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P2P-Rückblick 2017 Teil 1 - Auxmoney

Meine Erfahrungen mit Auxmoney

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Deutsche P2P-Anbieter vs. Baltikum

Herzlich willkommen zum ersten Teil des Rückblickes auf das P2P-Kredite Jahr 2017. Wie in meinem P2P-, Crowd- und Krypto-Update für den Januar berichtet, startet heute eine Videoserie, in der ich gemeinsam mit dem Hobbyinvestor unsere Erfahrungen im Bereich P2P-Kredite für das letzte Jahr 

Revue passieren lasse.

 

Die Videobeiträge zu den verschiedenen Plattformen erscheinen im Laufe dieser Woche abwechselnd auf den jeweiligen YouTube Kanälen vom Hobbyinvestor und von freaky finance.  

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Die deutschen P2P-Kreditmarktplätze

Wer ab und zu meine Berichterstattung über P2P-Kredite verfolgt, der weiß, dass ich in 2017 nach gut 9 Jahren mit Plus/Minus Null bei Smava rausgekommen bin. Das war meine erste P2P-Plattform. 

 

Mit auxmoney und Lendico folgten 2 weitere inländische Anbieter.

 

 

Auxmoney

Was macht auxmoney und wie funktioniert das?

Zunächst ein paar Zahlen, Daten und Fakten zu auxmoney*. Es handelt sich hierbei um den Marktführer in Deutschland mit Sitz in Düsseldorf. Über eine Million Kreditsuchende werden über auxmoney von 50.000 Anlegern mit Krediten bedient.

 

Wer einen Kredit benötigt kann Anfragen für Beträge zwischen 1.000 und 25.000€ auf dem Portal einstellen. Anleger können sich ab 25€ an diesen Projekten beteiligen. Wenn sich genügend Anleger zusammengefunden haben und ein Kreditprojekt den beantragten Betrag erreicht hat, wird das Geld an den Kreditnehmer ausgezahlt. Dieser zahlt den Betrag mit einer vorher vereinbarten Verzinsung und Laufzeit zurück. Er kann den Betrag auch vorzeitig komplett tilgen.

 

Bei auxmoney fallen sowohl für den Kreditnehmer (2,95% der Kreditsumme), als auch für den Anleger (1% der Anlagesumme) Gebühren an. Da es bei ausländischen Plattformen ohne Anlgergebühren geht und es bei auxmoney im Gegensatz zu vielen anderen Kreditmarktplätzen keine Rückkaufgarantie gegeben wird, habe ich mich im Laufe der Zeit mehr und mehr den baltischen Plattformen zugewandt.

 

Auch institutionelle Anleger können über auxmoney Geld in Kreditprojekte investieren. So kündigte der niederländische Versicherungsriese Aegon Anfang letzten Jahres an, 1,5 Milliarden Euro über auxmoney zu verleihen.

 

Über auxmoney wurden bis letzten Sommer bereits über 70.000 Kredite mit einem Volumen von mehr als einer halben Milliarde Euro vergeben. Das sind aber die aktuellsten Zahlen, die ich finden konnte. Das Geschäft dieses Anbieters wächst aber dynamisch, weswegen die Zahlen inzwischen nochmal deutlich höher liegen dürften. 

 

Ich bin auf einen interessanten Artikel über auxmoney gestoßen, der eine positive Entwicklung dieses Fintech Unternehmens aufzeigt.

 

Meine persönlichen Investments bei auxmoney

Im Rahmen meiner monatlichen P2P, Crowd- und Krypto-Updates berichte ich regelmäßig über meine alternativen Investments. Schauen wir auf den letzten Monat bei auxmoney*: Dort sind im Vergleich zum Vormonat keine weiteren Projekte, in die ich investiert habe, ins Inkassoverfahren gerutscht. Damit sind von 353 Projekten weiterhin 50 im Inkassoverfahren und 9 ausgefallen.

 

Dafür sind 2 neue Projetke ins Mahnverfahren aufgenommen worden. Das ergibt 13 Projekte in den verschiedenen Mahnstufen. Und von den insgesamt 353 Projekten sind nun 205 (Vormonat 201) zurückbezahlt.

 

Die ausgewiesene Rendite ist das erste Mal seit einer Ewigkeit gestiegen. Um sage und schreibe 0,1% auf nun 3,57%. Ist damit nun der Boden erreicht?

 

Alle Rückflüsse ziehe ich schon lange von dieser Plattform ab und investiere sie bei anderen Anbietern, die mir lukrativer erscheinen.  

 

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Wenigstens sollte ich im Laufe diesen Jahres meinen Einsatz komplett raus haben. Von insgesamt 18.000€ investierten Euronen haben 17.515€ bereits ihren Weg zurück zu Papa gefunden. Das ist dann aber auch noch nicht zu Ende gerechnet, weil auf die ausgewiesenen Zinsen Steuern fällig wurden/werden.

 

Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass ich hier am Ende noch mit einer schmalen Rendite rausgehe. Die letzen Projekte mit meiner Beteiligung laufen allerdings noch knapp über 3 Jahre...

 

 

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Lendico

Lendico ist mit Abstand das Schlimmste was ich im Bereich P2P-Kredite bisher erlebt habe! 

 

Meinen Frust über diesen enttäuschenden P2P-Kredite-Marktplatz habe ich bereits in einem Erfahrungsbericht nach einem Jahr Lendico niedergeschrieben. Inzwischen bin ich fast 2 Jahre dort investiert und freue mich auf den Tag, an dem ich dieses Kapitel schließen kann.

 

Das dürfte allerdings noch etwas länger dauern. Planmäßig würde das letzte Lendico-Projekt mit meiner Beteiligung im Sommer 2021 zurückgezahlt sein. Mal sehen, ob es diese Schrottplattform dann überhaupt noch gibt. Für meine Begriffe ist die Plattform jetzt schon mausetot! 

 

Neuer Eigentümer, neues Design aber besser geworden ist nichts. Ich bin froh, dass ich die mangelnde Qualität frühzeitig bemerkt habe und nicht viel Geld bei Lendico investiert habe. Über die Hälfte meines Einsatzes habe ich auch bereits in Form von Rückflüssen und Zinsen zurück erhalten.

 

Nachfolgend ein Überblick wie es um meine Investitionen bei Lendico aktuell steht (in Klammern die Werte des Vormonats):

 

  • Rückzahlung erfolgt: 10 (9)
  • planmäßig: 22 (23)
  • in Verzug: 4 (5)
  • Inkasso: 11 (9)

Ein weiterer Kredit wurde inzwischen komplett zurückgezahlt. Leider ist die Anzahl der im Inkasso befindlichen Kredite um 2 Kredite gestiegen Von den 226,71€, die davon betroffen sind, werde ich vermutlich nichts wiedersehen.


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Mein Lendico Anleger-Dashboard - Stand Januar 2018

P2P-Rückblick 2017 Teil 1

Warum die deutschen Anbieter nicht unsere erste Wahl sind

Nun aber zu dem angekündigten Video. Sebastian und ich plaudern hier über die deutschen Anbieter. Wie sehen wir die Chancen und Risiken im Vergleich zu den ausländischen Plattformen?

 

Wie geht es weiter?

Am Mittwoch gibt es 2 Videos über den P2P-Platzhirsch Mintos*. Da Mintos die größte und beliebteste Plattform ist, hatten wir dazu am meisten Redebedarf und haben den entsprechenden Anteil in 2 Hälften geteilt. Beide Teile werden auf dem YouTube-Kanal des Hobbyinvestors erscheinen.

 

Am Freitag folgt hier auf freaky finance das Gespräch über Twino, am Samstag reden wir im Video über Viventor* und Viainvest* beim Hobbyinvestor und am Sonntag schließen wir die Serie mit unserer Meinung über Swaper und Bondora* auf meinem Kanal ab.

 

Dranbleiben lohnt sich also!

 

 

CROWDBIRD findet die für dich passende P2P-Plattform

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Möchtest du in P2p-Kredite oder Immobilien-Crowdinvestingprojekte investieren aber weißt nicht welche Plattform die richtige sein könnte? Finde ganz einfach die P2P- oder Crowdinvesting-Plattform, die zu dir passt!

 

Die Vergleichsplattform CROWDBIRD* hilft dir schnell, die geeignete(n) Plattform(en), passend zu deinen Präferenzen zu finden.

 

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P2P-Plattformen, die ich nutze

P2P-Plattformen, die ich derzeit aktiv nutze sind übrigens auxmoney*, Mintos*, Bondora*, Viainvest*, Swaper, Twino, Estateguru*, DoFinance*, Viventor*

Robo.Cash*und ganz neu auch Peerberry* und Bulkestate*.

 

Bei allen kannst du dich über die Links umschauen und bei Interesse ein kostenloses und unverbindliches Anlegerkonto eröffnen.

 

Dabei gibt es folgende Prämien für alle Sparfüxxe:

 

  • Bei Mintos* bekommst du über meinen Empfehlungslink 1% aller in den ersten 90 Tagen investierten Beträge als Bonus gutgeschrieben. Ich erhalte eine Provision in gleicher Höhe plus 5€ für deine Registrierung.

 

  • Auch EstateGuru* bietet ein Bonusprogramm an, wenn du dich über meinen Empfehlungslink auf der Plattform anmeldest. Dort bekommen wir beide jeweils 0,5% der von dir in den ersten 3 Monaten getätigten Investitionen als Prämie gutgeschrieben. 

 

  • Bondora* schreibt dir 5€ quasi als Startguthaben auf dein Investorenkonto gut, wenn du dich über meinen Empfehlungslink registrierst!

 

Crowdinvesting-Plattformen, die ich nutze

Im Bereich Immobilien-Crowdinvesting nutze ich ZINSLAND*, EXPORO* und Bergfürst*.

 

Auch hier kannst du dich über die Empfehlungslinks auf den jeweiligen Seiten umschauen und bei Interesse einen kostenlosen Anleger-Account eröffnen.

 

Bei Bergfürst kann man schon ab einer Summe von 10€ in Immobilien-Crowdinvestingprojekte investieren. Das halte ich fast schon für zu kleinteilig zumal dort keine Massen an Projekten verfügbar sind. Es ist für den Kleinanleger aber sicher interessanter als die 500€-Brocken bei anderen Plattformen.

 

 

Mein Tipp für dich:

Du kannst dir 10€ Startguthaben* für dein erstes Bergfürst-Projekt sichern! Theoretisch kannst du so ohne Eigenmittel dein erstes Investement starten. Vielleichst stockst du den Betrag aber auch noch etwas auf. Das bleibt ganz dir überlassen. 

 

 

P2P-Lesetipps

Lars Wrobbel von der beliebten Seite "passives Einkommen mit P2P" hat mich interviewt. Wir haben natürlich hauptsächlich über P2P-Kredite aber auch über meinen Weg des Vermögensaufbaus gesprochen.

 

Zusammen mit Kolja Barghoorn hat Lars auch ein Buch über die Anlage in P2P-Kredite geschrieben. 

 

 

In “Investieren in P2P Kredite” zeigen dir Kolja und Lars, was P2P genau ist, wie es im Detail funktioniert und welche Vor- und Nachteile die von ihnen selbst genutzten Anbieter haben. Zusätzlich dazu haben auch andere deutsche P2P-Größen ihr Wissen beigetragen, damit du optimal starten kannst. Claus Lehmann (p2p-kredite.com), Andreas Tielmann (p2p-anlage.de), Henning Lindhoff (p2p-investment.de) und Oskar Streiter (lending-school.de) teilen ebenfalls ihr Fachwissen mit dir.

 

Amazon Link


 

 

Wenn du es lieber kostenlos magst, empfehle ich dir die E-Books vom

Hobbyinvestor und vom Finanznarr! Gegen einen Eintrag für den jeweiligen Newsletter bekommst du deine Exemplare ins Email-Postfach!

 

 

Und bei dir so?

Was ist deine Meinung zu den deutschen P2P-Anbietern? Wie sind da deine Erfahrungen? Ist P2P im Baltikum für dich vielleciht ein No-Go? 

 

Diskutiere auch in der Facebookgruppe Freak Nation mit uns über alle möglichen Finanzthemen!

 

Ich freue mich auf deine Kommentare und Fragen! 

 

 

Risikohinweis und Haftungsausschluss:

Das Investieren in die genannten Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

 

Die Informationen auf meiner Seite stellen keine Anlageberatung oder konkrete Handlungsempfehlung dar. Sie geben lediglich meine eigenen Erfahrungen bzw. meinen aktuellen Kenntnisstand wieder. Alle zur Verfügung gestellten Informationen (Gedanken, Prognosen, Kommentare, Hinweise, Ratschläge etc.) dienen allein der Bildung und der privaten Unterhaltung.

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    neuereiche (Mittwoch, 24 Januar 2018 13:23)

    Hallo Vincent,

    guter Artikel. Ich bin selbst bereits schon bei Mintos und bin mir der Entwicklung bisher mehr als nur zufrieden.
    Grüße
    Eva