Wie tragen Finanzen zu #volldasguteleben bei?

Mein Gastartikel bei ohfamoos

freaky finance,  ohfamoos, gutes Leben, finanzielle Bildung, Finanzen, Finanzblogs

Die ursprüngliche und ausführliche Version gibt es heute auf "freaky finance"

Vor etwa einem Monat ist mein Gastbeitrag bei "ohfamoos" erschienen.

 

Man trat an mich heran und erkundigte sich, ob ich einen Artikel zu der Fragestellung "Wie tragen Finanzen zu #volldasguteleben bei?" schreiben möchte. Dazu muss man wissen, dass "Voll das gute Leben." der Untertitel der Seite ohfamoos ist.

 

Klar dachte ich und machte mich frisch ans Werk. Herausgekommen ist ein typischer freaky finance Artikel in gewohnter Länge. Ich schreibe ja meistens recht ausführlich...

 

Das Feedback war: Inhalt gut aber viel zu lang. Ich möchte mich doch bitte kürzer fassen und auf 600 - 700 Wörter beschränken. Daraufhin musste mein monumentaler Artikel stark eingedampft werden, um den Ansprüchen gerecht zu werden.

 

Noch einmal herzlichen Dank an die Redaktion von ohfamoos, für die Möglichkeit einen Gastartikel zu veröffentlichen.

 

Hier kannst du die auf den Punkt gebrachte Version direkt bei ohfamoos nachlesen.

  

Die wesentlich ausführlichere, ursprüngliche Variante möchte ich dir aber nicht vorenthalten und veröffentliche sie hiermit heute auf meinem Blog.

 

Ab dafür!

  

 

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Alles Teufelszeug!?!

Oha, jetzt schreibt da son Finanzheini. Will mir wahrscheinlich irgendwelches diabolische Finanzzeug anschnacken (alles Teufelszeug!).

 

Angesichts eines Gastbeitrages zum Thema Finanzen, könnten das deine Gedanken gewesen sein. Solchen Vorurteilen begegne ich immer wieder.

 

Sogar in Blogger-Communities, in denen es um gegenseitige Unterstützung geht, wird man schnell geschnitten, wenn man „irgendwas mit Finanzen“ macht. Da heißt es dann: „Äh, sorry! Nee, bei der Aktion kannst du nicht mitmachen. Was sollen denn meine Leser denken, wenn ich denen mit derart

unseriösem Kram komme?!?“

 

 

Umso überraschter war ich, als ich um diesen Gastartikel gebeten wurde. Falls du bis hierher gelesen hast: Glückwunsch und bleib ruhig dran.

 

Ich hab’s zwar mit Finanzen aber komme damit nicht aus der „Anschnacker-Ecke“ sondern als Finanzblogger eher aufklärend, gerne auch unterstützend daher.

 

Finanzprodukte kann, darf und will ich dir gar nicht verkaufen! Die üblichen provisionsgetriebene Maschinerie aus Bankberatern und Versicherungsfritzen, die durch das System ihrer Arbeitgeber bzw. ihrer Organisation) unter immensem Druck stehen, möglichst viele (für den Kunden leider oft teure bis unsinnige) Finanzprodukte an den Mensch bringen zu müssen, sind eine ganz andere Nummer.

 

Ich dagegen versuche ein bisschen Licht in das (Finanz)Dunkel zu bringen und dazu zu ermutigen, sich von den oben genannten "Fachleuten" etwas unabhängiger zu machen.

 

 

Finanzen bekümmern - aber wie?!?

Für viele bedeutet das Bekümmern der eigenen Finanzen doch eher #volldasnervigeleben.

 

Da werden Vermögensaufbau und die Altersvorsoge dann schnell mal dem Briefmarkenverkäufer mit der Zusatzqualifikation "Crashkurs Finanzen" (Finanzen auf Crashkurs?!?) in der Post um die Ecke oder dem Bekannten des Kegelbruders der Nachbarin anvertraut, der sich nebenbei noch ein paar Provisionen in "Ernas Versicherungsbude“ dazuverdient.

 

Da hat man dann aber ein gutes Gefühl, weil man den ja wenigstens über ein paar Ecken „kennt“ und grüßen tut der auch immer so freundlich. Das nervige Thema hat man auch gleich von der Backe und das Gewissen ist beruhigt.

 

In der Folge ignoriert man viel zu lange die jährlichen Briefe mit der Wertentwicklung der Rentenversicherung (ist irgendwie immer viel weniger drin, als man eingezahlt hat) und irgendwann kommt dann das dicke Ende:

#volldaslebeninaltersarmut.

 

Wenn du also kein nerviges (Finanz)leben führen möchtest und dir im Alter trotzdem noch Butter auf dem Brot leisten willst, ist entweder eine gewisse Finanzbildung angesagt oder du lässt dir helfen.

 

Dabei gilt es sicherzustellen, dass diese Hilfe auch dir und nicht ausschließlich dem Geldbeutel des Vermittlers zu Gute kommt.

 

 

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Finanzblogs können helfen

Wenn du deiner persönlichen Finanzbildung eine Chance geben möchtest, empfehle ich dir #volldiegutenfinanzblogs.

 

Es hat sich eine wirklich gute und hilfreiche Finanzblogszene etabliert. Die Ausrichtungen dort sind sehr vielfältig, so dass nach einer gewissen Orientierungsphase jeder etwas Passendes finden sollte. Grundlagenbildung, Diskussionen, wertvolle Tipps, weiterführende Links und Denkanstöße inklusive.

 

Einen Überblick über die verschiedenen Finanzblogs teilweise samt Kurzbeschreibung, was auf den jeweiligen Blogs geboten wird, gibt es hier

 

Eine inzwischen etablierte Meinung ist, dass das Investieren in sogenannte ETFs für den Langfristanleger wohl die beste Möglichkeit darstellt, Vermögensaufbau zu betreiben.

 

Wer sich für diese passive und somit wenig zeitintensive sowie sehr günstige (Gebühren!) Form der Anlage interessiert, dem empfehle ich die Blogs Zendepot von Holger Grethe und ETF-Blog von Dr. Jürgen Nawatzki.

 

Die Seite Geldbildung.de von Stefan Obersteller ist eine weitere gute Ressource rund um das Thema finanzielle Bildung.

 

Holger und Stefan verbreiten ihre Inhalte übrigens auch in Form von sehr guten Podcasts. Ich liebe dieses Medium konsumiere während meiner Sporteinheiten, auf Autofahrten oder beim Schmeißen des Haushaltes.

 

Unterdessen hat sich Natascha Wegelin alias Madame Moneypenny mit ihrem Blog auf die Damen der Schöpfung als Zielgruppe spezialisiert.

 

 

Honorarberater auch - kosten aber Geld

Wer da so gar nicht mit warm wird oder wem das grundsätzlich und von vornherein schon zu anstrengend ist, der sollte sich überlegen, ob es eventuell

sinnvoll sein kann, die Dienstleistung eines Honorarberaters in Anspruch zu

nehmen.

 

Der wird durchaus NICHT unentgeltlich für dich tätig (ab ca. 150€/Stunde) aber dadurch, dass du ihn direkt bezahlst - so die Idee - schielt er nicht auf irgendwelche Provisionen, sondern kann dir das Produkt präsentieren, das wirklich am besten zu dir und deine Situation passt.

 

Außerdem kann ein Honorarberater sogenannte Nettotarife anbieten. In denen steckt dann keine Provision, da ja bereits der Berater direkt über das Honorar bezahlt wird. Wann sich ein Honorarberater lohnt und wie man einen solchen findet erfährst du hier.

 

 

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Warum du deine Finanzen im Griff haben solltest

Warum ist es wichtig seine Finanzen zu regeln? Da gibt es viele gute Gründe. Einer der wichtigsten und bekanntesten ist wohl die Altersvorsorge. Die meisten wissen um die Problematik, dass die gesetzliche Rente immer weniger wird und aufgrund des demografischen Wandels vielleicht gänzlich zum Scheitern verurteilt ist.

 

Leider wird trotz dieses Wissens entweder gar nicht, zu wenig oder falsch gespart. Die Deutschen sind zwar vergleichsweise fleißige Sparer. Aber selbst wenn man viel spart kann man einiges falsch machen. Leider wird hauptsächlich in wenig rentierliche Produkte investiert.

 

Das Geld wird auf Sparbüchern, Tagesgeldkonten und in Bausparverträgen so schlecht verzinst, dass es durch die Inflation faktisch weniger wird. Ein anderes Problem sind Produkte bei denen die Rendite größtenteils von Gebühren aufgefressen wird.

 

Mit ein bisschen Interesse an Finanzthemen und etwas Weiterbildung auf dem Gebiet kann man ziemlich einfach die größten Fehler vermeiden und in erfolgsversprechende und günstige Anlegen gehen.

 

Alternativ hat man wie gesagt im Normallfall auch die nicht grad günstigen Kosten für einen Honorarberater schnell wieder drin, wenn durch dessen Dienstleistung ein entsprechend besseres Produkt wählt.

 

Ein Prozent mehr oder weniger Rendite kann über einen längeren Zeitraum durch den Zinseszinseffekt einen unfassbar großen Unterschied machen!!!

 

Beispiel:

150€ monatliche Sparrate über 30 Jahre, einmal mit 4% Verzinsung und einmal mit 5% ergibt am Ende einen Unterschied von fast 20.000€.

 

Die Berechnung findest du hier.

 

 

Macht Geld glücklich?

Wenn dann alles sinnvoll geregelt ist, lässt sich das Leben ohne diesen ewig halbgaren dunklen Finanzfleck im Hinterkopf viel besser in vollen Zügen genießen. Es kann sehr befreiend sein, dieses wichtige Thema geklärt zu wissen. Von Zeit zu Zeit überprüfst du, ob dein Finanzsetting noch zu den aktuellen Entwicklungen in deinem voll guten Leben passt.

 

Gegebenenfalls wird nachjustiert und sich ansonsten weiter über das unbeschwerte Dasein gefreut!

 

Die ewige Frage, ob Geld glücklich macht wurde hinreichend erforscht und diskutiert. Man weiß nun, dass Geld nur bis zu einem gewissen Punkt die eigene Zufriedenheit beeinflusst. Nachdem alles Existenzielle abgesichert ist geht die Proportionalität zwischen Geld und Zufriedenheit im weiteren Verlauf immer mehr flöten.

 

Geld hat keinen Selbstzweck. Es ist vielmehr Mittel zum Zweck. Es liegt also an dir was du daraus machst. Man sagt auch, dass Geld deine vorhandenen Eigenschaften nur deutlicher zum Ausdruck bringt.

 

 

Depp?

Machst du es wie der Johnny, der sich seinem Nachnamen (Depp!) so sehr verpflichtet fühlte, dass er die Asche eines toten Autors (von dem ich übrigens noch nie gehört hatte) in die Luft schoss?

 

Dieser nette Zeitvertreib kostete 3 Mio Dollar. Ob ihn das nachhaltig glücklich gemacht hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Umso erstaunlicher, dass er sich diesen eigenwilligen Akt der Trauer wohl eigentlich gar nicht leisten konnte.

 

Dem Vernehmen nach verschlingt sein Lebensstil sowieso schon die Kleinigkeit von 2 Mio. Dollar im Monat. Die auflaufenden Rechnungen kann er momentan nicht bezahlen. Aber der nächste Film, für den er ein paar frische Milliönchen Gage kassiert, kommt bestimmt. Bis dahin muss die arme Wurst notfalls mal mit dem hälftigen Monatsbudget auskommen...

 

 

Oder Gutmensch?

Oder warst du schon immer eher der Typ Gutmensch? Und jetzt wo es  finanziell fluppt und du dank finanzieller Bildung durch einschlägige Blogs - oder wahlweise den Honorarberater deines Vertrauens - deine finanzielle

Wohlfühlaufstellung gefunden hast, möchtest du auch andere an deinem  Glück teilhaben lassen, weil dich das noch glücklicher macht?

 

Super! Teilen macht tatsächlich glücklich. Tue Gutes und dir wird Gutes widerfahren. Oft nicht eins zu eins aber meistens kommt in irgendeiner Form etwas Gutes zurück.

 

Gut für das Gewissen und den Seelenfrieden ist es allemal.

 

Es hängt also auch von deiner Persönlichkeit ab, wie Finanzen zu einem guten Leben beitragen.

 

Und jetzt genieß es! So oder so.

 

#volldasguteleben!

 

 

Und du so?

Finanzblogleser (scheinbar ja :P) oder würdest du bestimmte Themen auch lieber mit einem Honorarberater angehen?

 

Depp (was sind/waren deine finanziellen Sünden)? oder Gutmensch (spendest du einen Teil von deinem Vermögen)?

 

Mach Geld dich glücklich oder welche Bedeutung hat es für dich?

Wie tragen deiner Meinung nach Finanzen zu #volldasguteleben bei?

 

Wie immer freue ich mich auf deine Kommentare und spannende Diskussionen!

 

 

 

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Felix (Mittwoch, 03 Mai 2017 06:57)

    Hi Vincent,
    der Artikel auf der Seite ist etwas kürzer als hier. Warum?

    Viele Grüße
    Felix

  • #2

    Vincent (Mittwoch, 03 Mai 2017 07:28)

    Hallo Felix,
    wie schon im Artikel angedeutet sollen Gastartikel bei ohfamoos grundsätzlich maximal 700 Wörter haben! Beiträge der Redaktion sind dort auch nicht viel länger. Ist dort halt so.
    Da ich bei meiner ersten Version deutlich über das Ziel hinausgeschossen bin, diese aber trotzdem gut finde und sie sich teilweise deutlich von der Version bei ohfamoos unterscheidet, habe ich mich entschlossen sie hier meinen Lesern zur Verfügung zu stellen.

    Exakt den gleichen Inhalt hätte ich hier nicht veröffentlicht. Allein schon wegen der "Double Content"-Problematik.

    Worauf zielt deine Frage genau ab?

    Gruß
    Vincent

  • #3

    Dirk (Freitag, 05 Mai 2017 10:20)

    Der Artikel ist aus meiner Sicht sehr gelungen und bringt die wesentlichen Dinge auf den Punkt. Den Hinweis mit dem Honorarberater finde ich treffend, da ich auch glaube, dass alles, was kostenlos ist, am Ende kaum was bringen wird...

  • #4

    Vincent (Samstag, 06 Mai 2017 21:46)

    Hallo Dirk,
    danke für dein Lob und den Kommentar!
    Honorarberater empfehle ich vor allem denen, die sich eben nicht selber in die Themen einarbeiten wollen und unabhängig davon auch für komplexe Themen wie Berufsunfähigkeitsversicherung, private Krankenversicherung, Riester Rente, etc.

    Aber Finanzblogs, Podcasts und YouTube-Videos sind kostenlos und bringen meiner Meinung nach trotzdem eine Menge!!! Das weiß ich aus eigener Erfahrung und aus etlichen Erfahrungsberichten, die mir an verschiedenen Stellen untergekommen sind.

    Beste Grüße
    Vincent

  • #5

    Felix (Sonntag, 07 Mai 2017 16:02)

    Hi Vincent,
    das hatte ich wohl überlesen... Ist mir nur aufgefallen, dass sich beide Versionen unterscheiden.
    Und als (scheinbar) aufmerksamer Mitleser, wollte ich das mitteilen ;)

    Viele Grüße
    Felix

  • #6

    P. Achim Tettschlag (Sonntag, 01 Oktober 2017 09:54)

    In jungen wie in alten Tagen gilt unverändert
    > GELD regiert die WELT <
    ***

    “ZEIT ist GELD ",
    sprach der HANDWERKER -
    und nahm sie sich …”

    Was sagt uns das so ganz versteckt ? …
    Wird etwas verständlich ?

    “GELD negiert die WELT” … eben nicht !
    ___
    (C) PachT / 67. Gedankenspiel mit Worten anderer