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Yucatán: Die TOP 5 must-sees der Region um Cancún

Maxims Top 5 Sehenswürdigkeiten

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Schlangen, Karibikstrand und Mayakultur

Meinen heutigen Gastautor brauche ich den meisten von euch wahrscheinlich gar nicht mehr groß vorstellen. Maxim von Handelzeit.com ist uns vor allem durch seine Beträge zum Thema Optionshandel hier im Blog bekannt. 

 

Nachdem er uns bereits mit seinen Gastartikeln "Was ist eigentlich Optionshandel?" und "Dein Weg zum ersten Optionstrade" die Grundlagen zu dem Thema erklärte, und zuletzt in einem weiteren Beitrag beschrieb, wie du deinen ersten Options-Trade auf einen Future konkret durchführst, wagt er sich heute auf neues Terrain und ist meinem Aufruf gefolgt seine persönlichen TOP 5 Tipps für einen ganz besonderen Ort dieser Erde mit uns zu teilen.

 

Inspiriert von seinem erlebnisreichen Urlaub in Mexiko berichtet Maxim uns heute von der Halbinsel Yucatán in Mexiko.

 

 

Ab hier gehört die Bühne Maxim und seinen persönlichen TOP 5 Tipps für das Land der Kakteen:

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Meine 5 Highlights in und um Cancún

Heute möchte ich mit euch nach Cancún, wegen seiner hohen Beliebtheit als Urlaubsziel für US-Bürger und deren geschätzten Anteil von ca. 95% am gesamten Tourismus der Gegend auch als das mexikanische Miami bezeichnet, verreisen.

 

Der Name Cancún stammt aus dem Yucatán-Maya und bedeutet „Schlangennest“. Und wenn man meinem einheimischen Reiseführer Glauben schenken kann, kommt dieser Name nicht von ungefähr! So leben nach seinen Angaben auf der Halbinsel Yucatán sage und schreibe 52 Schlangenarten, von denen lediglich  4 von harmloser Natur sein sollen.

 

Wer sich von den zahlreichen Schlangen nicht abschrecken lässt, wird in Cancún und Umgebung einen für Mexiko vergleichsweise sicheren Teil des Landes antreffen.

 

Da die Region auf zufriedene und geschützte Urlauber angewiesen ist, finden sich hier in der Umgebung etliche Polizeiposten die für die nötige Ruhe und Ordnung für einen erholsamen Urlaub sorgen.

 

In und um Cancún herum gibt es sehr viele ansprechende und kostengünstige Möglichkeiten, um zu übernachten und von dort aus tolle Ausflüge in die Umgebung zu starten.

 

Wir sind auf unserer Reise im "Moon Palace Golf & Spa Ressort" eingekehrt. Dieses Ressort zählt zur gehobenen Klasse und kostet dementsprechend im Vergleich allerdings auch ein paar Euro mehr. Doch wenn man wie wir die Möglichkeit nutzt außerhalb der Hauptsaison zu buchen, kann man hier richtig sparen und einen Rabatt von bis zu 50% erhalten. So erhält man zusätzlich ab einer bestimmten Anzahl an Übernachtungen im Moon Palace sogenannte Bonuspunkte, die man gegen kostenlose Ausflüge in hochmodernen Bussen umtauschen kann. Wobei hier lediglich noch die Kosten für die mexikanische Mehrwertsteuer anfallen.

 

 

Top 1 - Chichén Itzá

Chichén Itzá ist die bekannteste und wohl bedeutendste Ruinenstätte des Maya-Volkes auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán. Das, was für die Druiden im heutigen England einst Stonehenge war, dass war für die Maya wohl Chichén Itzá. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund, warum diese Stätte auch heute noch so gut erhalten geblieben ist.

 

Hier fand früher auch das traditionelle Finale des für das Maya-Volk so wichtigen Ballspiels statt. Dieses Ballspiel hatte jedoch wenig mit Sport im heutigen Sinne an sich zu tun, sondern es stellte eine religiöse Handlung dar und war eine Form, um die Götter zu ehren. Man munkelt, dass dem Kapitän der Siegermannschaft eine große Ehre zustand. Diese bestand darin, sich den Göttern opfern und sein Leben zu ihren Ehren geben zu dürfen.

 

Wie man aus der Bezeichnung der Halbinsel als Schlangeninsel schon schlussfolgern kann, pflegten die Maya auch einen ausgeprägten Schlangenkult und das wohl bekannteste Gebäude auf dem Gelände von Chichén Itzá ist die Kukulkan-Pyramide, welche zu Ehren des Schlangengottes Kukulkan errichtet wurde und befindet sich ca. 50 km östlich der Stadt Valladolid.

 

 

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Die Kukulkan-Pyramide in Chichén Itzá

Meine Empfehlungen für Chichén Itzá:

Aufgrund des Bekanntheitsgrades ist Chichén Itzá regelrecht überlaufen und wer sich die Stätte in Ruhe ansehen möchte, sollte schon pünktlich zur Eröffnung dort sein. Und selbst dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass schon viele Leute dort vor dem Eingang warten werden. Aber meiner Meinung nach sollte man sich von diesem Besucheransturm nicht abschrecken lassen und dieses einmalige Bauwerk auf jeden Fall besuchen.

 

Chichén Itzá sollte auch möglichst außerhalb der Regenzeit besucht werden. Unser Tourführer erzählte uns, dass der angrenzende See während der Regenzeit häufig aus den Ufern tritt und dadurch der große Parkplatz unter Wasser steht. Dies ist an sich nicht weiter schlimm, denn man könnte das Auto auch etwas abseits abstellen und zu Fuß hinlaufen. Das Problem sind vielmehr die vielen Krokodile, welche mit der Überschwemmung auch auf den Parkplatz geschwemmt werden und den Besuchern gefährlich nah kommen würden.

 

 

Top 2 - Restaurant La Casona de Valladolid

Wer die original Yucatán-Maya-Küche probieren möchte, sollte unbedingt im Restaurant la Casona de Valladolid in der Stadt Valladolid in der Calle 41, No. 214 einkehren.

 

Eines der typischen Gerichte der Yucatán-Maya ist beispielsweise Hühnerfleisch oder Pute in schwarzer Sauce. Diese Sauce heißt „Chilmole“ und sie wird aus gemahlenen Chilischoten zubereitet, die vorher getrocknet und solange geröstet wurden, bis sie schwarz geworden sind.

 

Selbstverständlich dürfen hier auch die Fajitas aus Maismehl und die Blätter des Ohrenkaktus (Nopales) nicht fehlen, welche zum alltäglichen Leben in Mexiko gehören. Diese Kaktusblätter finden sich in Mexiko wirklich in fast jeder Küche und sind mariniert nicht nur Bestandteil von Salaten, sondern auch als frische Beilage zu unterschiedlichen warmen Gerichten.

 

 

In einem Hinterhof, der zum Restaurant gehört, steht eine geschmückte Heiligenstatue, die kostenlos besichtigt werden darf. Daran kannst du dich halten, wenn du nach dem Casona de Valladolid Ausschau hältst.

 

 

Top 3 - Ek’Balam

Die Tempelanlage Ek’Balam mag zwar nicht so bekannt sein wie Chichén Itzá, ist jedoch gerade deshalb einen Besuch wert. Hier trifft man nicht so auf die großen Touristenströme und kann sich wirklich die Zeit nehmen, um sich alle Gebäude in Ruhe und ohne Stress anzuschauen.

 

Das Tolle an Ek’Balam ist, dass man den Haupttempel hinaufgehen darf. Für diesen kurzen aber knackigen Anstieg solltest Du jedoch unbedingt schwindelfrei sein, denn die Stufen sind wirklich schmal und der Tempel ziemlich hoch, während es keinerlei Absicherung zum Festhalten gibt.

 

Oben angelangt, wirst Du schließlich mit einer tollen Aussicht über die Tempelanlage und den Yucatán-Dschungel belohnt.

 

Die Anlage befindet sich ca. 30 km nördlich von Valladolid und ca. 170 km östlich von Cancún.

 

 

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Die Ruinenstätte Ek’Balam

Meine Empfehlungen für Ek’Balam:

Wer mit dem Auto von Cancún aus anreisen möchte, der sollte am besten die „Schnellstraße“ 180D nehmen. Für mich war es keine wirkliche Schnellstraße, denn die Höchstgeschwindigkeit hier beträgt 110 km/h. Allerdings ist diese Strecke gebührenpflichtig und alleine die Hinfahrt kostet ca. 18,- US-Dollar an Maut.

 

Als Alternative bietet sich die „Landstraße“ an, doch hier ist die Höchstgeschwindigkeit gerade mal 90 km/h, wobei es besser ist sich an die vorgegebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten, denn die mexikanische Polizei ist dafür bekannt, gerne Touristen anzuhalten da diese bekanntlich ein paar Scheine mehr in der Tasche haben als die Einheimischen.

 

Auf dem Parkplatz von Ek’Balam kann es dir passieren, dass du von einem Jugendlichen angesprochen wirst, der sich anbietet, gegen etwas Taschengeld auf dein Auto aufzupassen. Gib ihm ruhig 10 Pesos (ca. 1 Dollar) und sag ihm, dass wenn er auf das Auto gut aufpasst, er noch mal so viel bekommt, wenn du zurück bist. Dadurch sorgst du, dass er auf das Auto tatsächlich aufpasst und nicht verschwindet. So habe ich es gemacht und der Junge hat sich bei meiner Rückkehr tatsächlich in der Nähe des Autos aufgehalten und darauf aufgepasst.

 

 

Top 4 - Die Wasserlöcher

Die berühmten Wasserlöcher, die in Mexiko „cenotes“ heißen, finden sich überall auf Yucatán wieder.

 

Das Wasser darin ist oft so sauber, dass man es ohne Bedenken trinken und darin auch schwimmen kann. Da der Zugang zu diesen Wasserlöchern völlig kostenlos ist, ist ein Bad in einem "cenotes" auch mein persönlicher Tipp für ein unvergessliches und gleichzeitig richtig kostengünstiges Urlaubserlebnis.

 

Eines der bekanntesten Wasserlöcher befindet sich beispielsweise ganz in der Nähe von Ek’Balam. Es trägt den Namen "X’ Canche Cenote" und liegt westlich der Tempelanlage. Hier, wie auch an den anderen großen Wasserlöchern der Halbinsel, tummeln sich gerne die einheimischen Jugendliche und führen gegen ein kleines Taschengeld oft die waghalsigsten Sprünge in und durch die Wasserlöcher vor.

 

 

Top 5 - Tulum

Die Maya-Festung Tulum befindet sich direkt an der Küste, ist ca. 130 km südlich von Cancún gelegen und ist über die Bundesstraße 307 bequem erreichbar.

 

Diese Ruinenstätte ist ebenfalls sehr bekannt und deshalb bei den Touristen beliebt. Das höchste Gebäude von Tulum ist das „Schloss“, welches sich über der Küste erhebt und vom Meer aus schon von weitem sichtbar ist.

 

Das Gute an Tulum ist, dass es zwar inzwischen eine bekannte Sehenswürdigkeit ist, aber im Vergleich zur überlaufenen Temeplanlage  Chichén Itzá noch nicht von allen Touristen angefahren wird und man so die Möglichkeit hat auch diesen herrlichen Fleckchen Erde in Ruhe und ohne Hetze zu erkunden.

 

 

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Die Maya-Festung "Tulum"

Meine Empfehlungen für Tulum:

Da es in Tulum kaum schattige Plätze gibt, rate ich dazu sich zum Schutz vor der kräftigen karibischen Sonne entsprechend zu kleiden und ausreichend starken Sonnenschutz zu verwenden.

 

Wer so leichtsinnig ist und diesen Ratschlag nicht befolgen möchte, muss damit rechnen das er getrübt von dem schönen Wetter bereits nach wenigen Minuten einen starken Sonnenbrand haben wird.  

Über den Gastautor

Maxim (37) wohnt in Augsburg und ist von Beruf IT-Projektmanager. Im Jahr 2012 hat er beschlossen, seine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.

 

Anfangs noch auf Aktien fokussiert, wechselte er schon nach einer relativ kurzen Zeit im Jahr 2013 zum Optionshandel über. Nach einer dreijährigen Ausbildungszeit mit Höhen und Tiefen ist er heute in der Lage, wiederkehrende und stabile Einnahmen aus dem Optionshandel zu erzielen.

 

Im letzten Jahr hat er sich entschieden, seinen Blog Handelszeit.com ins Leben zu rufen, um seine Erfahrung mit allen Börsen-Interessierten zu teilen und ihnen den Einstieg in die Welt der Börse zu erleichtern.

 

Die Schwerpunkte seines Projektes liegen dabei auf dem Optionshandel,  Aktien und den Themen, welche den Handel mit Optionen tangieren.

 

Wenn er in seiner Freizeit nicht gerade an neuen Artikeln über die Börse und Trading schreibt oder verreist ist, so ist er relativ häufig in seinem Stamm-Fitnessstudio zu finden.

 

 

Und du so?

Warst du auch schon im Land der Kakteen und Mayas? Was waren deine Highlights dort? Kannst du die eine oder andere Erfahrung von Maxim bestätigen oder hast du dort ganz andere Erlebnisse gehabt?  Oder hast du durch diesen Artikel Lust bekommen mal nach Mexiko zu reisen?

 

Wir freuen uns auf deine Kommentare!

 

Checke auch die anderen Beiträge aus dieser Reihe :)

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Sebastian (Montag, 12 Februar 2018 15:04)

    Cool, endlich auch ein Beitrag über Südamerika :-)

    Ich habe die Halbinsel Yucatan bereits im letzten Jahr besucht und kann Maxim nur zustimmen, einfach wunderbar! :-)

    In diesem Sinne rate ich jedem Mexiko mit auf die Urlaubsliste zu nehmmen... ganz freakylike nach Mexiko auch ohne Geld, wenn's sein muss mit nem Floß! ;-)

  • #2

    Vincent (Montag, 12 Februar 2018 21:38)

    Moin Sebastian!
    Wir wollten eigentlich auch endlich nach Cancun. Leider haben wir ein ziemlich fixes Zeitfenster und haben nichts passendes gefunden. Nun geht es nach Ägypten. Auch freakylike, weil kost nur n Drittel :P
    Da geht es dann aber eigentlich nur um Sonne und chillen. Passt schon. Yucatan muss aber auch unbedingt noch klappen. Mit Senoritas im Arm, Tequila lauwarm ...

    Astreiner Musikgeschmack!
    Rock on!
    Vincent