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Mein Weg in die finanzielle Freiheit

Reich ohne Plan - finanziell frei, ohne es zu wissen?

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Ich - ziemlich frei in Thailand

$100-Gewinnaktion der Freiheitsmaschine

Ich lese ziemlich viele Finanzblogs und dachte, ich hab' da eigentlich alles im Blick. "Die Freiheitsmaschine" ist mir allerdings durch die Lappen gegangen! Erfahren habe ich vonseiner Existenz erst kürzlich durch die "Ex-Studentin Jenny". Sie hat einen Artikel im Rahmen eines kleinen Contests verfasst.

 

Da steht nun die Aufforderung im Raum, über den Weg in seine finanzielle Freiheit zu schreiben!

  

Dieses Gewinnspiel, bei dem "die Freiheitsmaschine" 100$ für den Sieger auslobt, kam wie gerufen. Seitdem ich den Begriff „finanzielle Freiheit“ das erste Mal gehört habe, frage ich mich, wie groß mein Vermögen sein muss, damit ich diesen Zustand erreicht habe. Bin ich vielleicht bereits finanziell frei?

 

Jedenfalls habe ich sofort meinen Redaktionsplan umgeworfen, komme von einem Contest (3 Wochen BlogMomentum von Markus Cerenak) zum nächsten (diesem hier) und nutze nun die Gelegenheit und gehe bezüglich meiner finanziellen Freiheit in mich.

  

Indem ich die Leitfragen des Maschinisten beantworte, teile ich meine Gedanken dazu mit dir. 

 

 

Wie ich aufgewachsen bin

In einer Kleinstadt in der Lüneburger Heide. Als Teil der Mittelschicht, ohne dass ich besondere finanzielle Bildung von meinen Eltern erfahren hätte.

 

Berufswunsch: Hubschrauberpilot. Diesen wollte ich über eine Verpflichtung als Zeitsoldat bei der Bundeswehr verwirklichen. Dort riet man mir, vorher eine diesbezüglich relevante Ausbildung zu machen. So bin ich vor über 23 Jahren bei meinem jetzigen Arbeitgeber gelandet.

 

Durch die Geburt meiner Tochter erledigte sich der Pilotenplan schon während meiner Ausbildung. Ich wollte schließlich auch was von den Vaterfreuden haben und nicht von Vater Staat kreuz und quer durch die Republik versetzt werden. Ich kam sogar mit meiner Pazifistennummer durch, verweigerte also erfolgreich den Kriegsdienst und landete als Zivildienstleistender im technischen Dienst des örtlichen Krankenhauses.

 

Finanziell waren die 13 Monate der Super-Gau aber danach, zurück bei meinem eigentlichen Arbeitgeber, gab es aber kein Halten mehr.

  

 

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Mein Hamsterrad

Ich nahm jede Überstunde und Extraschicht mit. Jahrelang bin ich beruflich kontinuierlich aufgestiegen. Vom kleinen "Keuler" zum Vorarbeiter und später vom Arbeiter am Produkt zum Angestellten im Büro. Sogar ein Techniker-Studium hat mir die Firma unter Bezahlung meines vollen Lohnes ermöglicht.

 

Bereits zu Beginn meines Berufslebens habe ich gesagt, dass ich mit 30 in Rente gehen will. Das war natürlich immer mehr so ein Spruch. Einen echten Plan oder ein wirklich konkretes Ziel hatte ich nicht. Ich handelte eher intuitiv und nach dem Motto „alles mitnehmen, solange es noch geht – wer weiß, wann die fetten Jahre vorbei sind“.

 

Mein Luxusproblem war, dass die fetten Jahre nie wirklich endeten.

 

Irgendwann habe ich erkannt, dass ich mir den nächsten Karriereschritt gut überlegen sollte. Der würde zwar noch einmal einen Gehaltskick geben, aber damit wäre das bisschen Restleben was man ja als „Hamster“ neben dem Job eh nur hat, auch noch weg. Man wäre fast ausschließlich nur noch für den Job da. Immer erreichbar, wichtige Meetings von morgens bis abends und die entspannte Mittagspause würde strategischen Businesstalks weichen.

 

 

Heute bin ich froh, dass ich mich für das „Restleben“ entschieden habe. Kurz vor der Schwelle so wichtig zu sein, dass man seinen Urlaub mit anderen „unersetzlichen“ Kollegen abstimmen muss und wo die Videokonferenz mit den Kollegen oder Kunden in Übersee den Zeitpunkt des Feierabends bestimmen und nicht man selbst. Die „Gage“ stimmt ja auch eine Gehaltsstufe darunter. 

 

 

Erste Investitionen und große Fehler

Die ersten Aktien gleich nach der Ausbildung. Kurz nach dem Zivildienst die erste Wohnung als Kapitalanlage. Danach noch mehr Aktien und noch mehr Wohnungen. Zockereien mit Optionsscheinen, Aktienmärkte im Rausch, Börsencrashs, krasse Gewinne, Totalverluste und Opfer von Betrügern. Ich habe in den letzten 20 Jahren alles mitgemacht. Glücklicherweise habe ich nie alles auf ein Pferd gesetzt.

Große Rückschläge wie

  • Optionsscheine/Calls auf Porsche am 11. September 2001; dummerweise sofort verkauft   
  • Versenken von 200.000€ in verschiedenen geschlossenen Beteiligungen durch Insolvenzen  und Betrügereien
  • Neuwagen gekauft (ich war jung und wusste es nicht besser) und innerhalb kurzer Zeit Schrott gefahren (Sekundenschlaf wegen Überarbeitung)

konnten nicht verhindern, dass mein Vermögen bis heute auf eine ansehnliche Summe angewachsen ist. Hartnäckigkeit und die Zeit in Kombination mit dem Zinseszins hatten jeweils schon spürbar ihre Wirkungen entfaltet.

 

 

Von "Zeit gegen Geld" zu mehr passivem Einkommen

Bis dahin also das übliche "Zeit-gegen-Geld-Spiel". Aber auch das passive Einkommen fing damals an, zu fließen. Auch wenn ich da noch nicht wusste, dass man das so nennt und was der große Vorteil daran ist.

 

Jedenfalls erhielt ich Tagesgeldzinsen (ja, so etwas gab es damals noch!), Dividenden und Mieteinnahmen. Das Geld sprudelte und statt auf Konsum setzte ich auf (Re)Investition. Ich muss damals schon eine wahnsinnige Sparquote gehabt haben. Das Wort kannte ich aber auch nicht und folglich habe ich sie auch nicht errechnet.

 

Ziel war es nun, mehr Geldquellen aufzutun, bei denen man nicht 1 zu 1 Zeit gegen Geld tauscht. Es musste doch Möglichkeiten geben, nebenbei auch mit verhältnismäßig wenig Zeiteinsatz Kohle in meine Richtung fließen zu lassen

 

 

Wie ich "Herbergsvater" wurde

Die üppigen Konditionen, gepaart mit einigen anderen mir vorteilhaft erscheinenden Umständen haben mich beruflich auf eine Entsendung nach Frankreich verschlagen.

 

Dort habe ich schon, während meiner Orientierungsphase, einen Bedarf an Unterkünften für Kollegen, die wochenweise auf Dienstreise an den Standort kommen, identifiziert. Somit habe ich ein großes Haus gemietet und bin nebenbei „Herbergsvater“ geworden.

 

Jugendherberge. Herberge, Hostel, Schild, Holzschild, schwarz-weiß
Herberge zum schmutzigen Löffel

Ein sehr einträgliches Geschäft. Und wohlgemerkt ein win-win Deal. Denn auch die Kollegen haben bei mir einen Großteil ihrer Übernachtungspauschale, die sie von der Firma erhielten, gespart. Im Hotel hätten sie mindestens das Doppelte bezahlt.

 

Der Rubel rollte jahrelang. Sogar, als ich selber gar nicht mehr vor Ort war. Ich habe Kollegen beteiligt, die sich um alles gekümmert haben und hatte fast jeden Monat noch Gewinne aus der „Jugendherberge“. Als ich im Laufe der Zeit selber wieder 2 mal 7 Monate dort arbeitete, hatte ich sofort eine Unterkunft und habe die Geschäfte wieder übernommen.

 

 

Als die Firma ankündigte für eine längere Zeit kaum noch Kollegen an den Standort zu schicken, kündigte ich den Mietvertrag nach ziemlich genau 8 Jahren.

 

 

Dann kamen Airbnb und Co

Zurück in Hamburg und nach der Trennung von meiner langjährigen Partnerin allein in einer Wohnung lebend, bin ich gleich in eine ähnliche Sache reingerutscht.

 

Airbnb*.

Da ich solchen (damals) neuen Möglichkeiten und dem Geldverdienen offen gegenüberstehe und positiv auf meine langjährige Erfahrung als „Herbergsvater“ zurückblickte, habe ich das gleich mal ausprobiert.

 

Hamburg (und andere Großstädte) ist einfach perfekt für dieses Modell. Ich hatte ziemlich schnell einen guten Teil der teuren Hamburger Miete wieder drin. Neben Airbnb habe ich auch über ähnliche Plattformen wie wimdu*, 9flats* und andere angeboten.

 

Ich hatte bald mehr Anfragen als ich Leute unterbringen konnte, habe die Preise erhöht und die Gäste genauer selektiert.

 

* Affiliate Links

Car-Sharing

Der nächste logische Schritt war Car-Sharing. Zwar als Jahreswagen und über die Firma vergleichsweise günstig erworben, aber die meiste Zeit stand die gute E-Klasse nutzlos rum. Also machte ich mich auf die Suche nach „Airbnb für Autos“. Da brauchte es keine lange Suche und ich habe mich sofort bei mehreren Plattformen angemeldet.

 

Heute sind die Hauptplayer in dem Markt tamyca und drivy*. Mit dem Auto lief es ähnlich gut, wie mit der Wohnung. So machte auch das Auto endlich wieder Sinn und ein guter Teil der Unkosten wurde von den Mietern bezahlt!

 

Inzwischen lebe ich mal wieder in Frankreich und der Mercedes ist verkauft. Für den Umzug habe ich mir einen großen Transporter gekauft, den ich auch als Camper in den Bergen und am Meer nutze. Trotzdem brauche ich die Karre natürlich nicht oft. Aber ständig ziehen Leute um oder müssen mal was Größeres transportieren. Der Otto-Normalbürger hat aber keinen eigenen Transporter.

Das Ding ist fast jeden Tag vermietet und verdient Geld ohne Ende!

 

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass man auch für diese Einnahmen einen gewissen Aufwand betreiben muss und die Erfahrungen nicht zu 100 Prozent nur gut sind. Darauf werde ich aber noch ausführlicher in meinem Blog eingehen. Das würde hier zu weit führen.

Lohnen tut sich Car-Sharing aber allemal!

 

 

Weitere passive Einkommensquellen

Ansonsten habe ich noch P2P-Kredite als passive Einkommensquelle. Angefangen 2009 bei smava mit einem typischen Anfängerfehler. Ich habe viel zu große Summen in einzelne Projekte gesteckt. Etwas später bin ich auch bei auxmoney eingestiegen. Da läuft es etwas besser aber auch nicht sensationell. Ich investiere weder bei smava noch bei auxmoney in neue Kredite.

 

Das tue ich aktuell bei Mintos*, Twino, Bondora* und Viventor. Die nehmen keine Anlegergebühren, die möglichen Renditen sind höher und es gibt teilweise „buy-back“-Garantien.  

 

 

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Meine Sparquote liegt derzeit durchschnittlich übers Jahr gesehen bei 65%.

 

Indexzertifikate habe ich schon länger. Ein paar teure Fonds habe ich im Laufe der Zeit gegen günstige EFTs getauscht. Ich bin ja lernfähig. Was Wertpapiere angeht, investiere ich inzwischen nur noch in ausgewählte Qualitätsaktien und das meiste in verschiedene ETF-Sparpläne.

Wohnungen habe ich inzwischen sieben Stück gekauft, aber noch nicht alle abbezahlt. Eine in Leipzig und den Rest in Hamburg.

 

Optionsscheine und ähnliches fasse ich schon lange nicht mehr an. Insgesamt bin ich aus der Anlageklasse zwar mit Gewinn rausgegangen, aber die Nerven, die Zeit und den Aufwand will ich heute nicht mehr dafür investieren.

 

Meine Lektion, was geschlossene Beteiligungen angeht, habe ich gelernt und teuer bezahlt!

 

 

Verschwörungstheorien und Untergangsszenarien

Da ich gute Chancen sehe, dass uns das globale Finanzsystem früher oder später gehörig um die Ohren fliegt, habe ich mir ein solides Gold- und Silberpolster zugelegt. Nicht als Anlage.

Das Zeug dient als reine Absicherung.

 

Nenn mich Spinner aber ich habe auch etwas Bargeld unter dem Kopfkissen, falls es zu einem Bank Run kommt und für den Fall, dass es noch schlimmer wird, sogar etwas Alkohol und ein paar Stangen Zigaretten gebunkert. Hat sich in der Vergangenheit als Ersatzwährung auf dem Schwarzmarkt bewährt.

 

Sicher ist sicher!

 

 

Meine Altersvorsorge

Was die Altersvorsorge angeht, setze ich, neben einer dann vielleicht noch kleinen staatlichen Rente, auf meine Betriebsrente. Außerdem sollte mein Depot sich bis dahin keinesfalls in Luft aufgelöst haben, und wenn die Welt nicht untergeht, ist auch noch was von meinen Edelmetallen vorhanden.

 

Dazu gesellt sich eine – ACHTUNG! ALLE MANN IN DECKUNG! – Riester-Rente!

 

Ich will das Thema hier nicht diskutieren. Nur so viel: Ich kassiere die Zulagen und spare jedes Jahr ordentlich Steuern mit dem Ding. Zudem sind die eingezahlten Beiträge nebst Zulangen garantiert - zumindest auf dem Papier. Ein "Langlebigkeitsrisiko" (schreckliches Wort!) ist damit auch etwas abgesichert. Und JA, ich bin mir der Nachteile bewusst und du brauchst mir nicht vorrechnen, was alles besser taugen würde, als die elendige Riester. 

 

 

Meine Asset-Allokation in Prozenten (ca. Angaben):

  • Wertpapier-Depot 39%

  • Immobilien 29%

  • P2P-Kredite 8%

  • Edelmetalle 3%

  • Altersvorsorge 14%

  • Tages- und Festgeld 6%

  • Cash 1%

Meine Einkommensströme:

  • Hamsterrad

  • Mieteinahmen

  • Untervermietungseinnahmen

  • Dividenden

  • Zinsen

  • Car-Sharing

Und wenn es soweit ist?

Stand jetzt würde ich wohl auch im Falle der finanziellen Freiheit nicht kündigen. Wohl aber die Stunden noch weiter reduzieren. Wahrscheinlich irgendwann soweit wie es geht. Im Moment arbeite ich 3 Tage in der Woche, was ich als sehr angenehm empfinde. Bis zu einem Jahr Auszeit kann ich in der Firma auch nehmen. Das ist auf jeden Fall auch noch eine sehr wahrscheinliche Option. Ganz unabhängig von der finanziellen Freiheit.

 

Solche Möglichkeiten haben mich angetrieben so viel Gas zu geben, und mich schon in jungen Jahren hart am Vermögensaufbau arbeiten lassen. Zukünftig soll eben in Form von weiterer Stundenreduzierung und Auszeit mehr gelebt werden.

 

Wo ich leben möchte, wenn ich die finanzielle Freiheit erreicht habe, ergibt sich schon aus der vorherigen Aussage, dass ich wohl bei meinem Arbeitgeber bleiben werde. Dadurch läuft es zwangsläufig auf Hamburg und Umgebung hinaus.

 

Um meine Freizeitgestaltung mache ich mir im Freiheitsfall keine Sorgen. An Langeweile in meinem Leben kann ich mich nicht erinnern! Noch mehr Reisen steht ganz weit oben auf der Liste.

 

 

Was hält mein Umfeld davon?

Das weiß ich nicht genau. Ich gehe nicht damit hausieren, dass ich die finanzielle Freiheit anstrebe. Ich höre immer wieder, dass ich dies oder das (an Sparmaßnahmen) doch gar nicht nötig hätte. Hab ich auch nicht, aber ich bin gut damit gefahren. Wenn ich mir dann ansehe, wo diejenigen finanziell stehen, die mir Übertreibung vorwerfen, fühle ich mich bestätigt.

 

Allerdings wird es höchste Eisenbahn für mich, wirklich etwas „runterzufahren“ und endlich mehr zu leben. Es wird Zeit die Ernte einzufahren, und dabei das neu Aussähen nicht zu vergessen. Das will und muss ich schaffen!

 

Was genau hinter dem Begriff der finanziellen Freiheit steckt, wissen - glaube ich - die meisten eh nicht. Das ging mir bis vor gar nicht allzu langer Zeit ähnlich! Ich war dann relativ erstaunt, dass das was ich irgendwie im Hinterkopf hatte, einen Namen hat und dass sich eine ganze Szene mit dem Thema beschäftigt.

 

Seitdem ist alles viel konkreter und hat mehr Struktur bekommen. Und ich habe mir mal einen echt umfassenden Überblick verschafft. Inklusive der Erkenntnis, dass sich mehr angehäuft hatte, als ich dachte.

 

 

Stran, Meer, Hängematte, freaky finance, finanzielle Freiheit, Ziel
die typische Vorstellung von der finanziellen Freiheit

Wann ist es nun endlich geschafft?

Nur der wichtigste Punkt ist für mich noch nicht geklärt. Ich habe keinen Schimmer wie viel Kohle ich brauche, um mich als finanziell frei zu betrachten! Wahrscheinlich bin ich es schon.

 

Wenn ich realistisch und ehrlich zu mir selbst bin, komme ich um diese Feststellung nicht herum. Mir fehlt wohl der Mut, es gegenüber mir selbst „einzugestehen“. Vielleicht bin ich auch zu gierig. Oder zu sehr Sicherheitsfetischist (eigentlich ja nicht, wenn man bedenkt, wie und wo ich teilweise mein Geld anlege). Aber den sicheren und sehr gut bezahlten Job (ganz) aufzugeben wäre doch fahrlässig!?!

 

Zumal das angehäufte Vermögen in diesem Moment zwar real vorhanden ist und beruhigt, aber wie weit ist es mit der finanziellen Freiheit noch her, wenn ein Black-Swan-Ereignis eintritt, die Aktienmärkte dieser Welt einbrechen und ungewöhnlich lange brauchen, um sich einigermaßen zu erholen, es zu einer Immobilienblase kommt und diese platzt, das Finanzsystem endgültig kollabiert, oder, oder, oder,…

 

 

Resümee und was du deinen Kindern mitgeben solltest

In ein paar Tagen werde ich 40. Tatsächlich hoffe ich aber, bei entsprechender Gesundheit, über 100 zu werden. Dann passt das mit der Riester-Rente auch wieder und ich muss ja auch noch Zeit haben, das ganze Geld auszugeben, falls kein Black-Swan-Ereignis mein Vermögen pulverisiert :)

 

Ich empfinde tiefe Dankbarkeit dafür, dass es bis hier her so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Ich hatte viel Glück. Mit meinem Job. Ich erfreue mich dauerhaft bester Gesundheit. Habe eine inzwischen erwachsene Tochter, auf die ich stolz bin. Ich habe nach jahrelanger Odyssee eine Partnerin gefunden, mit der ich glücklich bin. Es gab finanzielle Rückschläge, die ich inzwischen auf- und verarbeitet habe. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass wohl jeder finanziell erfolgreiche Mensch mindestens einmal einen Haufen Geld verloren hat. Die wahre Qualität ist es halt, trotzdem „zurück zu kommen“.

 

Ich habe auf meinem Weg durch das Leben bisher viel gelernt. Einiges davon konnte ich meiner Tochter vermitteln. Dass sie nicht alles an- und übernimmt ist normal und auch wichtig. Finanzielle Aufklärung und das Ganze entsprechend vorzuleben halte ich jedenfalls für wichtig. Eine andere Quelle für Finanzwissen haben unsere Kinder in der Regel nicht. Da sind wir als Eltern in der Pflicht.

 

Das Wichtigste, das du deinen Kindern mitgeben solltest, ist, dass sie nicht ungefiltert auf den Bankverkäufer und Finanz-Vertriebler hören dürfen. Diesen Geiern muss man mindestens auf Augenhöhe begegnen können. Das dafür nötige Knowhow sollte sich jeder draufschaffen. Da müssen wir unsere Kinder hinbekommen!

 

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Vielleicht ist etwas Inspiration für dich dabei.

 

Übernehme Dinge, die für dich passen und spare dir meine großen Fehler!

 

Wo stehst du auf deinem Weg zu mehr finanzieller Freiheit und was ist diesbezüglich aktuell deine größte Herausforderung?

Ich freue mich auf deine Kommentare.

 

 

Meine Buchempfehlung zum Thema:

Welches ist der richtige Weg, um zur ersehnten Million zu kommen?

Der Autor und Geld-Trainer Bodo Schäfer hat in seinem Ratgeber "Der Weg zur finanziellen Freiheit" die wichtigsten Strategien zusammengefasst. Die Verantwortung liegt beim Einzelnen. Engagement, Selbstvertrauen, ein eiserner Wille und Selbstdisziplin sind wesentliche Bestandteile des Erfolges. Nur wenige Menschen sind bereit, viel dafür zu tun und Einschränkungen hinzunehmen. Das Geheimnis liege nicht darin, besonders viel zu verdienen, sondern sparsam zu sein.

 


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Das könnte dich auch interessieren:

Im Rahmen einer Blogparade von fyoumoney.de mit dem Titel:

Mein Weg in die finanzielle Freiheit habe ich über meine Motivation für den Vermögensaufbau geschrieben und wie ich schon heute davon profitiere.

 

Auch die Frage was das Ziel dahinter ist, wie es meinen Alltag beeinflusst und welche Lehren ich daraus ziehe beantworte ich in dem Artikel, den man quasi als Ergänzung zu diesem hier sehen kann!

 

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Kommentare: 20
  • #1

    Der Maschinist (Donnerstag, 03 November 2016 21:52)

    Hallo Vincent,
    danke fuer Deinen schoenen Beitrag!
    Ich wuensche Dir viel Erfolg!

  • #2

    Vincent (Donnerstag, 03 November 2016 22:00)

    WOW!
    Der Maschinist persönlich - auf meinem Blog. Ich werd' verrückt!
    Vielen Dank für die geile Contest-Idee und die guten Wünsche :)

  • #3

    Gurki (Montag, 23 Januar 2017 12:44)

    Moin Moin, (sagt man ja so im Norden :) )
    habe gerade deinen Blog entdeckt und fand ihn ganz interessant! Habe ihn mir mal in meinen Blogfeed hinzugefügt.

    Was ist aus deinen T-Aktien geworden? Hast du damit Verluste erlitten?
    Bist du "Buy-and-Hold" Anleger? Lebst du krankhaft minimalistisch oder ganz "normal"? "Gönnst" du dir auch mal etwas Materialistisches?
    Wo in Hamburg hast du Wohnungen, also welcher Stadtteil? Mein "Bankberater" hatte mir mal eine Wohnung in Billstedt angeboten, fand es aber befremdlich dort eine Wohnung zu kaufen mit dem Ziel sie zu vermieten.

    Bin gespannt auf deine Antwort(en).

    Viele Grüße!

  • #4

    Vincent (Montag, 23 Januar 2017 22:09)

    Moin (eins reicht) Gurki!
    Danke, dass mein Blog es in deinen Feed geschafft hat :)
    Mit den T-Aktien aus der Erstemission habe ich dank eines rechtzeitigen Verkaufs ein kleines Plus erzielt. Allerdings habe ich später noch einmal welche gekauft und diese irgendwann mit größeren Verlusten abgestoßen.

    Inzwischen würde ich mich tatsächlich als "Buy and holder" bezeichnen, wenn auch nicht zu 100%.
    Die in den letzten Jahren ausgewählten Werte habe ich aber unter diesem Aspekt gekauft. Im Normalfall verkaufe ich nur noch "Altlasten".

    Was verstehst du unter "krankhaft minimalistisch"?
    Aus meiner Sicht, lautet die Antwort: "Nein, tue ich nicht!"
    Andere Leute beurteilen das vielleicht anders. Manchmal sind Mitmenschen wirklich der Meinung, dass ich nicht meinem Kontostand (obwohl sie den eigentlich gar nicht so genau kennen dürften) entsprechend lebe. Das ist aber auch gar nicht mein Anspruch. Ich möchte nicht so leben, wie andere es von mir erwarten, sondern so, wie es mich glücklich macht!

    Schau dir mal mein Reisejahr 2016 an:
    https://www.freakyfinance.net/2016/12/21/teilnahme-an-der-blogparade-von-www-rundreise-suedostasien-de/

    Lebt so jemand, der sich nichts gönnt?!? Und nur, weil ich gerne reise muss das ja nicht im Luxussegment zelebriert werden. Und schlecht getroffen habe ich es dabei auch sehr selten.

    Meine Wohnungen in Hamburg befinden sich auch nicht in den hippen Szenevierteln. Dort tendiert die Rendite nämlich stark gegen Null. Wenn man in Hamburg noch etwas mit Vermietung verdienen will muss in der Tat auf Stadtteile wie Billstedt ausweichen. Aus meiner Sicht spricht auch grundsätzlich nichts gegen ein Investment in Billstedt (ich muss ja nicht selbst dort wohnen!), wenn die Zahlen stimmen. Dort habe ich zwar keine Wohnung aber 3 Stück, in benachbarten Stadtteilen. Andere Wohnungen habe ich einfach schon vor vielen Jahren gekauft. Da war das Preisniveau noch ein ganz anderes. Glück gehabt!
    Wenn mir kein Mega-Schnäppchen (wie letztes Jahr geschehen) in Hamburg über den Weg läuft würde ich dort momentan aber auch nicht unbedingt investieren. Es ist allgemein zu teuer geworden. Ich denke da gibt es in anderen Städten mehr fürs Geld.

    Demnächst stehen auch Immobilen Wochen in meinem Blog an. Ich habe spannende Interviewgäste und die eine oder andere Immobilen-Story im Programm. Da bist du ja zum richtigen Zeitpunkt auf meine Seite aufmerksam geworden.

    In neueren Blogartikeln steht auch eine bessere Kommentarfunktion als diese hier zur Verfügung. Dann bekommst du als Kommentierender auf Wunsch auch Bescheid, wenn es eine Antwort zu deinem Kommentar gibt. In diesem Sinne hoffe ich mal, dass dich meine Antwort überhaupt erreicht :)

    Vielen Dank für deinen Kommentar und deine spannenden Fragen. Ich hoffe ich konnte sie zufriedenstellend beantworten. Wenn du noch Nachfragen hast melde dich gerne wieder. Wie du krankhaft minimalistisch definierst würde mich auf jeden Fall mal interessieren!

    Beste Grüße
    Vincent

  • #5

    Gurki (Dienstag, 24 Januar 2017 09:17)

    Hallo Vincent,

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
    Ja die Immobilien sind leider auch mittlerweile in Billstedt und Umgebung recht teuer, da bin ich also gespannt auf deine Artikel zu Immobilien.

    Mit "krankhaft minimalistisch" meine ich wie der Tim S. (seine Artikel sind durchaus lesenswert und immer inspirierend!) mit drei Socken und drei Unterhosen Jahrzehntelang zu leben. Man muss sich keinen Schund kaufen (vorhin eine Frau gesehen, die sich aus einem Kiosk diese neuen Star Wars Helme zum Sammeln gekauft hat), aber man muss es auch nicht übertreiben und mit löcheriger Kleidung durch die Gegend laufen.
    Also einen gesunden Mittelweg. Keinen übermäßigen Konsum, vor allem nicht für Quatsch (Star Wars Helme die dann später einstauben), aber es auch nicht mit dem Sparen übertreiben.

    Ich denke ich bin so langsam auf einem gesunden Mittelweg, weg vom Geiz :)

    Da ich Depots von anderen interessant finde, hast du einen Artikel geschrieben in dem Du dein Depot vorstellst? Also was du so für Aktien besitzt?

    Neben meinem ETF-Sparplan schaue ich gerade auch was Einzelaktien so bringen.

    Viele Grüße,
    Gurki

  • #6

    Vincent (Dienstag, 24 Januar 2017 16:44)

    Hallo Gurki,
    prima, dass du nochmal reingeschaut und meine Antwort gefunden hast!
    Ich schaue auch immer mal gerne bei Tim S. rein. Ich finde er schreibt meist ganz tolle Artikel und viele könnten sich eine Scheibe von ihm abschneiden.
    Manchmal muss ich allerdings auch schmunzeln. Jeder wie er will.
    Also, übertrieben minimalistisch lebe ich demnach nicht. Ich halte mein Geld auch zusammen und sammle keine Starwars-Helme (habe davon auch nie einen Film gesehen). Aus diesem ganz argen Sparzwang bin ich mittlerweile rausgewachsen. Da kann man schon von einer gewissen Entwicklung sprechen. Ich vertrete inzwischen den Standpunkt, dass ich auch ein bisschen gelebt haben möchte, wenn mir morgen ein Dachziegel auf den Kopf fällt. Nur darauf zu warten, dass ich mein Vermögen mit 80 Jahren oder später ausgebe, möchte ich dann auch nicht. Ich habe für mich ein gesundes Mittelmaß gefunden. Wie andere das beurteilen ist mir ziemlich egal. Der eine wird sagen ich gönne mir nicht genug und der andere wird meinen ich könnte durchaus noch sparsamer leben. Aber hey, das ist meine Kohle und wir reden hier über mein Leben!

    Ich habe bisher keinen Artikel über meine Depotzusammensetzung geschrieben. Ich finde das ist eine gute Idee und ich nehme die in meinen Redaktionsplan auf. Einen Termin kann ich dir noch nicht nennen - aber versprechen, dass da was kommt! Und dann diskutieren wir fleißig was ich noch rausschmeißen kann!

    Vielen Dank für die Anregung :)

    Beste Grüße
    Vincent

  • #7

    denkfabrik (Dienstag, 31 Januar 2017 08:16)

    Hey Vincent,

    Toller Artikel und sehr motivierend. Du zeigst sehr schoen auf, wie viele andere Möglichkeiten es gibt, Geld zu verdienen. Beim Durchlesen habe ich mich irgendwann gefragt, ob du überhaupt noch Freizeit hast..aber das hast du dann beantwortet. Hast du das Gefühl, dass du dir in der Vergangenheit mehr hättest gönnen sollen?

    LG
    Johannes

  • #8

    Vincent (Dienstag, 31 Januar 2017 10:44)

    Hallo Johannes,
    vielen Dank für deinen Kommentar!
    Klar habe ich zeitweise sehr viel gearbeitet. Es waren oft lange Arbeitstage. Die ganzen Überstunden haben sich aber nicht immer nur auf dem Gehaltszettel bemerkbar gemacht; oft habe ich dafür auch freie Tage genommen. Lange Wochenenden und einige Wochen "Extraurlaub" sind bei mir seit Jahren die Regel. Da hatten die Leute aber auch echt Schwierigkeiten es zu kapieren. Einerseits meinten sie ich arbeite zu viel und wenn ich dann ein anderes mal vom bevorstehenden Urlaub erzählte hieß es wieder: "Wie viel Urlaub hast du eigentlich? Du hast ja ständig frei!" Auf den Tag oder die Woche war es halt oft viel aber über das Jahr hat es sich ja immer ausgeglichen. Heute ist mit der 3 Tage Woche alles ein bisschen anders. Aber das ist ein anderes Thema.
    Ob ich mir in der Vergangenheit hätte mehr gönnen sollen, ist schwierig zu sagen. Es ist ja nicht so, dass mir rein gar nichts gegönnt und mich dabei übelst in meinen Wünschen beschnitten hätte. Gereist bin ich schon immer viel. Und auch bei Technikkram habe ich teilweise ordentlich Geld ausgegeben. Einfach weil ich Bock auf die Sachen hatte. In anderen Bereichen habe ich dann sparsamer gelebt, weil es mir da nicht so wichtig war, die Spitzenprodukte zu besitzen. Alles in allem fühle ich mich nicht unwohl, mit dem wie es gelaufen ist. Heute sehe ich es eh positiv. Das gesparte und investierte Geld konnte ja all die Zeit fleißig "Junge kriegen". Über die Jahre habe ich nebenbei eine gewisse Entwicklung durchgemacht und gebe nun auch eher mal Geld aus, um mir das Leben etwas schöner zu machen. Verschwenderisch lebe ich natürlich immer noch nicht und ich denke, ich werde mich da auch nicht mehr komplett ändern. Aber das ist ok, zumal ich trotzdem für mich entschieden habe mehr zu leben und es mir noch etwas schöner zu machen. Das klappt auch schon ganz gut. Der ganze Aufwand soll ja nicht nur ein rauschendes Fest zu meiner Beisetzung generieren, sondern mir auch zu Lebzeiten einen gewissen Spaß bereiten!

    Ich hoffe ich konnte deine Frage damit einigermaßen befriedigend beantworten.

    Beste Grüße
    Vincent

  • #9

    Victor (Mittwoch, 08 Februar 2017 20:16)

    Schöner ausführlicher Blogpost mit tollen Einblicken. Du hast ja echt einiges erlebt und 40 ist ja wirklich kein Alter mehr heutzutage :D

  • #10

    Vincent (Mittwoch, 08 Februar 2017 22:57)

    Hallo Victor,
    danke für das Feedback und ja mit 40 ist noch einiges übrig vom Leben, wenn alles gut geht.
    Gruß
    Vincent

  • #11

    Markus (MDFIRE2024) (Montag, 13 Februar 2017 17:46)

    Super Artikel. Das ist eine richtig gute Zusammenfassung. Ich selbst lerne gerne von erfahrenen Menschen und wie mir scheint, kann ich viel von dir und deinem Blog lernen.
    Vielen Dank und weiter viel Erfolg
    Markus (MDFIRE2024)

  • #12

    Vincent (Montag, 13 Februar 2017 18:27)

    Hallo Markus,
    danke für die warmen Worte. Genau dafür betreibe ich den Blog. Um andere zu inspirieren und meine Erfahrungen weiterzugeben. Freue mich, wenn meine Artikel weiterhin verfolgst.
    Beste Grüße
    Vincent

  • #13

    Finanzleiter (Mittwoch, 15 Februar 2017 16:30)

    Hi Vincent,
    sehr interessanter Einblick in deinen Finanzweg!
    Ein ungefährer Wert was all dein Vermögen ausmacht würde mich interessieren :-)
    Liebe Grüße
    Florian

  • #14

    Vincent (Donnerstag, 16 Februar 2017 09:10)

    Hallo Florian,
    bei allem Verständnis für dein Interesse was meinen Vermögenswert angeht, werde ich keine Zahl veröffentlichen. Ich denke ich schreibe allgemein sehr offen und gebe einen sehr großen Einblick in mein Leben. Trotzdem wird es für den Moment keine Zahl über den Gesamtstand geben. Ich selber hätte nicht mal ein großes Problem damit. Aber ich nehme hier Rücksicht auf mein näheres Umfeld. An ein paar Hinweisen kann man sich aber einiges zusammenreimen. Ich konnte z. B. den Verlust der 200.000€, die ich in geschlossen Beteiligungen versenkt habe zumindest finanziell problemlos verkraften. Das Vermögen ist immer noch so groß, dass es bei den meisten Leuten dazu führen würde sich aus dem Beruf zurückziehen.
    Genauer habe ich es leider nicht ;) Ich hoffe du kannst das verstehen.

    Beste Grüße
    Vincent

  • #15

    Plutusandme (Freitag, 24 Februar 2017 20:35)

    Moin ( wir wollen ja nicht als Quasselstrippe daherkommt ) Vincent,
    sehr schöner Beitrag und vielen Dank für den informativen Einblick. Leider haben wir uns in Hamburg nicht sprechen können, das holen wir aber mal nach. Weiterhin gutes Gelingen und viel Erfolg
    Plutusandme

  • #16

    Vincent (Samstag, 25 Februar 2017 08:27)

    Moin Plutusandme,
    vielen Dank für die liebe Rückmeldung!
    Ich habe schon mitbekommen, dass ich trotz einiger interessanter Gespräche beim Lesertreffen noch einiges verpasst habe.
    Würde mich freuen, wenn es bei einer ähnlichen Gelegenheit mal mit einem persönlichen Kennenlernen klappt!
    Die guten Wünsche erwidere ich hiermit.
    Gruß
    Vincent

  • #17

    Zinskraft (Mittwoch, 05 April 2017 17:18)

    Hallo Vincent,

    danke für diesen ehrlichen Artikel. Was mich krass beeindruckt ist, dass du 200.000 € versenkt hast und da wieder gut rausgekommen bist. So ne Story hat nicht jeder zu erzählen! :)
    Auch die Art und Weise, wie du dann dein Vermögen aufgebaut hast, finde ich genial.

    Wir riestern auch um Steuern zu sparen und die Zulagen zu kassieren. Allerdings ist bezüglich der Zulagen einiges schief gelaufen: Ich habe die Zulage erst gutgeschrieben bekommen, um sie dann wieder vom Konto abgezogen zu bekommen. Meine Frau hat keine Zulage erhalten: Zwar war sie in diesem Jahr nicht rentenversicherungspflichtig, aber wäre ja mittelbar durch mich als Ehemann begünstigt gewesen. Deswegen haben wir jetzt die Festsetzung der Zulagen nach § 90 Abs. 4 EStG beantragt. Nach Monaten kam jetzt eine Nachricht, dass meine Frau ein Formular über mich abgeben soll, obwohl die von uns beiden alle relevanten Daten bereits haben. Dieser Zirkus mindert natürlich jetzt die Attraktivität der Riesterrente nochmal um einiges.

    Viele Grüße
    Martin

  • #18

    Wasseraktien (Freitag, 21 April 2017 23:29)

    Hallo Vincent,
    vielen Dank für den sehr interessanten Artikel. Der ist wirklich sehr inspirierend, vor allem was der Bereich P2P-Kredite und das Thema CarSharing, Wohnungs-Sharing und Transporter-Sharing betrifft.
    Bisher bin ich "nur" bei Aktien gelandet zur Anlage, da allerdings konstnat und konsequent bei den "Dividendenarestokraten". Jedes Jahr eine steigende Dividende, was will man mehr. Begonnen als "Grünschnabel 1999 mit Coca-Cola und Johnson&Johnson. Gut ich muss zugeben ich habe einen Fable für amerikanische Aktien. :-) Zwar von 2000-2003 auch nicht verschont geblieben, aber immer alle Ausschüttungen brav reinvestiert.
    Ich habe mir mal die Mühe gemacht bei den Wasseraktien einen Vergleich anzustellen wie sich die Ausschüttungen von amerikanischen und europäischen ausgewählten Wasseraktien verhalten. die amerikanischen haben zwar eine geringere anfängliche Dividendenrendite als die europäischen, aber die Wachstumsraten der Dividenden ist bei amerikanischen Firmen auch deutlich höher. Auf Dauer somit auf den Kaufkurs bezogen sehr schöne Erträge bei denen die europäischen Aktien nicht mithalten können. Einige Firmen leisten sich sogar den "Luxus" monatlich auszuschütten. Natürlich ideal um nachhaltig passives Einkommen aufzubauen.
    Ich habe das auf der Seite http://wasseraktien.de/aktien/dividendenrenditen_anleiherenditen zusammengestellt (wenn Link nicht gewünscht bei Dir bitte löschen)
    Bei Fragen gerne fragen!
    Viele Grüße
    Holger

  • #19

    dago66 (Sonntag, 12 November 2017 14:56)

    hallo danke für die interessanten Einblicke, ich bin leider noch nicht ganz so weit und breit aufgestellt, handle oder habe nur Aktien und meist Zertifikate. Da ich mit Ko Scheinen den hang habe die ko-schwelle zu Testen. Und Optionsscheine zu spekulativ auszuwählen von der Laufzeit.

    Mich beschäftigt auch der positive Gedanke von Finanzieller Freiheit und habe im Letzten Jahr dank etwas mehr Kapitals aus eine Abfindung, alle Verluste aus der Vergangenheit ca. 15.000 EUR umzuwandeln in heute ca. 28.000 EUR Plus,

    Hoffe das es so weiter läuft.

    LG aus Thüringen

  • #20

    Vincent (Sonntag, 03 Dezember 2017 18:00)

    Moin Dago!
    Glückwunsch zu dem Trendwechsel!
    Ich drücke die Daumen für so wenig K.O.s wie möglich ;)

    Ich hoffe der genannte Aktienanteil ist wesentlich größer als der deiner "Zockerpapiere"?!?
    Alles Gute jedenfalls weiterhin!

    Beste Grüße
    Vincent