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Meine Einnahmen in 3 Jahren Transportervermietung

Passives Einkommen mit privatem Carsharing? Meine Erfahrungen mit Drivy

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Umgezogen wird immer!

Heute erfährst du, wie ich 3 Jahre mobil war und dafür noch Geld bekam. Ich teile meine Erfahrungen mit der Private-Carsharingplattform Drivy*: Einnahmen und Ausgaben, Erfahrungen mit der Plattform, den Mietern, Umgang mit Unfallschäden und Strafmandaten, usw.

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Wie ich zu einem Transporter kam

Vor etwas über 3 Jahren meldete ich mich mal wieder für einen etwas längeren Auslandseinsatz bei meinem Arbeitgeber. Geplant waren 13 Monate. Ich hatte so etwas schon öfter gemacht und wusste, dass man diesen Einsatz ziemlich sicher verlängern können wird. Ich hasse Umzüge, aber diese Auslandskonditionen und das freundlichere Wetter in Südfrankreich waren schlagende Argumente.

 

Natürlich bietet mein Arbeitgeber für solche Fälle ein Umzugspaket an. Dann braucht man sich nicht um viel zu kümmern. Ein Umzugsunternehmen erledigt alles. Man kann aber auch eine verlockend hohe Umzugspauschale wählen und sich um alles selber kümmern. Logisch, dass für mich nur diese Variante in Frage kam!

 

Wie sollte ich nun mein Zeug in den über 1.600 km entfernten Zielort bekommen? Ein Transporter musste her. Ich war zudem ohne eigenes Gefährt nach Toulouse gekommen, denn für den Verkauf des eigenen PKW in Deutschland zahlte die Firma auch eine saftige Pauschale, weil sie sich dann nicht um die Überführung des Wagens an den Entsendungsort kümmern musste.

 

Ich brauchte also eh ein Auto und entschied mich für die XXL Variante, um den Umzug damit erledigen zu können. Außerdem hatte ich den bevorstehenden südfranzösischen Sommer schon im Kopf und plante das geräumige Vehikel als Camping-Mobil zu nutzen. Zum Herbst würde ich den Transporter ja wieder verkaufen und gegen einen handlicheren PKW tauschen können.

 

 

Denke nach und werde reich!

Der Freak wäre aber nicht der Freak, wenn es in seinem Kopf nicht schon bald weiter rattern würde. In den Jahren zuvor hatte ich meinen Mercedes (den ich wie gesagt im Zusammenhang mit dem Umzug verkaufte) über ein paar Carsharing-Plattformen zum Leihen angeboten. Die moderne und gepflegte E-Klasse (seinerzeit übrigens zu einem Schnäppchenpreis/Mitarbeiterkonditionen als Jahreswagen über meinen Arbeitgeber erworben) wurde öfter für Hochzeiten oder einen gediegenen Wochenendausflug gemietet, was meine Unterhaltskosten für das Fahrzeug stark minimierte.

 

Nun kam mir der Gedanke, den Transporter ebenfalls im Internet für den Verleih anzubieten. Da sollte sich doch immer mal jemand finden, der mal etwas Sperriges zu transportieren hat. Ich wurde relativ schnell über eine Internet-Kleinanzeige in Toulouse fündig und kaufte einen Citroën Jumper (nähere Beschreibung weiter unten), erledigte meinen Umzug von Hamburg an meinen Entsendungsort, verbrachte einen schönen Camping-Urlaub in den Pyrenäen und an der französischen Atlantikküste und legte anschließend ein Profil für meinen Transporter auf der Carsharing-Plattform Drivy* an.

 

Das Geniale war, dass ich bereits bei Drivy* als Nutzer registriert war. Denn dieser Anbieter ist in mehreren europäischen Ländern am Start. Statt einer Mercedes E-Klasse konnte man nun einen 13m³-Transporter von mir mieten! Die ersten Anfragen ließen nicht lange auf sich warten, und das Handling war mir ja bereits bekannt. Die Sprache war zwar eine andere, aber diese Tatsache brachte mein schlechtes Französisch besser in Schwung als der lästige Französischunterricht. 

 

 

Ein neuer Einkommensstrom war erschaffen

Bereits nach ein paar Wochen war klar, dass ich ein neues Geschäftsmodell gefunden hatte! Die Karre war sehr gefragt und ständig vermietet. Ein Verkauf meiner neuen Cash-Cow kam somit natürlich nicht mehr in Frage. Vielmehr musste ein kleiner PKW her, weil ich mich fast nur noch auf dem Fahrrad wiederfand. Der Transporter musste schließlich Geld verdienen und ich eben aufs Velo ausweichen, bis ich mir einen alten und entsprechend billigen Renault Twingo mit LPG-Gasantrieb zugelegt hatte. 

 

 

Die Kostenaufstellung

Citroën Jumper

Kastenwagen - L3H2 - 13m³

Baujahr: 2010

Laufleistung zum Kaufzeitpunkt: ca. 40.000 km

 

 

3 Plätze in der Fahrerkabine

CD-Radio

6 Gänge

120 PS

Klimaanlage

Rückwärtsfahrradar

 

 

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Um ein solches Model handelt es sich - Citroen Jumper L3H2 Baujahr 2010

 

 

Unkosten

Kaufpreis: 10.650€

Versicherung für 3 Jahre: 1.152,28 €

Reparaturen/Ersatzteile: 1.816,34 €

Unterhalt (Anmeldung, TÜV, Inspektionen, waschen, ..): 643,67 €

Ausstattung (Verbandskasten, Warndreieck, Sackkarre, Spanngurte): 103,64 €

Vergütung von Kollegen bei Vermietungen, wenn ich nicht da war: 360,85 €

 

Total: 14.726,78 €

 

 

Einnahmen

2015 (Juli bis September): 3.030,53 €

2016 (ganzes Jahr): 9.905,66 €

2017 (ganzes Jahr): 7.822,01 €

2018 (Januar bis April): 1.283,36 €

 

Die gesamten Einnahmen an den 1.001 Tagen zwischen Ende Juli 2015 und April 2018 belaufen sich auf 22.041,56 €. Das entspricht über 22 € pro Tag!

 

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Erhaltene Zahlungen von Drivy

 

 

Überschuss

Von den Einnahmen ziehe ich die Unkosten ab und komme auf einen rein monetären Überschuss von 7.314,78 €. Und einen Restwert hat das Fahrzeug heute auch noch. Und zwar kann der nach einschlägiger Recherche bei Mobile.de und Autoscout24.de aktuell konservativ angenommen mit 5.000 € beziffert werden.

 

 

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Quelle: mobile.de

 

 

Damit ergibt sich in diesen fast 3 Jahren Transportervermietung ein Gesamtüberschuss von 12.314,78 €.

 

 

Plus geldwerter Vorteil

Darüber hinaus habe ich meinen Umzug von Deutschland nach Frankreich und zurück mit dem Transporter gemacht. Jeweils einen Transporter zu mieten oder das Umzugspaket der Firma in Anspruch zu nehmen (siehe oben) wäre finanziell deutlich nachteiliger gewesen.

 

Das Sahnehäubchen waren drei längere und ein kürzerer Urlaub in dem zum Camper umfunktionierten 3,5-Tonner. Pyrenäen sowie Mittelmeer und Atlantikküste ließen sich wunderbar und kostengünstig mit dieser Lösung bereisen. Andere Urlaubsformen oder das Leihen eines Wohnmobils wären ebenfalls kostenintensiver gewesen.

 

So kommen zu den genannten Einnahmen über die Vermietung noch die genannten geldwerten Annehmlichkeiten hinzu.

 

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Das Freakmobil beim Campingurlaub in den Pyrenäen

 

 

Minus Steuern

Wo Geld verdient wird, sind Steuern fällig! Wie viel Steuern ich konkret in Euro und Cent auf die Transportereinnahmen gezahlt habe, kann ich nicht sagen. Ich habe nie im Detail verstanden, wie die französische Steuer funktioniert, obwohl sie wohl einfacher (und in meinem Fall auch niedriger!) ist als in Deutschland. Für den Entsendungszeitraum wurde mir von meinem Arbeitgeber ein Steuerberater gestellt, der diese Dinge geregelt hat. Man sollte aber im Kopf haben, dass der oben genannte Überschuss sich vor Steuern versteht.

 

 

Wie passiv waren diese Einnahmen?

Endlich sind wir mal wieder beim Trendthema "Passives Einkommen" :-)

Leider ist der Begriff auch hier, wie so oft, nicht zutreffend! Hier mal eine spontane Aufgabenliste rund um die Transportervermietung:

 

  • Kommunikation und Absprachen mit den Mietern vor und während der Vermietung
  • oftmals Mieter, die die Plattform zum ersten Mal nutzen (erhöhter Erklärungsaufwand)
  • unpünktliche Mieter
  • unzuverlässige Mieter (Absprachen nicht eingehalten)
  • Fahrzeugübergaben
  • Fahrzeugübernahmen
  • Ggf. Schadensaufnahmen (als Vermieter bekommt man alles erstattet, aber der administrative Aufwand bleibt)
  • Ggf. Strafmandate bearbeiten
  • Kommunikation mit Drivy bei Problemfällen
  • Kommunikation mit Werkstätten
  • Werkstatttermine
  • Steuererklärung (auch der Steuerberater muss mit Informationen gefüttert werden!)

 

 

Sicher habe ich noch einiges vergessen. Und das alles kostet Zeit und Nerven! Ich hätte es nicht gemacht, wenn es sich für mich nicht trotzdem gelohnt hätte, aber ich möchte nichts schön reden und hier das Märchen vom passiven Einkommen vorschieben!

 

Das ist in der Form sicher nichts, wovon man leben könnte, aber als einer von vielen Einkommenströmen war das eine tolle Sache, und bei Bedarf hatte ich einen Transporter/Camper zur Verfügung. Das hat mich nichts gekostet, sondern sogar einen ordentlichen Betrag in die Kasse gespült. Ist bestimmt nicht jedermanns Sache, aber ich habe das Geschäft mit Begeisterung betrieben!

 

 

Meine Erfahrungen mit der Fahrzeugvermietung über Drivy

Drivy* als Vermietungsplattform nutze ich seit über 5 Jahren. Bei anderen ähnlichen Plattformen, die es inzwischen nicht mehr gibt, war ich sogar noch früher am Start. Die Plattform ist relativ einfach und selbsterklärend zu handhaben. Mit den Regeln muss man sich natürlich erstmal vertraut machen. Insgesamt gibt es aber für alle Bedenken vernünftige Lösungen. Als Vermieter ist man relativ gut abgesichert. Ein Restrisiko bleibt wie üblich immer.

 

Mit den Drivy-Support-Mitarbeitern habe ich unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Freundlich und hilfsbereit waren sie alle. Einige waren in ihrer Arbeitsweise schneller und pfiffiger als andere. Hier bestand leider auch ein deutliches Gefälle zwischen deutschem und französischem Support. Die Richtung könnte einem gängigen Vorurteil entsprechen ;)

 

Am Ende wurde mir aber immer geholfen, und ich bin auf keinen Problemen sitzen geblieben. Der Lösungsweg hätte dabei manchmal direkter sein können. Schäden wurden klaglos von der separat abgeschlossenen, vom Mieter bezahlten Versicherung erstattet, Strafzettel muss immer der Mieter zahlen. Zuzüglich einer kleinen Aufwandspauschale für den Vermieter, der zunächst den Strafzettel zugestellt bekommt und sich um das Administrative kümmern muss.

 

Negative Bewertungen von Mietern bleiben in jedem Fall sichtbar im Vermieterprofil. Auch wenn die Angaben 1000-mal falsch sind. Man darf den Stuss kommentieren, aber auch Unwahrheiten bleiben stehen. Das finde ich etwas unsinnig, und es hat mich 2 oder 3 Mal geärgert, aber die Mietanfragen sind dadurch auch nicht eingebrochen.

 

Mein Transporter war überdurchschnittlich oft in der Werkstatt, weil der Otto-Normalmieter mit dem großen Gefährt nicht klarkommt. Während eines Werkstattaufenthaltes kann die Karre natürlich nicht vermietet werden. Und eine Strukturreparatur dauert schon mal 2 Wochen – zumindest in Frankreich. Den zur Verfügung gestellten Mietwagen kann man leider nicht vermieten ;) Und man muss sich darüber klar sein, dass man fortan einen „Unfallwagen“ besitzt.

 

 

Das Mieter-Klientel ist auch nicht immer einfach. Da muss man mit jedem Typ Mensch umgehen können, was nicht immer einfach ist, am Ende aber auch meistens irgendwie klappt.

 

 

Kurzresümee

Mein Fazit steckt bereits in den einzelnen Absätzen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, diese Idee gehabt zu haben. Ich konnte den Transporter für meine Zwecke nutzen und freue mich schließlich sogar über einen ordentlichen Überschuss, der den nötigen Aufwand aus meiner Sicht kompensiert.

 

Die Transportervermietung rein um der Gewinnerzielungsabsicht dagegen ist wahrscheinlich nur bedingt sinnvoll. Aufwand, Wertverlust, Unkosten und Steuern sind Hürden, die erstmal genommen und überkompensiert werden müssen. Wer sich den ehrlichen Stundenlohn  ausrechnet, könnte enttäuscht sein.

 

Trotzdem war ich ganz heiß darauf, das Modell auch in Deutschland zu probieren und habe es mit Hilfe eines Partners vor einem Jahr auch umgesetzt. Hier gibt es wieder einige andere Dinge zu beachten. Ein Zwischenfazit über die Transportervermietung in Deutschland plane ich demnächst zu veröffentlichen. Sei gespannt!

 

 

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Und bei dir so?

Was hältst du von der Sharing Economy? Dinge leihen und verleihen kann Geld sparen bzw. Einnahmen generieren. Speziell Fahrzeuge stehen die meiste Zeit des Tages ungenutzt herum! Warum nicht teilen und damit was für den Geldbeutel tun? Hast du bereits Erfahrungen in dem Bereich gemacht?

 

Ich freue mich auf deine Kommentare und Fragen!  

 

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Titelbild: ©Alexas_Fotos ©real-napster©Clker-Free-Vector_Image (CC0 Creative Commons; bearbeitet von V.  Willkomm)


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Kommentare: 15
  • #1

    Vita (Sonntag, 01 Juli 2018 12:34)

    Ein sehr interessanter Erfahrungsbericht... das mit dem Autoverleih hatte ich so noch nicht auf dem Radar! Wieso hattest du in den 4 Monaten 2018 nur knapp 1000 Euro Umsatz gemacht?

    Wie läuft das ganze bereits in Deutschland, dass eine Jahr... lohnt es sich?

    Gruß Vita (Finanz-Kroko)

  • #2

    Michael (Sonntag, 01 Juli 2018 15:11)

    Hallo ich auch viele Jahre mein Fahrzeug im Netz vermietet. Leider muss ich jedoch davor warnen. Betrüger sind auf den Plattformen unterwegs. Diese Mieten mit gefälschten Ausweisen Fahrzeuge an und verschwinden dann damit. Da solche Betrugsfälle nicht durch die Versicherungen geschützt sind, bin ich auf meinen Schaden sitzen geblieben.

  • #3

    Vincent (Sonntag, 01 Juli 2018 21:15)

    Moin Kroko!
    Da kamen einige Dinge zusammen. Ich war in der Zeit sehr oft in Deutschland und hatte keine Kollegen mehr, die die Vermietung für mich übernehmen konnten. Dazu noch Urlaub und längere Werkstattaufenthalte. Die Nachfrage war ungebrochen aber ich oder das Fahrzeug standen nicht zur Verfügung.

    Was die Ausbeute und Erfahrungen in Deutschland angeht musst du dich bis zum entsprechenden Artikel gedulden ;)

    Beste Grüße
    Vincent

  • #4

    Vincent (Sonntag, 01 Juli 2018 21:16)

    Hallo Michael,
    danke für das Teilen deiner Erfahrungen.
    Das hört sich ja wirklich nicht gut an!
    Über welche Plattformen hast du vermietet?
    Da muss ich ja glatt mal bei Drivy nachhaken. Das wäre ja absurd, wenn das so einfach funktionieren würde.
    Das Fahrzeug ist ja quasi doppelt kaskoversichert. Einmal durch mich (Halter) und im Falle der Vermietung über den Mieter/die Plattform.
    Betrüger hin oder her. Die Versicherungsprämie ist in beiden Fällen geflossen und Kaskofälle wie Diebstahl sollten versichert sein.
    Ich bin da natürlich kein Experte und wäre an weiteren Details deiner Erfahrungen interessiert. Können wir gerne auch per E-Mail austauschen.

    Danke und Gruß
    Vincent

  • #5

    Arne (Montag, 02 Juli 2018 16:51)

    Hallo Michael,

    danke für die spannenden Einblicke. Ich habe mich vor Kurzem ebenfalls mit dem Thema beschäftigt. Ich habe mit dem Gedanken gespielt, mir ein Fahrzeug (Neuerer Kleinwagen, der Drivy Open unterstützt) für die reine Vermietung zu kaufen (In Hamburg brauch ich selbst kein Auto). In der Theorie klang das zunächst verlockend. Durch Drivy Open müsste ich mich "nur" noch um Reinigung/Reparaturen kümmern und hätte als Bonus noch ein Auto, falls ich es doch mal brauche. Ich bin nach etwas hin- und herrechnen allerdings zu dem Schluss gekommen, dass ich einer sehr hohe Auslastung haben müsste, damit das ganze wirtschaftlich wäre. Für mich kaum vorherzusagen, was für eine Auslasung man erreichen könnte. Für die paar Euro, die übrig bleiben könnten, sind Risiko und Aufwand dann doch zu hoch.

    Hast du Erfahrungen, was die Nachfrage und Auslastung in Deutschland/Hamburg angeht? Welche Fahrzeugtypen würden sich am besten zur Vermietung eignen?

    Gruß

    Arne

  • #6

    Arne (Montag, 02 Juli 2018 16:52)

    (Ich meine Natürlich Vincent, nicht Michael :-D )

  • #7

    Finanzmixerin (Montag, 02 Juli 2018 23:55)

    Hallo Vincent,

    mal wieder sehr spannend zu lesen bei dir.
    Die Idee ist supergut.
    Ich hatte einmal die Chance, einen Top Kleinwagen gebraucht zu kaufen zu einem sehr kleinen Preis. Leider dachte ich dabei nicht an solche Szenarien. Das hätte sich sehr schnell rentiert.

    Viele Grüße

    Tanja

  • #8

    Vincent (Dienstag, 03 Juli 2018 01:22)

    Hallo Arne,
    ein Auto nur anzuschaffen, um es über Drivy zu vermieten und damit deutlich profitabel zu werden halte ich für schwierig. Erstrecht mit einem "Allerweltsauto". Ich denke da braucht es etwas Besonderes, was man nicht an jeder Ecke bekommt und womit man auch einen guten Tagespreis erzielen kann. Transporter, Camper, Kleinbusse, repräsentative Limousinen, Sportwagen, Oldtimer,... sowas halt. Oder wenn man die Karre halt eh stehen hat. Aber nur deswegen anschaffen ist glaube ich keine gute Idee. Du wirst auch ewig warten, bis du mal die Drivy Open Box installiert bekommst! Bei uns hat es ein Jahr gedauert. Es gibt in Hamburg und Umgebung bisher nur eine (!!!) Werkstatt, die die Boxen einbaut. Die sind bis zum Sanktnimmerlienstag ausgebucht...

    Beste Grüße
    Vincent

  • #9

    Vincent (Dienstag, 03 Juli 2018 01:23)

    Moin Tanja,
    wenn du mal wieder eine ähnliche Gelegenheit hast, weißt du ja jetzt Bescheid ;)

    Beste Grüße
    Vincent

  • #10

    Marc (Sonntag, 22 Juli 2018 13:11)

    Die Thematik interessiert mich schon länger, gerade in Bezug auf Transporter.
    Aber soweit ich richtig informiert bin ist man in Deutschland ganz schnell bei einer kommerziellen Nutzung. Wenn man aber Privat über drivy vermietet können Strafen drohen.
    Die Nutzung des Fahrzeugs muss wohl überwiegend Privat durch den Halter erfolgen. Ist dies nicht der Fall, sind wir bei der kommerziellen Nutzung und man dürfte nicht über drivy vermieten und bräuchte natürlich zusätzlich ein Gewerbe.

    Wenn ich da falsch liege bitte ich um Aufklärung.

    Gruß Marc

  • #11

    Vincent (Sonntag, 22 Juli 2018 13:37)

    Hallo Marc,
    für die meisten kommt wohl eh nur die private Nutzung in Frage. Das Auto vermieten, wenn man es selber nicht benötigt.
    Die anderen können sich mit ihrem "Unternehmen" bei Drivy registrieren und gewerblich vermieten. Das ist kein Problem. Infos dazu gibt es bei Drivy.
    Viel Erfolg!

    Beste Grüße
    Vincent

  • #12

    Plutusandme (Sonntag, 29 Juli 2018 20:54)

    Moin Vincent,
    ehrlich, Du hast schon gute Idee und bist Dir für nichts zu schade. Toll und interessant.
    Vielleicht demnächst mal wieder in Hamburg
    Gruß
    Plutusandme

  • #13

    Vincent (Montag, 30 Juli 2018 12:40)

    Moin!
    Danke für das Lob. Den meisten wäre der Ertrag für den Aufwand wieder zu popelig. Da wird lieber Playstation gespielt ;)
    Mir hat es fast immer Spaß gemacht und aus meiner Sicht hat es sich gelohnt.

    Würde mich freuen, wenn du es im Herbst wieder zum Stammtisch in Hamburg schaffst. Hoffentlich bis bald!

    Beste Grüße
    Vincent

  • #14

    Gustav Sucher (Dienstag, 18 September 2018 09:04)

    Mein Eigenes Fahrzeug würde ich ungern vermieten. Ich habe angst, dass es zu grob behandelt wird. Was ich aber toll finde ist das Aufkleben von Werbung. Damit kann man fast schon das eigene Auto finanzieren. Danke für den tollen Blog Post. https://www.srs-kfz.at/fahrzeuge

  • #15

    Vita (Mittwoch, 19 September 2018 14:26)

    Moin Vincent,

    hast du mittlerweile den Artikel veröffentlicht?
    (Mit deiner Erfahrung in Deutschland)

    Gruß Vita (Finanz-Kroko)