashflow. Daher würde ich lieber eine Crowdfunding Runde starten als nur in eine zu investieren.

 

Wenn du in solche Deals einsteigen will, solltest du auch hier immer bedenken, du bist von dem Erfolg anderer abhängig und es kann immer zu Verlusten kommen. Wenn du in sowas investierst, hab vor allem Vertrauen zu dem Emittenten, er ist dein Gewinn, nicht die Immobilie die beworben wird.

 

 

freaky finance:

In welche anderen Anlageklassen, die nichts mit Immobilien zu tun haben, sollte man deiner Meinung nach neben Immobilien investieren? In welche investierst du selber und warum?

 

 

Stephan:

Ich mag es Unternehmen zu „besitzen“ oder aufzubauen. Hierbei meine ich keine Aktien sondern einen wirklichen Anteil eines Unternehmens. Ein eigenes Unternehmen, bzw. eine signifikante Beteiligung, bietet nahezu grenzenlose Möglichkeiten und harmoniert strategisch perfekt mit Immobilien.

  

  

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freaky finance:

Von welchen Faktoren wird die Preisentwicklung am Immobilienmarkt maßgeblich bestimmt und wie ist in der Hinsicht der Ausblick für Deutschland in absehbarer Zeit? Wie verhalten sich Immobilienpreise in Abhängigkeit dieser Faktoren im Vergleich zu anderen Assetklassen (Korrelation, Diversifikation)?

 

 

Stephan:

Maßgeblich ist wie bei allem als aller erstes die Nachfrage, dazu kommen aber auch noch die Zinsen, welche maßgeblich für die Finanzierung von Immobilien sind. Hierbei muss man wissen, dass Banken Ihre Darlehen meist in langfristigen Anleihen wie zum Beispiel Pfandbriefen refinanzieren.

 

Wenn also die Zinsen für solche Produkte steigen, dann steigen auch die Zinsen zur Immobilienfinanzierung. Das führt dazu, dass die Menschen einen höheren Kapitaldienst aus Zins und Tilgung leisten müssen und sich somit nicht mehr so viel Immobilie wie vorher leisten können. Der Druck auf den

Immobilienmarkt sinkt und dadurch fallen dann die Preise.

 

Natürlich gibt es noch deutlich mehr Faktoren die ausschlaggebend sind. In Deutschland sehen wir grade genau das Zusammenspiel aus  Bevölkerungswanderung und niedrigen Zinsen.

 

In den Ballungsgebieten herrscht reger Zuzug, die Immobilien sind sehr knapp

und die Preise steigen. Dazu kommen niedrige Zinsen und auch noch eine höhere Kaufkraft.

 

Alles Faktoren, die dazu führen, dass der Aufholeffekt der letzten Jahre extrem verstärkt wurde. Allerdings nur in diesen Regionen. Denn hier haben wir Zuzug + niedrige Zinsen + Kaufkraft = steigende Preise.

 

In den ländlichen Regionen sieht das ganz anders aus. Hier ziehen die Menschen weg, die Nachfrage sinkt und dadurch fallen die Preise trotz niedriger Zinsen.

 

Was kann also in Zukunft passieren? Zum einen könnte die Stadt einfach zu teuer werden, da es nicht genügend Neubauprojekte gibt. Daran ändert auch die Mietpreisbremse nichts. Dadurch würde der Zustrom irgendwann sich mit dem Wegzug ausgleichen und ein Preisplateau erreichen, welches nur mit der Inflationsrate steigt bzw. stagniert. Es könnte auch passieren, dass plötzlich wieder mehr Leute aufs Land wollen und sich die Effekte umkehren, dieses Szenario halte ich allerdings für am  Unwahrscheinlichsten in nächster Zeit.

 

Es kann irgendwann zu einer Zinssteigerung kommen, auf die viele nicht richtig vorbereitet sind und sich grade noch in falscher Sicherheit wiegen. Dann passiert das Beschriebene. Die Preise könnten aufgrund einer Marktkorrektur absacken. Ich spreche hier ausdrücklich von einer Korrektur und nicht von einer Blase! Trotz der Nachfrage können viele diese nicht finanzieren und die Preise sinken auf ein Niveau welches sich gemäß Kaufpreis und Finanzierungszins einpendelt.

 

Diesen Effekt werden auch andere Assetklassen wie Aktien in gleicher Weise spüren, da auch hier dann das Verhältnis zu langfristig gesicherten Zinsen, keine Relation zum Risiko bietet und eine Preiskorrektur nötig ist, um ein passendes KGV zu erreichen. In diesen Korrekturphasen machen Investoren dann ihre größten Gewinne für die Zukunft.

  

 

freaky finance:

Siehst du in bestimmten Gegenden Deutschlands bereits eine Immobilienblase oder die Gefahr, dass sich in absehbarer Zeit etwas in der Richtung entwickeln könnte?

 

 

Stephan:

Nein, wie in anderen Interviews bereits erwähnt, sehe ich keine Blase, da wir einen nachfragegestützten Markt und eine konservative Finanzierungsstruktur der Privathaushalte haben. Hätten wir eine Blase würden wir flächendeckend ein anderes Bild sehen.

 

Was ich allerdings sehe, ist eine Überhitzung in den Ballungsgebieten. Hier

driften Kaufpreis und Mieteinnahmen auseinander, was ein Zeichen dafür ist, das eine Korrektur in manchen, örtlich begrenzten Regionen bei einer Zinswende stärker zuschlagen könnte.

 

 

freaky finance:

Du investierst also aktuell noch in neue Objekte oder rühren dein Erfolg und deine Rendite ausschließlich von Objekten her, die du erworben hast, als das Preisniveau für Immobilien noch deutlich niedriger war? Was ist  dementsprechend deine Empfehlung für unsere Leser – machen Immobilieninvestments in der aktuellen Phase noch Sinn?

 

 

Stephan:

Die Investition in Immobilien macht absolut Sinn, WENN man weiß was man tut und worauf man achten muss. Dann bezahlt man auch keine Mondpreise und baut sich dadurch seine eigene „Blase“, die platzen wird. Ein echter Investor macht den Gewinn beim Einkauf bzw. durch die Entwicklung der Immobilie. Auch ich kaufe in den aktuellen Märkten.

 

Allerdings immer zu den gleichen Kriterien die ich für mich aufgestellt habe.

Die Strategie ist das Entscheidende und davon darf man sich nicht abbringen

lassen, nur weil es evtl. am Anfang etwas schwerer wird. Früher war es eben so, dass du dir 100 Immobilien angesehen hast, auf 10 ein Angebot abgegeben hast, davon 3 akzeptiert wurden und eine hast du finanziert. Heute schaut man sich teilweise 300 Immobilien für dieses Ergebnis an. Die meisten glauben, dass sie nach 3 Besichtigungen was gefunden haben müssen und überstürzt kaufen, ohne die Zahlen zu beachten.

 

Wenn man noch keine Kontakte in dieser Szene hat, dann ist es eben ein Laufspiel. Je besser man dann vernetzt ist, desto „einfacher“ wird es wieder.

  

 

freaky finance:

Was sind die 3 wichtigsten Dinge, denen du persönlich bei einem Immo-Erwerb am meisten Beachtung und Bedeutung schenkst?

 

 

Stephan:

Positiver Cashflow!

Entwicklungspotential und Nachhaltigkeit.

Passt das nicht zu meiner Strategie, lasse ich die Immobilie liegen.

 

 

freaky finance:

Wie kommt der Durchschnittsinvestor nun am besten an ein begehrtes Objekt z. B. in einem engen Markt? Ich habe da schon viel probiert und dabei die Erfahrung gemacht, dass zu einem großen Teil der Zufall regiert. Die Verkäuferseite kann aus dutzenden, teilweise hunderten Interessenten auswählen, an wen sie verkauft. Wie schafft man es dort als Käufer in den Fokus der anderen Seite?

 

 

Stephan:

Wenn du explizit auf diesem Markt bleiben willst, also on-Market mit vielen Mitinteressenten, musst du dich auf andere Art abheben. Als erstes kommt es darauf an, wen du auf deine Seite ziehen musst. Den Makler oder den Verkäufer.

 

Sei des Maklers bester Freund, diskutiere nicht über seine Provision, sondern schätze seine Arbeit, lade ihn nach der Besichtigung doch mal zum Essen ein, um dich über das Objekt oder auch andere zu unterhalten. So eröffnest du dir gleichzeitig noch eine weitere Immobilienquelle langfristig und erweiterst dein Netzwerk. Zahle die Provisionen umgehend nach einem Notarvertrag. Der Makler wird dir dann meistens am liebsten wieder ein Objekt anbieten, da er weiß, er muss nicht auf sein Geld warten.

 

Wenn du beim Eigentümer Eindruck hinterlassen möchtest, finde heraus was ihm am meisten Arbeit bereitet, besorgt oder belastet und löse dieses Problem. Ein Beispiel hierfür kann schon ein Baum sein, der in den öffentlichen Raum ragt und du bietest an, dass beim Verkauf an dich, der Eigentümer nicht die Kosten und Zeit investieren muss das zu regeln, sondern du das übernimmst.

 

 

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freaky finance:

Was ist deine Empfehlung für eine Finanzierungsstruktur für eine langfristige (Buy and Hold) und möglichst profitable Immobilien-Investition (wieviel Eigenkapital, Zinsbindungsdauer, etc.). Würdest du da Unterschiede in der Antwort machen, wenn es sich einmal um das erste Objekt und einmal um das fünfte oder zehnte handelt? Wenn ja welche?

 

 

Stephan:

Das ist absolut strategie- und fallabhängig. Das Ganze muss zu dir passen und du musst dich wohlfühlen.

 

Kopiere nicht die Strategie eines anderen, sondern nutze dein Wissen, dich

daran zu orientieren und dann für dich anzupassen. Für mich ist es so, dass

auch ich mich immer weiter entwickle und dazulerne. Zurzeit ist es so, dass ich

so wenig wie möglich (am besten gar keins) Eigenkapital benutzen möchte.

 

Dazu befasse ich mich jetzt eher mit kurzfristigen Zinsbindungen auf Euriborbasis, um die Flexibilität zu bewahren. Meine letzten Finanzierungen habe ich leider auch noch langfristig abgeschlossen. Viele glauben jetzt, dass kurzfristig doch sehr riskant ist, aber auch hier gilt wenn man Alternativen kennt um auf Marktänderungen reagieren zu können, wird das Risiko immer kleiner.

 

Es kommt also darauf an, einen möglichst großen und gut gefüllten Werkzeugkoffer zu haben, um auf etwaige Situationen zu reagieren. Immer nur mit dem Hammer drauf zu hauen (z.B. immer 10 Jahre finanzieren) macht den Fernseher am Ende nicht heile, sondern nur mehr kaputt. Wenn man natürlich anfängt, ist das immer etwas schwieriger, da der Werkzeugkoffer noch nicht so gut gefüllt ist. Mein Tipp hierfür: Suche dir Mentoren und Coaches die dir helfen und deren Werkzeuge du kennenlernen kannst.

 

 

freaky finance:

Ist der Trend möblierte Wohnungen zu vermieten clever, um höhere Mietrenditen zu erzielen (und die Mietpreisbremse zu umgehen)? Welche Faktoren und Fallstricke steuerlicher und anderer Art gibt es zu beachten?

 

 

Stephan:

Der Trend wird sich hier in meinen Augen noch deutlich verstärken. Die Politik hat, um von anderen Dingen abzulenken und nach meiner Ansicht ohne 2 Schritte weiter zu denken, mit der Mietpreisbremse nur sozialen Sprengstoff zwischen Mieter und Vermieter gelegt.

 

Das hier auszuführen würde aber den Rahmen sprengen. Es werden sich aber

weiterhin verschiedene Mietmodelle häufiger am Markt etablieren, damit der

Vermieter überhaupt noch eine Chance hat. Möbliert zu vermieten ist natürlich

eine dieser Strategien. Hierbei gilt es zu beachten, dass du deine Strategie

entsprechend anpasst.

 

Beispielsweise die Abschreibungszeit entsprechend zunutzen und diese bei Mieterwechseln evtl. neu zu aktivieren, indem man wieder neue Möbel anschafft. Das lohnt aber auch nur wenn die Möbel auch eine Rendite eingefahren haben.

 

Es gibt keine gesetzliche Festlegung über die Höhe des Möblierzuschlages (nachzulesen auf der Internetseite der Bundesregierung zur Mietpreisbremse). Der Mieterbund selber rechnet mit 2% der Anschaffungskosten, bzw. bei Neuvermietung des Zeitwertes, pro Monat, die hätten aber auch gerne das der Vermieter am besten kostenlos den Wohnraum zur Verfügung stellt und alle zusätzlichen Kosten übernimmt.

 

Natürlich muss alles im Rahmen bleiben und 99% der Vermieter machen auch genau das, sie vermieten vernünftige Qualität zu angemessenen Preisen und wollen ein gutes, problemloses Verhältnis zu ihren Mietern.

 

 

freaky finance:

Die Mutter aller Immo-Streitfragen, mit der man jede Party sprengen kann: Mieten oder kaufen? Bezogen auf die jeweils eigene Wohnsituation.

 

 

Stephan:

Mieten, es ist wirtschaftlich einfach das Sinnvollste. Gerade wenn man meine Antwort aus Frage Nummer 4 dazu nimmt, ergeben sich sehr interessante Möglichkeiten. Die Frage wird aber von den meisten, egal wie oft man die Zahlen und Fakten vorlegt, weiterhin rein emotional beantwortet. Und dagegen hilft keine Logik der Welt.

 

Ich sage dennoch: Wenn du das Geld nimmst, dass du in eine eigene Immobilie steckst und kaufst dafür Rendite-Immobilien, entwickelst diese bzw. weißt wie du mit Immobilien Geld verdienst, wirst du derjenige sein, der eher in Rente geht, weil du finanziell frei bist.

 

Und wenn jemand unbedingt Bock darauf hat, sein Traumhaus zu bewohnen, 

sollte  er es einfach direkt voll bezahlen (bzw. durch eine schlaue Strategie selbst für null finanzieren), so wie es mit jeder Verbindlichkeit sein sollte.

 

Ansonsten haben schon so viele Experten diese Frage beantwortet, da liefert YouTube Stunden an Erklärungen warum es schlauer ist, erst Vermieter zu werden und nicht erst in die eigenen 4 Wände einzuziehen.

 

  

freaky finance:

Was war dein persönlich größter Fehler im Bereich Immobilien und was hast du daraus gelernt?

 

 

Stephan:

Mein größter Fehler war, dass ich mich lange habe abhalten lassen und nicht viel, viel früher angefangen habe in Immobilien zu investieren. Gelernt daraus habe ich, dass ich mich niemals von anderen abhalten lassen darf, die selber nicht die Erfahrungen haben an denen ich interessiert bin. Lasse dich niemals von anderen aufhalten etwas zu tun sondern starte sofort.

 

Handwerkliche Fehler werden immer wieder passieren, oder dass man mal an die falschen „Partner“ gerät, aber all diese Fehler führen zu noch mehr Erfolg durch das Lernen und Wachsen an diesen Herausforderungen die entstehen.

 

Aber nicht anzufangen, egal worum es sich handelt, ist der größte Fehler deines Lebens, den du überhaupt nur machen kannst.

 

 

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freaky finance:

Was sind allgemein die größten Fehler bzw. die Fehler im Zusammenhang mit dem Immobilienerwerb, die dir oft auffallen?

 

 

Stephan:

Im Bereich des Immobilieninvestments ist der häufigste und auch größte Fehler der mir begegnet der, dass Anfänger ohne Strategie und mit nur mangelnden Kenntnissen gleich versuchen in eine Immobilie einzusteigen.

 

Es geht hierbei meist um höhere Summen und wenn man das auf „gut Glück“ versucht, kann es schnell vorkommen, dass man viel Geld verliert oder noch schlimmer mit der Privatinsolvenz spielt.

 

Man sollte also nichts überstürzen sondern logisch an die Sache herangehen. Zuerst eine zu dir passende Strategie festlegen (ein kostenloses Strategiepapier mit Ausfüllanleitung dafür findest du auf meiner Seite

 

Dann das dazu passende Wissen aneignen. Danach erst geht es an das Erwerben von Immobilien. Wenn du dann deine Strategie ein paar Mal

erfolgreich umgesetzt hast, baust du eine weitere Strategie auf.

 

Mit der Zeit erhältst du so viele Möglichkeiten auf unterschiedlichen Märkten zu reagieren. Wenn man das alles auf einmal am Anfang versucht, geht es meistens in die Hose.

 

 

freaky finance:

Was sind deine absoluten TOP Ressourcenempfehlungen für den Bereich Immobilien (Bücher, Internetseiten, Blogs, Podcasts, YouTube Kanäle,…), an denen du selber nicht beteiligt bist?

 

 

Stephan:

Mein Tipp: Saug so viele Informationen wie nur möglich auf und lerne jeden Tag etwas dazu. Dafür gibt es Unmengen an Material. Ein absolutes Muss in meinen Augen: Das Buch Erfolg mit Wohnimmobilien* von Thomas

Knedel und sein Forum Immopreneur.de.

 

Beim Podcast, wenn es rein um Immobilien geht, verstoße ich mal gegen die Regel und sage es führt am Immopreneur-Podcast, wo ich selber als Co-Moderator manchmal zu hören bin, im deutschsprachigen Raum kein Weg vorbei.

 

Wer hier vor der englischen Sprache nicht zurückschreckt, dem empfehle ich die Podcasts von „BiggerPockets“, den „The Real Estate Guys“ und „Real Estate Investing for Real Estate Investors“.

 

Bei den Youtube-Kanälen liefern die Jungs von „Immobilien mit Kopf“ ebenso sehr guten Content wie auch Alex Fischer oder Thomas Knedel.

 

Aber DIE absolute TOP-Ressource für alles, sind in meinen Augen Workshops, Seminare, Coachings und Kongresse. Ich selber nehme jedes Jahr an zig Veranstaltungen teil, weil es Spaß macht und Tonnen an Wissen in kurzer Zeit vermittelt  werden. Man profitiert von Jahrzehnten an Erfahrung. Eine bessere Quelle gibt es nicht.

 

Wenn es ansonsten an die Informationsbeschaffung geht, um Immobilien selber zu kaufen, dann ist jede Seite, welche Daten wie Wegweiser-Kommune.de oder die stadteigenen Demografie- und Wirtschaftsberichte zur Verfügung stellt, unerlässlich. Eine Auflistung von dutzenden Seiten und anderer Lektüre kann man im Immopreneur-Forum finden.

 

 

freaky finance:

Hast du noch einen Punkt (was auch immer), den wir in diesem Interview noch nicht angesprochen haben, den du aber unbedingt mit unseren Lesern möchtest?

 

 

Stephan:

Gerade wenn du am Anfang stehst, wirst du feststellen, dass viele aus deinem Umfeld versuchen werden, dir deine Ideen schlecht zu reden und dich abhalten wollen anzufangen. Du erkennst sie an ihrem absoluten Lieblingssatzbeginn: Ja aber,...

 

Lass dich davon bloß nicht abhalten oder entmutigen. Höre, wenn es um Investments geht, auf die, die da sind wo du hinwillst und nicht auf Freunde, Verwandte oder sonstige Besserwisser die alle nur wissen, warum es angeblich nicht geht.

 

Sei dir dessen bewusst was es erfordert diesen Weg zu gehen, investieren ist kein Weg aus Milch und Honig sondern er kann steinig und sehr kurvig sein. Aber am Ende findet man absolute Freiheit.

 

Gestehe dir ein, dass du Fehler machen wirst und dass Fehler gut sind. Du wirst an ihnen wachsen. Also konzentriere und verpflichte dich darauf, dass du trotzdem niemals aufgeben wirst und immer weiter machst. Ich zum Beispiel habe mich am Anfang vor meine Freunde gestellt und ihnen klar gesagt: „Ich weiß ich werde Fehler machen, ich weiß ich werde Geld verlieren, aber ich werde weitermachen und nicht aufhören denn ich will meine Träume verwirklichen“.

 

Und glaub mir ich habe Fehler gemacht, ich habe Geld verloren, ich werde in Zukunft Fehler machen und vermutlich auch Geld verlieren, aber ich gehe weiter und das rate ich jedem da draußen auch.

 

 

freaky finance:

Wenn es dir recht ist, ein kleiner Schwenk ins Private: Was machst du privat,

abseits von Immobilien und Geldanlage, z. B. als Ausgleich oder um mal Abstand vom Business zu bekommen und zu relaxen?

 

 

Stephan:

Ich probiere gerne immer neue Sachen aus, ich habe einen Tauchschein, bin Fallschirmspringer und leidenschaftlicher Kampfsportler. Ich trainiere gern im Fitnessstudio vor allem mit Freihanteln.

 

Ansonsten gehe ich wie die meisten anderen gerne aus, ich liebe gutes Essen und intensive Gespräche mit Freunden. Mein absoluter Ruhepol und Rückhalt ist bei allem meine Lebenspartnerin die mich bei allem tatkräftig unterstützt und wo ich mich vollkommen fallenlassen kann. Denn bei aller Liebe für Deals, Investments, Wissenschaft und die Gestaltung der Zukunft ist es unglaublich erholsam bei einem guten Glas sehr lieblichen Weins zusammen zu sitzen und zu einer Komödie herzhaft zu lachen.

 

  

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Schlusswort

An dieser Stelle vielen Dank an Stephan! Er war sofort bereit für das Interview und hat meine Fragen ruckzuck und dabei sehr ausführlich beantwortet.

 

 

Weitere Interviews aus dieser Reihe:

Torben Käselow - Jungmillionär und Bestsellerautor

Julian Wirbelauer von "vermiete dich reich"

Steffen Kriese von "Wirtschaft verstehen"

 

 

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Mehr über Stephan und seine Projekte kannst du auf folgenden Internetseiten erfahren:

 

Stephan ist außerdem einer von 19 Co-Autoren, die am neuen Buch von Thomas Knedel mitgewirkt haben. Wie alle anderen hat er ein Kapitel dazu beigetragen. Hol dir jetzt "DAS SYSTEM IMMOBILIE"* und zahle nur die Versandkosten.

Lies auch die Buchvorstellung.

Was hältst du von Stephans Antworten? Totale Zustimmung oder gibt es Punkte, die du anders siehst? Ist etwas unklar geblieben oder hast du noch Nachfragen?

 

Ich freue mich wie immer auf deine Kommentare!

 

 

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