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Buchvorstellung: Bau Dir Dein Grundeinkommen

Erfolgsgeschichten, Praxistipps und Motivation

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Radikale Wege aus Konsumzwang und Existenzangst

Heute möchte ich das neue Buch „Bau Dir Dein Grundeinkommen - Radikale Wege aus Konsumzwang und Existenzangst“* von Gisela Enders vorstellen. Grundlage für Teile des Buches sind Interviews mit finanziell kreativen Leuten, die sich selbst ein Grundeinkommen aufgebaut haben. Gisela Enders hat in dem Zusammenhang auch mich im letzten Jahr interviewt und einige Zitate für das Buch verwendet.

 

Das vollständige Interview mit mir findest du hier.

 

 

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Neues Buch zu passivem Einkommen und finanzieller Freiheit

Im Buch lernt man – neben weiteren Praxisberichten verschiedener Investoren und Privatiers – u. a. meine Investmentstrategie kennen, bei der die Diversifikation (--> hinter dem Link verbirgt sich mein Video-Interview zu dem Thema), also die (Risiko-)Streuung meines Vermögens auf viele verschiedene Anlageklassen, eine große Rolle spielt. Der Leser erfährt auch warum ich noch nicht ganz aus dem „Hamsterrad“ ausgestiegen bin und wie ich neben meiner eigentlichen Berufstätigkeit mein Vermögen weiter ausbauen konnte und es weiterhin tue. Im Buch wird außerdem erwähnt, dass es auf meinem Weg zum Wohlstand auch Rückschläge gab, die ich wegstecken musste.

 

Um den Ratschlägen der Autorin zu folgen, arbeite ich gerade daran, meine (finanzielle) Freiheit (--> 3 Wege zur finanziellen Freiheit; Artikel in der WELT mit mir) auch wirklich zu spüren.

 

 

Lange Rede, kurzer Sinn, hier ist die versprochene Buchvorstellung:

 

 

Erfolgreicher Vermögensaufbau und ein Leben in finanzieller Freiheit

In ihrem neuen Buch "Bau Dir Dein eigenes Grundeinkommen - Radikale Wege aus Konsumzwang und Existenzangst"* beschreibt die Autorin Gisela Enders, wie der erfolgreiche Vermögensaufbau gelingen und wie ein alternatives Leben frei gestaltet werden kann.

Angefangen von der Fragestellung, was überhaupt ein Grundeinkommen ist und was es damit auf sich hat, über die verschiedenen Betrachtungsweisen der herkömmlichen Erwerbstätigkeit bis hin zu den „mentalen Hürden“, die auf dem Weg zur finanziellen Sicherheit zu nehmen sind.

 

Die realistischen Konzepte, die Giesela Enders in ihrem Buch vorstellt, werden allesamt untermauert durch die Geschichten von ganz „normalen“ Menschen (und ein Freak), die durch Fleiß, Willenskraft und Ausdauer die finanzielle Freiheit erreicht haben. Jeder Gesprächspartner stellt seinen persönlichen Erfolgsweg vor, der auch teilweise von Rückschlägen und zwischenzeitlichen Zweifeln geprägt war.

 

Daneben profitiert der Leser des Buches von dem ungeheuren Erfahrungsschatz der Autorin, die in zahlreichen Coachings die Probleme der Menschen in all ihren Facetten kennengelernt hat und daher die Tücken der praktischen Umsetzung kennt. Diese sind auch geprägt durch die gesellschaftlichen Widerstände, die weit über die eigenen Zweifel hinausgehen, wenn ein Mensch von der Norm abweicht und nicht so leben möchte wie die breite Masse.

 

Gisela Enders beschreibt sehr glaubhaft, wie das Ziel der finanziellen Sicherheit bzw. Freiheit auch aus einem einfachen Angestelltenverhältnis oder Beamtenjob heraus erreichbar ist. Das alles ohne große finanzielle Unterstützung von Dritten oder den berühmten Lottogewinn. Von Menschen zu lesen, die es - aus einfachen Verhältnissen stammend - geschafft haben, ein beträchtliches Vermögen aufzubauen, motiviert ungemein. Nach dem Motto: auch Du kannst es schaffen. Mit einem klaren Ziel vor Augen, einer gehörigen Portion Fleiß und Beharrlichkeit, ist es für fast jeden erreichbar. Dabei darf nicht vergessen werden, dass die Zielerreichung umso leichter fällt, je früher mit dem Sparen und Investieren begonnen wird.

 

Das Buch ist gut strukturiert und nimmt den Leser auf seiner Reise zum Wohlstand an die Hand.

 

 

Was ist eigentlich ein Grundeinkommen – und welche Rolle spielt unser Konsumverhalten?

Am Anfang steht die Idee des eigenen Grundeinkommens und „warum das Grundeinkommen überhaupt ein Ziel sein könnte“. Weiter geht es mit typischen Arbeitsleben von heute und was finanzielle Sicherheit für das eigene Leben bedeuten könnte.

 

Gisela Enders gibt in diesem Zusammenhang kritische Denkanstöße zum allgegenwärtigen Konsumverhalten der westlichen Welt und zeigt die Auswirkungen dieses  verschwenderischen Lebensstils auf, besonders im Hinblick auf die begrenzten Ressourcen unseres Planeten. Im Folgenden stellt die Autorin eine simple „Schritt für Schritt“-Anleitung vor, wie der Weg zum Wohlstand gemeistert werden kann. Jetzt heißt es, sich einen Überblick über die eigene finanzielle Situation zu verschaffen sowie einen „Notgroschen“ zurückzulegen. Als nächstes stellt sie die spannende Frage, wieviel Geld eigentlich vorhanden sein muss, um z. B. ein Jahr dem gewöhnlichen Arbeitsleben entsagen zu können.

 

Das Buch ist nicht als Blaupause für tolle Investmentideen gedacht und sie möchte sich auch nicht als Anlageberaterin verstanden wissen, sondern als einen Menschen, der sein gesammeltes Finanzwissen weitergeben und dabei kritische Denkanstöße geben möchte.

In dem Buch finden sich viele gute Ideen, die den Weg zur finanziellen „Grundsicherung“ erleichtern können.

 

Außerdem geht es in dem Buch auch um so tiefgründige Fragen wie z. B.: Was brauche ich zum Leben? Was macht mich glücklich und was nicht? Wie kann ich ein alternatives Leben so gestalten, dass ich mich frei entfalten und den Dingen nachgehen kann, die für mich Sinn ergeben und mir Freude bereiten?

 

 

Das eigene Verhalten hinterfragen – vom persönlichen Basisbedarf bis zum Café to go

Das Buch enthält auch die wesentlichen Faustregeln zur Geldanlage und zeigt die typischen (schlechten) finanziellen Gewohnheiten auf, die jeder Leser kennt, wie z. B. der kostspielige „Café to go“ auf dem Weg zur Arbeit.

 

Alles Sparen ist endlich. Wobei Gisela Enders unter „Sparen“ nicht „Verzichten“ versteht, sondern „Genügsamkeit“ und das Hinterfragen von Ausgaben. So soll das Bewusstsein geschärft werden für die Dinge, die uns wirklich wichtig sind, und die Dinge, auf die wir gut und gerne verzichten könnten.

 

In dem Zusammenhang stellt sich natürlich auch die Frage, wie hoch das eigene Basiseinkommen eigentlich sein sollte, um mindestens eine auskömmliche Altersvorsorge zu erreichen. Dass beim Vermögensaufbau das Leben im Hier und Jetzt nicht vergessen werden darf und sich niemand bis zur Zielerreichung selbst geißeln, sondern ein gesundes Augenmaß finden sollte, auch dafür plädiert Gisela Enders. Die finanzielle Unabhängigkeit ist allerdings nicht nur ein Ziel, sondern eine lange Entdeckungsreise, auch zu sich selbst. Dass auf dieser Reise auch mit Widerständen aus dem persönlichen Umfeld zu rechnen ist, sollte dabei nicht unterschätzt werden.

 

Für die Autorin darf ein Leben mit Grundeinkommen als „Experiment“ verstanden und auch so gelebt werden. Dabei ist für sie ein „zentraler Kern der neuen Freiheit“, dass es auch ohne Lebensmodell einfach geschehen darf.

 

Dazu reißt sie auch die wesentlichen Anlageklassen wie z. B. Aktien, Immobilien usw. kurz an – wie tief sich der Leser anschließend selbst in die Materie einarbeiten möchte, ist ihm (oder ihr) selbst überlassen. Erst wenn alles klar ist und die individuell passenden Anlageklassen gefunden wurden, sollte mit dem Investieren begonnen werden.

 

 

Was würdest Du tatsächlich tun, wenn Du nicht mehr arbeiten müsstest?

Als besonders spannend empfinde ich den Einblick in die praktischen Coaching-Erfahrungen der Autorin, im Besonderen was Menschen tun würden, wenn sie keine Existenzsorgen mehr hätten bzw. wenn „Geld keine Rolle mehr spielt“. Auch dann will das Leben mit sinnvollen Aktivitäten ausgefüllt werden. Doch wie kann dann ein „gutes, anderes Leben“ ganz konkret aussehen? Immer nur faulenzen und ins Eiscafé gehen ist auf Dauer auch langweilig. Interessanterweise stellt sich dann bei vielen Menschen heraus, dass sie mit der finanziellen Unabhängigkeit im Rücken plötzlich ganz neue Aufgaben für sich entdecken, die durch Neugierde und Interesse geweckt wurden.

 

Das Lesen des Buches und natürlich auch das Mitwirken hat mir große Freude bereitet. Dank der sehr guten Erklärungen und der vielen praktischen Beispiele ist das Buch für Einsteiger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Besonders motivierend sind die persönlichen Gespräche mit Menschen, die die finanzielle Freiheit bereits erreicht haben und leben. Diese Geschichten lässt Gisela Enders geschickt und wohl dosiert ins Buch einfließen.

 

Interessant ist auch der Ausblick auf die sich verändernde Gesellschaft, besonders vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung in der Arbeitswelt. Das wird auch zu einem gesellschaftlichen Umdenken führen, da ist sich dei Autorin sicher, auch im Hinblick auf die Identität mit der eigenen Arbeit.

 

"Bau Dir Dein eigenes Grundeinkommen - Radikale Wege aus Konsumzwang und Existenzangst"* regt zum Denken an, gerade was die eigenen Glaubenssätze bezüglich des Geldes anbelangt. Hier fordert die Autorin den Leser auf, diese kritisch zu hinterfragen und limitierende Gedanken über Bord zu werfen. Nur mit einer gehörigen Portion Mut und gewagten Entscheidungen kann ein ungewöhnliches Leben, frei von gesellschaftlichen Konventionen und Zwängen, gestaltet werden. Nur noch die Sachen machen zu müssen, auf die man Lust hat, ist doch ein lohnenswertes Ziel, oder? Arbeiten gehen wird damit fast schon zum Luxus.

 

Am Ende des Buches greift sie die Frage auf, wann das Streben nach Reichtum ein Ende haben könnte, also „wann ist es genug?“ und was Reichtum eigentlich bedeutet.

 

In ihrem Schlusswort zeigt Gisela Enders „neue Wege in Bezug auf unseren Lebensstil“ auf und regt an, neue „Dinge auszuprobieren“, die einfach Freude bereiten und von weniger Konsum geprägt sind. Sie schließt mit dem Leitsatz ihres lesenswerten Buches:

Wie schaffe ich es, einfach mehr Zeit zum Leben zu haben?

 

Um diese Frage ganz individuell für sich selbst beantworten zu können, helfen die Praxisbeispiele der Interviewpartner – sie inspirieren ebenso wie sie motivieren. Letztendlich kann es jeder schaffen! Denn wenn es überhaupt so etwas wie ein allgemeingültiges Rezept gibt, ist das „Erfolgsrezept“ bei nahezu allen Gesprächspartner von vier Punkten geprägt:

Mut zur Veränderung, harte Arbeit, kreative Ideen und Durchhaltevermögen.

 

Und daran kann jeder bei sich arbeiten – oder?

 

 

 

Das bedingungslose Grundeinkommen ist eine viel diskutierte Forderung. Positiv an einem Grundeinkommen wird unisono die Reduzierung von Existenzängsten angesehen. Ein erstrebenswertes Ziel. Nicht mehr zur Existenzsicherung arbeiten zu müssen, dies aber trotzdem zu können und wahrscheinlich auch zu wollen. 

Gisela Enders baut auf diese Sehnsucht eine neue Vision auf. Bestehend aus Konsumverzicht und einem kritischen Umgang mit unserem Lebensstil, sowie klugen Investments. Sie hat dafür viele Menschen interviewt, die diese Weg bereits gegangen sind und die nun noch in ihren besten Jahren zwar arbeiten, aber nicht mehr, weil sie es für ihre Grundsicherung müssen. Die Autorin von "Finanzielle Freiheit - Wie Menschen leben, die nicht mehr für Geld arbeiten müssen" hängt den Korb in diesem Buch ein Stück tiefer. Da fast alle Menschen aus ihren Gesprächen heute wieder einer Tätigkeit nachgehen - wenn auch selbstbestimmt und mit Freude - ermuntert sie mit diesem Buch schon viel früher das ideale Leben zu verwirklichen. Nämlich dann, wenn für eine Grundsicherung gesorgt ist.

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Kommentare: 2
  • #1

    Frank R. (Montag, 03 Dezember 2018 09:28)

    Eine super Buchvorstellung von dir. Ich habe das Buch auch schon gelesen und finde das es sehr inspirierend ist wie Menschen, wie du Vincent, den Weg in die finanzielle Freiheit gemeistert haben. Wenn man das so liest und wirken lässt bin ich definitiv ermutigt meine eigenen finanziellen Vorhaben endlich anzupacken und weiter in die Tat umzusetzen.

  • #2

    Anni (Dienstag, 04 Dezember 2018 20:41)

    Ein richtig gutes Buch! Für Leute die ihre Finanzen in die eigenen Hände nehmen wollen und noch nicht wissen wie sie es gestalten sollen sehr zu empfehlen um die ein oder andere Inspiration zu bekommen.