Titelbild: pixabay.com ©Lalmch und ©PublicDomainPictures (CC0 Creative Commons; bearbeitet von V. Willkomm)
Alle Informationen zum Start dieses Projektes erfährst du in dem Video.
Achtung: Seite noch im Aufbau. Alles ab hier ist nicht der Stand des Projekts Wohnung Nr. 7. Die Seite wird noch aktualisiert!!!
Inzwischen läuft das Projekt nun schon 4 Jahre lang und für jedes Jahr, habe ich jeweils ein Update geschrieben. So können wir immer ein Zwischenfazit zum bisher erreichten ziehen und schauen, ob sich das Ganze gelohnt hat. Spoiler: Es läuft verdammt gut!
Geschrieben von Henrik Heindl.
Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles... Eine Weisheit von Goethe, dem dieser Umstand schon vor langer Zeit bewusst war. Ein weitaus neueres Zitat, das den Wert des Goldes auf den Punkt bringt, stammt von dem Rapper Xatar, der das Edelmetall sehr zu schätzen wusste: „Schweigen ist Gold, Mann.“
Gold fasziniert Menschen seit Jahrhunderten. Investoren nutzen es als Krisenabsicherung und in vielen Kulturen gilt es bis heute als Symbol für Wohlstand. Zentralbanken halten es als Reserve. Fast wirkt es, als würden sie es horten wie Smaug aus Der Hobbit seinen legendären Goldschatz.
Wer meinen Blog schon länger verfolgt, weiß, dass sich hier seit vielen Jahren alles um ein großes Ziel dreht: finanzielle Freiheit.
Dividenden, Optionen, Immobilien oder andere Einkommensquellen sind für mich nie Selbstzweck gewesen. Geld allein verändert schließlich kein Leben.
Interessant wird Vermögen erst in dem Moment, in dem es neue Freiheiten schafft. Die Freiheit, weniger arbeiten zu müssen. Die Freiheit, den eigenen Tag selbst zu gestalten. Die Freiheit, Entscheidungen nicht aus finanzieller Not treffen zu müssen.
Mit den Jahren hat sich allerdings mein Blick auf dieses Thema verändert.
Die von mir vereinnahmten Ausschüttungen aus Wertpapieren beliefen sich im Juni auf 4.273,43 € (brutto).
Nach mehreren Monaten mit einer nahezu ungebremsten Börsenrallye kehrte im Juni erstmals etwas Ernüchterung an die Märkte zurück.
Der S&P 500 verlor auf Monatssicht rund 2 % und viele Anleger fragten sich, ob dies bereits der Beginn einer größeren Korrektur sein könnte.
Für mich als Stillhalter änderte sich dadurch allerdings nur wenig.
Viele träumen davon, schon mit 45, 55 oder spätestens 63 nicht mehr für Geld arbeiten zu müssen. Endlich die Freiheit, das eigene Leben so zu gestalten, wie man es sich immer gewünscht hat: reisen, Projekte umsetzen, Zeit mit der Familie verbringen – oder einfach selbst entscheiden, wie der Tag aussieht.
Doch zwischen Traum und Realität liegt eine Menge Unsicherheit: Reicht mein Geld? Habe ich Lücken in der gesetzlichen Rente? Wie baue ich mir eine private Zusatzrente auf? Was passiert, wenn ich früher aus dem Job aussteige?
Früher in Rente – das war auch für mich lange ein spannendes Gedankenspiel. Heute ist es ein konkreter Plan.
Nach 33 Jahren im Angestelltenverhältnis möchte ich im nächsten Monat genau diesen Schritt gehen: raus aus dem klassischen Job, rein
in mehr Freiheit, Selbstbestimmung und Gestaltungsspielraum.
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