Schnuppern an der finanziellen Freiheit

Ein Jahr 3 Tage-Woche

freaky finance, Rückblick auf 1 Jahr 3 Tage-Woche, abgerissene Kalenderblätter

Ausgangspunkt: Hamsterrad in Reinkultur

Überstunden, Spätschichten bis Mitternacht und 6 Tage-Wochen als Standard.

 

Hamsterrad in Reinkultur - quasi die Premium-Variante. Das war mein Leben noch vor etwas über einem Jahr!

 

Wie es zu der radikalen Änderung in Richtung 3 Tage-Woche kam, wie das Modell funktioniert, welchen Einfluss das auf mein Leben hat und wie ich die vergangenen 12 Monate bewerte, erfährst du in diesem Artikel und dessen Fortsetzung.

 

 

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Die Chance, auf die Hälfte zu drosseln

Im April 2016 kam aus heiterem Himmel das Angebot für eine 3 Tage-Arbeitswoche.

 

Die Jahre davor waren sehr arbeitsintensiv. Dazu muss ich sagen: Das habe ich

freiwillig gemacht! Ich hatte offiziell eine 35 Stunden Woche und niemand hat

mich dazu gezwungen, mehr zu arbeiten. Auch nicht unterschwellig, wie man das von anderen manchmal hört.

 

Alles was ich darüber hinaus gearbeitet habe wurde fürstlich entlohnt. Die Auftragslage gab das her und ich habe das als Einkommens-Booster genutzt. Das waren auch nicht meine ersten oder einzigen harten Arbeitsjahre und ich habe eigentlich immer vergleichsweise "gerne" gearbeitet. Nach 3 Jahren Vollgas am Stück ist man dann aber trotz aller Urlaube, die ich mir immer wieder gönnte, irgendwann kaputtgespielt.

 

Dieses Gefühl machte sich langsam in mir breit und just in der Phase eröffnete sich die Möglichkeit, nur noch an 3 Tagen in der Woche zu arbeiten. Jedenfalls kam diese Chance für mich wie gerufen.

 

Zum Zeitpunkt des Angebotes war meine ursprünglich geplante Aufenthaltszeit in Frankreich fast um. Für die Zeit nach dem Auslandseinsatz hatte ich in der Firma bereits den Wunsch nach einem Jahr Auszeit geäußert. Das ist bei uns ziemlich unkompliziert möglich und mir wurde signalisiert, dass es klappen würde.

 

Ich bin also damals nach Frankreich gekommen, mit dem Gedanken noch ein Jahr Gas zu geben und mich danach endlich mal auszuklinken. Das mit dem arbeitsreichen ersten Entsendungsjahr hat erwartungsgemäß geklappt.

 

Was dann kam war dann aber eben eine Verlängerung und das Angebot, nur noch halb so viel Zeit in der Firma zu verbringen. Also keine komplette Auszeit aber ein Schritt in die richtige Richtung – und im Gegensatz zum Sabbatjahr ohne finanzielle Einbußen.

 

Ich fühlte mich ja eh bereit, kürzer zu treten und der südfranzösische Sommer stand vor der Tür. Da ich in meiner Funktion der einzige Freiwillige für das neue Arbeitszeitmodell war, fiel die Wahl zwangsläufig auf mich. Passend zum Beginn der Poolsaison in meiner Wohnanlage startete ich Anfang

Juni 2016 in die 3 Tage-Arbeitswoche.

 

 

Wieso wollte das kein anderer machen?

Ich habe es bereits in einigen Artikeln und Kommentaren erwähnt: Bei den 3 Tagen, an denen ich arbeiten muss, handelt es sich um Freitag, Samstag und Sonntag.

 

Das passt nicht jedem. Zudem war das Modell für Mitarbeiter mit deutschen

Verträgen (ich arbeite in einem großen Unternehmen, in dem Personalthemen je nach Zugehörigkeitsland ganz unterschiedlich gehandhabt werden) völlig neu und einiges daran auch ungewiss, weil nicht erprobt. Der Durchschnittsdeutsche macht halt nicht gern das Versuchskaninchen.

 

Vereinsaktivitäten, Wettkämpfe, alle möglichen Feiern, Familienleben und vieles mehr – all das spielt sich größtenteils am Wochenende ab. Spiel das mal gedanklich durch, wirklich jedes Wochenende arbeiten zu müssen.

 

Und?

Passt?

 

Bei meinen Kollegen hat das Gedankenspiel gepaart mit ein wenig Ungewissheit offensichtlich dazu geführt, sich nicht als Kandidat für das Modell zu melden. Und dann waren wirklich noch welche dabei, die haben mir wörtlich gesagt: Ich wüsste gar nicht was ich mit der ganzen freien Zeit anfangen soll. Das muss man sich mal vorstellen!!! Bei dem Argument bin ich allerdings innerlich zusammengebrochen…

 

Mir passte das ganz gut. Und an meine letzte Langeweile kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern! In Frankreich bin ich in keinem Sportverein, ich lebe dort ohne Familie und die üblichen Wochenendfeierlichkeiten mit den Jungs reizten mich auch nicht mehr so. Man wird älter…

 

Vielmehr sah ich die Möglichkeit öfter mal Sonntag nach der Arbeit in den Flieger zu steigen, bis Freitagfrüh in der Heimat bei Freundin und Familie zu weilen und mittags wieder Einsatzbereit am Dienstort zu sein.

 

Direktverbindung mit Billigflieger inklusive perfekt passender Abflugzeiten in Kombination mit folgenden Arbeitszeiten (inklusive jeweils einer Stunde bezahlter Pause) sei dank :)

  • Freitag 12 – 22 Uhr
  • Samstag 9 – 19 Uhr
  • Sonntag 7 – 17 Uhr

 

Für mich sprach nichts dagegen es mal zu probieren, da ich jederzeit zum nächsten Monat in das alte Schichtmodell zurückkehren kann.

 

Oft hatte ich davon gesprochen, kürzer treten zu wollen. Jetzt war sie da, die Gelegenheit es wahr zu machen und wenigstens mal ansatzweise die finanzielle Freiheit zu leben und an ihr zu schnuppern.

 

 

Zwischenfazit zur 4/7 finanziellen Freiheit

Gespannt lebte ich in die ersten Monate meiner neu gewonnenen Freiheit hinein. Es war eine ziemliche Befreiung. Ich genoss das Wetter und baute mein tägliches Sportprogramm aus. Campingurlaub in den Pyrenäen und am Mittelmeer, Trips mit Airbnb*-Unterkünften und schöne Tagesausflüge mit dem Rad oder zum Wandern mitten in der Woche waren kein Problem.

 

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Kurz gesagt: Ich hatte den Sommer meines Lebens! 4 von 7 Tagen pro Woche frei zu haben war nach dem Arbeitspensum davor echter Luxus. Und der Sommer geht hier immer ca. bis zur Umstellung auf Winterzeit Ende Oktober.

 

Wie ich dann auf die wahnsinnige Idee kam, einen Blog zu starten und ob die anderen Jahreszeiten sich auch mit einer 3 Tage-Arbeitswoche aushalten lassen erfährst du demnächst in der Fortsetzung dieses Artikels.

 

Ausblick

Ich klinke mich mal ein paar Tage aus und feiere das einjährige Kurzarbeitszeit-Jubiläum alleine in den Bergen. Wenn du diesen Artikel liest bin

ich schon mit meinem Transporter auf einem Camping-Kurztrip in den Pyrenäen.

 

Der Blog, das ganze Drumherum und andere Themen haben zuletzt viel Zeit und Energie gekostet. Ich werde mal ein bisschen Kraft und Inspiration in der Natur tanken.

 

Auf Facebook und Instagram gibt es sicher das eine oder andere Bild von dem Trip. Höchste Zeit also "freaky finance" auch auf diesen Kanälen zu folgen!

 

Und keine Angst - diese Woche wird noch ein weiterer Artikel erscheinen. Wenn du schon immer wissen wolltest, wie du vergelichsweise einfach vielversprechende Aktien findest, habe ich am Freitag genau das richtige für dich!

 

Bis dann also :)

 

 

freaky finance empfiehlt:

Der Weg zur finanziellen Freiheit*

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Der Autor und Geld-Trainer Bodo Schäfer hat in seinem Ratgeber "Der Weg zur finanziellen Freiheit" die wichtigsten Strategien zusammengefasst. Die Verantwortung liegt beim Einzelnen. Engagement, Selbstvertrauen, ein eiserner Wille und Selbstdisziplin sind wesentliche Bestandteile des Erfolges. Nur wenige Menschen sind bereit, viel dafür zu tun und Einschränkungen hinzunehmen. Das Geheimnis liege nicht darin, besonders viel zu verdienen, sondern sparsam zu sein.



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Kommentare: 22
  • #1

    easydividend (Dienstag, 13 Juni 2017 16:18)

    Finde ich persönlich sehr gut!
    Mir geht es ja ähnlich. Ich hatte auch schon die 3 Tage-Woche als mein Arbeitgeber auf einen anderen Standort übersiedelt ist. In der Zwischenzeit arbeite ich gerade 4 Tage in der Woche, aber auch meine 38,5 Stunden.

    glücklicherweise ist dies in meinem Vertrag aber geregelt, dass ich spätestens ab Anfang August wieder die 3 Tage-Woche bekomme. Ich habe meinem Vorgesetzten auch schon signalisiert, dass die aktuelle Vollarbeitszeit ein Gefallen von mir an ihn gewesen ist, und ich das wohl in Zukunft nicht mehr machen möchte, da es sich finanziell für mich nicht auszahlt.

    Meine 3-Tage Woche ist allerdings von Montag bis Mittwoch. Wie auch du verbringe ich sehr gerne meine Auszeite in der Natur. Vielleicht kann man sich darüber ja mal etwas länger austauschen, oder sogar mal irgendwo in den Bergen treffen ;)

    mfG Chri

  • #2

    Vincent (Dienstag, 13 Juni 2017 16:36)

    Hi Chri,
    immer gut, wenn man diese Möglichkeiten und Flexibilität hat. Das bietet nicht jeder Arbeitgeber. Und natürlich noch besser, wenn man es tatsächlich nutzt.
    Wenn ich an meinen deutschen Standort zurückkehre und weiterhin weniger Stunden arbeiten möchte muss ich das auch unter der Woche und mit Gehaltseinbußen tun. Ab das würde ich auch machen. Das hat mir das letzte Jahr schon mal gezeigt :)

    An einem weiteren Austausch bin ich auch interessiert.
    Vielleicht hast du Lust zum Finanzbloggertreffen in Hamburg zu kommen?
    https://www.freakyfinance.net/finanzbloggertreffen-einladung/

    Für München organisiere ich noch etwas ähnliches. Wahrscheinlich in der Woche davor oder danach. Das wäre ja für dich näher...

    Gemeinsam in die Berge wäre natürlich auch was. Aber du Alpen und ich Pyrenäen und der Donnerstag ist unser einiziger gemeinsamer freier Tag. Das wird schwierig. Aber wenn es sich mal ergibt gerne!
    Beste Grüße
    Vincent

  • #3

    Hobbyinvestor (Dienstag, 13 Juni 2017 16:39)

    MoinMoin,
    ein sehr schöner Einblick! Und was bin ich gerade neideisch auf deine 4 freien Tage pro Woche :-)
    Aber dauerhaft jedes Wochenende arbeiten, das würde mir auch nicht in den Kram passen. Arbeiten wenn Familie und Freunde frei haben und umgekehrt, hat bestimmt auch Schattenseiten.

    Genieß deine freien Tage in den Pyrenäen. Hoffe das Wetter passt?

    Schöne Grüße
    Sebastian

  • #4

    Vincent (Dienstag, 13 Juni 2017 16:44)

    Moin Sebastian,
    klar - machmal nervt die Wochenendarbeit, wenn irgendwas anliegt wo ich gerne teilnehmen würde. Insgesamt passt das Modell für mich ganz gut. Aber ich jeden verstehen, der es nicht machen möchte.

    Joh, Wetter ist bombe! Hab n Platz im Halbschatten gefunden und schau vom Berg auf ein kleines Pyrenäenstädtchen. Nur die Krabbelviecher nerven. Aber irgendwas is ja immer ;)

  • #5

    Ex-Studentin (Dienstag, 13 Juni 2017 21:09)

    Deine 3-Tage-Woche klang an sich bisher immer recht traumhaft (hast es ja öfter schon an der ein oder anderen Stelle geschrieben), aber jetzt, wo ich drüber nachdenke.. doch nicht so einfach, wenn Freunde und Familie sonst keine Zeit haben. Aber vermutlich hattest du trotzdem Urlaub? Genau genommen sehe ich meine Familie ohnehin nicht all zu oft, sodass mir 6 Wochenenden mit meiner Familie reichen würden. Wie waren deine Arbeitszeiten am Wochenende? Man hat ja vermutlich trotzdem noch ein Privatleben nach der Arbeit.

    Erhol dich gut!

    Liebe Grüße
    Jenny

  • #6

    Vincent (Dienstag, 13 Juni 2017 21:49)

    Hi Jenny,
    klar, Urlaub hab ich auch. 30 Tage wie vorher. Um meine 3 Tage frei zu bekommen (Urlaub) muss ich 5 Urlaubstage einreichen. Klingt im ersten Moment komisch - wahrt aber das Verhältnis. Kleiner Vorteil ist der, dass ich dann ja 11 Tage am Stück frei habe: Ich nehme 5 Urlaubstage und muss deswegen das entsprechende Wochenende nicht arbeiten. Aber meine nächste Arbeitswoche beginnt dann ja erst am daraufolgenden Freitagmittag. Es gibt aber auch einen für mich großen Nachteil. Auf den werde ich ím 2. Teil eingehen.

    Wenn du dann diese 6 Wochenenden dafür nutzen würdest deine Familie zu besuchen musst du bedenken, dass du dann keinen anderen Urlaub bzw. an einenm anderen Ort mehr machen kannst. Also Malle, Ostsee oder Berge fällt aus, weil du ja an allen 6 Wochenenden Family&Friends sehen möchtest.... (es sei denn ihr verreist gemeinsam)
    Meine Arbeitszeiten habe ich im Artikel erwähnt. Die zu leistenden Stunden sind auf den nach dem Gesetz engst-möglichen Zeitraum gequestscht. Aber mir paast das sehr gut, wegen der Flugverbindungen.

    Danke für deinen Kommentar!
    Gruß
    Vincent

  • #7

    Ex-Studentin (Dienstag, 13 Juni 2017 22:24)

    Huhu Vincent,
    das mit den Urlaubstagen klingt sogar recht plausibel. :) Deine Arbeitszeiten klingen auch human.
    Wurden dir untertätige Feiertage angerechnet?

    Bisher mache ich 1x im Jahr Auslandsurlaub für 1-2 Wochen, bin nicht so der Malle-Typ bzw. bin gerne mal zuhause und habe einfach mal Zeit für mich.

    Bin gespannt, wies weiter geht! :)

    Liebe Grüße
    Jenny

  • #8

    Vincent (Donnerstag, 15 Juni 2017 12:33)

    Hi Jenny,
    Feiertage, die auf Montag bis Donnerstag fallen wirken sich für mich in keiner Form aus. An Feiertagen, die auf Freitag bis Sonntag fallen muss ich trotzdem arbeiten, bekomme aber glaube ich einen Zuschlag.

    Urlaub einfach mal für sich zu nutzen ist eine hervorragende Idee. Das müsste ich auch dringend mal machen. Aber das Fernweh und die Sehnsucht nach Sonne packen mich meist doch wieder und weg bin ich...

    Gruß
    Vincent

  • #9

    Sandro (Donnerstag, 15 Juni 2017 19:42)

    Hi Vincent,

    ein schöner Beitrag und einer noch besseren Geschichte. Deine Arbeitszeit in den 3 Tagen sind zwar noch immer 30 Stunden, aber ich würde dem auch zustimmen, statt 5 lieber 3 Tage zu arbeiten.

    Ich wünsche dir viel Spaß auf deinem Trip.

    Beste Grüße
    Sandro

  • #10

    Torsten (Donnerstag, 15 Juni 2017 21:16)

    Tiens, tiens. Si j'avais su que tu es francophone on aurait pu faire toute la corresepondence en francais. Ca finira quand ton travaile du week-end? Soît t'as pas écrit, soît j'ai mal lu.

    À+ et je suis déja très curieux du prochain article! :)

    Torsten

  • #11

    Vincent (Donnerstag, 15 Juni 2017 21:24)

    Hi Torsten,
    insgesamt habe ich sicher schon 10 Jahre in Frankreich gearbeitet aber meine Französichkenntnisse sind dafür beängstigend schlecht! Mein aktuelles Schichtmodell endet spätestens, wenn ich wieder an unserem Standort in Hamburg arbeite. Da gibt es das nicht! Auch hier kann es theoretisch passieren, dass es auf einmal heißt jemand anders macht das jetzt. Ich bin dankbar für jeden Monat, den ich es noch machen darf.

    Ja, der morgige Artikel hat es wirklich in sich!

    Bis dann!
    Gruß
    Vincent

  • #12

    Torsten (Donnerstag, 15 Juni 2017 22:01)

    Hi Vincent,

    na, so schlecht ist dein Französisch doch nicht. Du hast schließlich alles verstanden, wie mir scheint :)

    Gruß!

  • #13

    Vincent (Donnerstag, 15 Juni 2017 22:22)

    verstehen geht schon. Sprechen und schreiben sind die größeren Hürden ;)

  • #14

    Vincent (Donnerstag, 15 Juni 2017 22:30)

    Hallo Sandro,
    geanu darum geht es die tatsächlich Anwesenheitszeit im Job auf möglichst wenig Tage zu komprimieren. Das scheint mir am effektivsten. Und genau genommen muss ich nur 27 Stunden arbeiten. Je eine Stunde ist BEZAHLTE Pause :)

    Lieben Dank für die guten Wünsche!

    Beste Grüße
    Vincent

  • #15

    Manuela (Montag, 19 Juni 2017 10:06)

    Hi Vincent,
    super Einblick. Also ich würde mich sofort für die Drei-Tage-Woche entscheiden. Da ich in meinem Zweitjob auch am Wochenende arbeite, weiß ich wie es ist, wenn man nicht immer und überall dabei sein kann, was ich nicht schlimm finde. Und da mein Freund je nach Dienstplan auch am Wochenende arbeiten muss, wäre es kein Problem. :-)
    Diese persönlichen Beiträge finde ich immer besonders interessant.

    Beste Grüße

    Manuela

  • #16

    Vincent (Montag, 19 Juni 2017 13:06)

    Hallo Manuela,
    Danke für das Lob und dein Kommentar. Cool, dass du das Wochenende auch nutzt um die Einnahmen zu erhöhen. Dann kennst du die Situation ja. Finde ich gut, dass du dich damit arrangieren kannst. Einige sind da viel zu unflexibel...

    Gruß
    Vincent

  • #17

    topchance (Dienstag, 27 Juni 2017 08:38)

    Ich habe seit etwas 2 Jahren drei Tage die Woche und es ist das beste, was ich je gemacht habe! Und ich kenne inzwischen immer mehr, die diesen Weg gehen. Auch Arbeitgeber sind offen dafür. Ich liebe dieses Gefühl und ich kann mit meiner Zeit das machen, was mir wichtig ist und mich auf anderen Bereichen weiter bringt. Außerdem ist es toll, unter den Woche frei zu haben wenn alle anderen abeiten, man kann vieles besser tun. (-; Liebe Grüße!

  • #18

    Vincent (Dienstag, 27 Juni 2017 08:42)

    Moin!
    Cool - schon 2 Jahre. Hat das bei dir noch keinen Abnutzungseffekt?
    Ich finde es auch nach wie vor gut und möchte das auch nach meiner Rückkehr nach Deutschland so einrichten. Bin gespannt wie schnell und unkompliziert sich das umsetzen lässt.
    Ich muss auch sagen, dass vieles unter der Woche (wenn die meisten arbeiten) angenehmer zu erledigen ist.
    Genieß es weiterhin!
    Beste Grüße
    Vincent

  • #19

    EasyWISA (Dienstag, 27 Juni 2017 16:58)

    Hallo Vincent,

    wäre zwar aus familientechnischen Gründen bei mir nicht machbar. Aber solange man es mit seinem eigenen Lebensmodell vereinbaren kann - warum nicht. Als ich nach dem Studium Single war und in der Unternehmensberatung gearbeitet habe, wurde ich teilweise auch dafür bezahlt, über das Wochenende in Wien bleiben zu müssen bei kostenloser Übernachtung im 1. Bezirk. Es gibt schlimmeres :-) Wie deine Kollegen sagen können, sie wüsste mit der Zeit nichts anzufangen, ist mir allerdings auch ein Rätsel...

  • #20

    Vincent (Dienstag, 27 Juni 2017 17:02)

    Moin,

    klar, mit Familie ist das was anderes. Obwohl es in machen Fällen auch wieder passt, wenn einer unter der Woche Zeit hat. Aber das Wochenende ist dann schon "speziell".
    Deine kostenlosen Wien-Aufenhalte klingen aber auch gut!

    Gruß
    Vincent

  • #21

    mafis90 (Montag, 03 Juli 2017 09:28)

    Moin,
    klingt auf jeden Fall sehr spannend. Alleine würde ich das wohl grade sehr begrüßen auch am Wochenende zu Arbeiten.

    Aber die Grundidee mit den drei Tagen. Sehr verlockend. In den restlichen Tagen könnte man sehr gut etwas aufbauen.
    Gruß,
    mafis

  • #22

    Vincent (Montag, 03 Juli 2017 10:50)

    Moin!
    Sehe ich auch so bzw. mache ich auch so, dass ich an den freien Tage nicht nur rumlungere, sondern mich um andere (eigene) Projekte kümmere. So gewinnt man wieder ein Stück Unabhängigkeit vom Hauptbrötchengeber. Da ist man ja immer drauf angewiesen, dass der einen weiterhin mitmachen lässt ;)