· 

Rückblick: Kapital-Gipfel 2019

Knowhow für Privatinvestoren

freaky finance on tour: Erfahrungsbericht vom Kapital-Gipfel in München 2019. Bühne frei für die erfolgreichsten Finanzbuch-Autoren und Finanzblogger Deutschlands

Von ETF-Einmalanlagen, Krypto-Apps, der Krux mit Sachwerten und vielem mehr

Stell dir vor, du gehst auf ein Finanzevent und erfährst nicht nur, wie der norwegische Staatsfonds zusammengestellt wurde, sondern auch, welches irrationale Anlegerverhalten den meisten Menschen ihren Börsenerfolg verhagelt und wie erfolgreiche Start-Up-Investoren ihre Projekte auswählen. Daneben trifft sich das Who-is-who der deutschen Finanzszene, während sich Größen wie Dr. Gerd Kommer, Christian W. Röhl und der Finanzwesir die Klinke in die Hand geben.

 

Genau das war mein Kapital-Gipfel-Besuch in diesem Jahr. Thematisch extrem breit gefächert von Immobilien bis zum Einmalbetrag-Investment in ETFs, während von „witzig“ bis „erschreckend“ Informationen aller Arten dabei waren.

 

So viel geballtes Wissen direkt nach der Publikation meines neuen P2P-Buchs lässt sich in angenehmer Gesellschaft am besten aushalten; daher war es mir eine Freude, einige meiner geschätzten Bloggerkollegen und auch den einen oder anderen Leser meines eigenen Blogs vor Ort in München zu treffen. 

 

WERBUNG

Freak on Tour (again)!

Es war eine heftige Woche: Erst wurde unser neues Buch Das 1x1 der P2P-Kredite“ bei Amazon veröffentlicht, dann ging es schon zu Kontaktpflege und Starkbierfest nach München, einen Tag zum Kapital-Gipfel und dann nichts wie los zum Vor-Ort-Seminar über REITs von Luis Pazos in Göttingen. Ganz schön anstrengend, schließlich steht der nächste Monatsabschluss auch schon vor der Tür, aber gelohnt hat es sich allemal.

 

Am 22. März 2019 gaben sich beim Münchner Kapital-Gipfel, ausgerichtet vom extraETF (ehemals EXtra Magazin; schau dir unbedingt mal den neuen Webauftritt an!), unter anderem die ETF-Gurus Albert Warnecke und Dr. Gerd Kommer die Ehre. Doch der Tag sollte nicht nur im Zeichen der ETFs stehen, sondern zog sich einmal quer durch die Investmentlandschaft. Aber nun der Reihe nach.

 

 

Das große Egal!

In 30 Minuten zur guten Geldanlage mit dem Finanzwesir

 

Albert stellte die fünf großen Egals vor, mit denen sich ETF-Interessierte gerne selbst blockieren und die eigentlich sehr einfach zu lösen sind:

 

  • Man muss nicht alles perfekt machen – Fehler zu vermeiden reicht
  • Die genaue Zusammensetzung des Depots macht keinen großen Unterschied
  • 97,5% der Indizes sind nutzlos – Kopfzerbrechen lohnt nicht
  • Für welchen ETF man sich letztlich genau entscheidet, ist bei „kleineren Summen“ unter 50.000 Euro egal
  • Für welchen Broker man sich entscheidet, ist bei 1-2 ETFs ebenfalls egal

 

Sein Fazit: Der Endlevelgegner heißt Tagesgeld!

Und man macht schon eine ganze Menge richtig, solange man sein Geld nicht auf einem Konto verrotten lässt (und ausreichend diversifiziert). Für eine umfassende Streuung braucht es dabei nicht dutzende, bis aufs Kleinste aufeinander abgestimmte ETFs quer durch sämtliche Sonderthemen und Faktoren etc. pp., sondern breite Welt-ETFs, die den menschlichen Makel von „hin und her macht Taschen leer“ bis „ich kann den Markt schlagen“ aushebeln. 

 

 

Leseempfehlung:

Der Finanzwesir - Was Sie über Vermögensaufbau wirklich wissen müssen*

 

 

„The Art of Silicon Valley Investing”

Thomas Rappold (Silicon Valley Investor)

 

Neben der Vorstellung seiner Bücher “Silicon Valley Investing” und Wie Peter Thiel die Welt revolutioniert – Die Biografie“* stellte Thomas Rappold verschiedene Erfolgsgeschichten vor, wie Investoren in Silicon Valley aus 100.000 Dollar durch das Potenzial z. B. von Google mehrere Milliarden Dollar machten. Außerdem zeigte er auf, wie disruptive Geschäftsmodelle funktionieren können, wie z. B. bei Tesla und Confluence. 

 

 

Aspekte des Handelsverhaltens von Privatinvestoren

Eine Behavioral Finance Erklärung von Prof. Martin Weber (ARERO – Der Weltfonds)

 

Der Professor gab unterhaltsame Einblicke in die Forschungsergebnisse rund um das Handelsverhalten von Investoren. Gerade Privatinvestoren underperformen, indem sie zu viel handeln („Hin und her macht Taschen leer“), nach Bauchgefühl genau die Aktien kaufen, die gerade in der Medienlandschaft beworben werden, oder sogar nach dem „kenn ich, will ich“-Prinzip Aktien wiederholt kaufen, die sie schon einmal besessen haben.

 

Und zu guter Letzt tendieren sie dazu, den Dispositionseffekt voll auszuleben, sprich: Aktien zu halten, die einen Wertverlust erfahren haben, und Aktien zu verkaufen, die eine Wertsteigerung erfahren haben. Bei einigen typischen Handlungsweisen kann ich auch mich nicht ausnehmen, aber zumindest beim Punkt „Diversifikation wie in den Theorien empfohlen“ kann ich mir auf die Schulter klopfen. Ein kurzweiliger und sehr informativer Vortrag zu einem viel zu selten behandelten Thema!

 

 

Leseempfehlung: 

Genial einfach investieren: Mehr müssen Sie nicht wissen - das aber unbedingt!*

 

Kostenlos als eBook (pdf) hier (Klick)

 

 

Die richtige ETF-Auswahl

Den großen Mythen auf der Spur mit Franz Rieber (extraETF)

 

Franz Rieber räumte mit den vier großen ETF-Mythen auf, so dass sich folgende Erkenntnisse festhalten lassen:

  • Billig heißt nicht besser
  • ETFs sind nicht immer breit gestreut
  • Die einzelne Gewichtung bei ETFs ist nicht entscheidend – letztendlich kommen sie (fast) auf das Gleiche hinaus
  • Diversifikation lässt sich mit einem simplen Portfolio sogar noch besser abbilden – „keep it simple“ ist die Devise, da Picking der Performance schadet und die Verwaltung unnötig erschwert

 

Sein Rat für die Zusammenstellung des eigenen ETF-Portfolios:

  1. Geringe TER ist vorteilhaft, aber entscheidend ist die Tracking Difference
  2. Am besten etablierte Indizes mit hoher Marktabbildung verwenden
  3. 1-4 Aktien-ETFs reichen je nach Portfoliogröße völlig aus
  4. Ein langer Anlagehorizont ist entscheidend

 

Lies auch: Die ultimative ETF-Checkliste - So findest du den richtigen ETF 

 

 

Vermögensaufbau mit Immobilien erfolgreich umsetzen

Von Marco Lücke und Stefan Loibl (immocation.de)

 

Die Immocation-Jungs präsentierten ihre Strategie, mit Immobilien früh und nachhaltig eine Rente durch Mieteinnahmen aufzubauen. Sowohl für mich als neunfachem Immobilienbesitzer als auch für die meisten Immobilieninteressierten dürfte das nichts Neues gewesen sein. Ich finde es aber klasse, dass diese Anlageklasse hier ein Forum bekommen hat. Erfolgreicher Vermögensaufbau und Altersvorsorge funktioniert eben nicht nur mit ETFs! 

 

So macht der Name Kapital-Gipfel auch Sinn und die Befürchtung des einen oder anderen aus der Freak Nation Community, dass es ein ETF-Gipfel wird, hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Falls es im nächsten Jahr einen Vortrag über erfolgreiche Investments in P2P-Kredite braucht, fielen mir spontan 2 Fachmänner ein.

 

Wer Immocation noch nicht kennt, mag vielleicht mal beim Finanzrocker-Podcast reinhören, was sie zu sagen haben. Für angehende Immobilien-Investoren durchaus inspirierend!

 

 

Investieren mit gutem Gewissen

Mit Nina Albrecht und Alexander Weber von VisualVest

 

Diesen Vortrag habe ich bewusst der Netzwerkpflege geopfert! Daher kann ich zu dem Vortrag und der Idee dahinter nichts berichten.

 

In dem Zusammenhang möchte ich aber einmal kurz Stellung zu nachhaltigem Investieren aus meiner Sicht nehmen:

Auch mir ist Nachhaltigkeit wichtig, und ich bekomme immer wieder Anfragen zu dem Thema im Zusammenhang mit Geldanlage. Aber für mich persönlich haben Nachhaltigkeit und Investments nicht viel miteinander zu tun. Natürlich gibt es Schnittstellen, und die besonders heftigen meidet automatisch jeder mit einem gesunden Menschenverstand.

 

Auch die Entscheidung gegen die eine oder andere Aktie, wenn ein fragwürdiger Konzern dahinter steht, kann ich noch nachvollziehen. Aber wer glaubt, dass er nun explizit in ETFs auf irgendwelche Nachhaltigkeits-Indizes investieren muss, um der Welt etwas gutes zu tun, liegt meiner bescheidenen Meinung nach leicht neben der Spur. Diese Produkte sind unnötig teuer, man verzichtet möglicherweise sogar auf Renditechancen und die breitest mögliche Diversifikation. Die Gewichtung der Schurken in den großen, marktbreiten Indizes dürfte auch vernachlässigbar sein. 

 

Es gibt so viele Möglichkeiten, nachhaltig und bewusst zu agieren - Geldanlage ist da für mich der falsche Ansatz! Dafür muss man vielleicht erstmal verstehen, dass das Geld, das ich für eine Aktie bezahle, NICHT an den entsprechenden börsennotierten Konzern geht. So oft wie man das Argument: "Diese Verbrecher bekommen mein Geld nicht!" hört, so falsch ist die grundsätzliche Annahme, dass dies der Fall ist. Für ein besseres Verständnis empfehle ich die Lektüre eines Artikels meines Finanzblogger-Kollegen Luis Pazos:

 

Ethische Geldanlagen - Grün sind alle meine Gelder!

 

 

Kryptowährungen handeln mit BISON

Mit Richard Dittrich von der Börse Stuttgart

 

Mit Bitcoin und Co. ärgere ich mich ja bekanntermaßen auch schon länger herum. Trotzdem stellte Richard Dittrich sehr humorvoll dar, wie Miner rechnen, was das Problem mit Kryptowährungshandel ist und wie wir die Blockchain-Technologie in Zukunft für uns nutzen können.

 

 

Das Konzept der Sachwertanlage - Irrungen und Wirrungen

Mit Dr. Gerd Kommer

 

Der ETF-Guru nahm sich den verschiedenen Aspekten von Sachwerten an: Anhand unterschiedlicher Punkte wie Enteignungsgefahren und Inflationsschutz verglich er Sachwerte (z. B. Rohstoffe und Aktien) mit Nicht-Sachwerten (Anleihen und Bankguthaben). Spannend dabei: Aktien werden, je nach Land, mal zu Sachwerten und mal zu Nicht-Sachwerten gezählt …

 

Laut Kommer fahren die, die sich in härteren Zeiten in Sachwerte flüchten, noch lange nicht sicherer als die, die auf Nicht-Sachwerte setzen.

Es ist zwar ein gesellschaftliches Phänomen, dass man sich in Krisenzeiten gerne an dingliche Absicherungen wie beispielsweise Immobilien hält, aber real gesehen bieten diese keinen besseren Vermögensschutz als Nicht-Sachwerte – sogar im Gegenteil.

 

Anhand des Beispiels der Hochinflationsphase in den Achtzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts wurde klar, dass die Rendite bei Staatsanleihen (Nicht-Sachwerte) in dieser Situation sogar um ein Vielfaches besser performten als Aktien (Sachwerte), während Immobilien ebenfalls an Wert verloren.

 

Sein gewohnt wissenschaftlich nüchternes Resümee: Sachwerte ja, aber nicht mit Illusion, diese seien Nicht-Sachwerten in irgendeiner Weise überlegen oder in Krisenzeiten sicherer! 

 

 

Leseempfehlung:

Dr. Kommer hat unter anderem die Bestseller "Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs: Wie Privatanleger das Spiel gegen die Finanzbranche gewinnen"* und "Kaufen oder mieten?: Wie Sie für sich die richtige Entscheidung treffen"* geschrieben.

 

 

Timing ist unmöglich, aber nicht egal

Einmalbeträge systematisch investieren mit Christian W. Röhl von Dividendenadel

 

Einer der Höhepunkte der Vortragsreihe war sicherlich der Beitrag von Christian W. Röhl, der in gewohnt blumigen Worten von seinen eigenen Erfahrungen rund um das Investieren von Einmalbeträgen berichtete.

 

Dabei wurde wieder einmal klar: timing is a bitch! Zum Beispiel, wenn man einen sechsstelligen Betrag investiert und kurz darauf der Wert einfach mal um knapp 40 Prozent einbricht. Das macht einfach keinen Spaß – zumindest nicht, wenn man nur Zuschauer ist.

 

Die Ratschläge des Dividenden-Kings lauten daher:

  • Einen langen Anlagehorizont verfolgen, da bei MSCI-Investments ab 14 Jahre Laufzeit der ROI (Return of Investment) erreicht ist und es eigentlich nicht mehr schiefgehen kann.
  • Auf den richtigen Moment zum Investieren zu warten, kann unheimlich behindern. Zwar macht es durchaus einen Unterschied, ob man zu einem günstigen oder sehr teuren Zeitpunkt einsteigt. Aber schlimmer als zu investieren und dann etwas verlieren ist es, gar nicht erst investiert zu sein.
  • Dividenden kann man gut als psychologisches Mittel verwenden, um Krisen durchzustehen.

 

Und um rund um das Timing von Einmalbeträgen den Druck zu verringern, kann es helfen, den Einmalbetrag in mehrere Tranchen zu unterteilen, z. B. à 25 Prozent. Falls der Kurs kurz darauf einbricht, kann man so das Timing doch noch für sich nutzen und eine Tranche vorziehen. 

 

 

Leseempfehlung:

Christian W. Röhl hat zusammen mit Werner H. Heussinger das sehr lesenswerte Buch "Cool bleiben und Dividenden kassieren - Mit Aktien raus aus der Nullzinsfalle"* geschrieben.

 

 

Erfolgreich Investieren wie der Norwegische Staatsfonds

Mit Stefan Obersteller von Geldbildung.de

 

Stefan Obersteller stellte den norwegischen Renten- bzw. Staatsfonds vor und zeigte, wie dieser aufgebaut ist. Norwegen verwaltet immerhin knapp 1.000 Milliarden Euro in diesem Staatsfonds, daher darf man davon ausgehen, dass sehr viel Hirnschmalz verwendet wird, um hier eine perfekte Balance aus Sicherheit und Rendite zu erreichen. Von diesem Wissen kann man auch als Privatanleger profitieren.

 

Stefan Obersteller stellte zur Diskussion, die Aufteilung für sich – im Kleinen – nachzubilden und einmal, unabhängig von der detaillierten Vermögensverteilung, auf grundlegende Kriterien zu achten.

 

Wer investieren möchte wie der norwegische Staatsfonds …

  • legt seinen Fokus auf die kontrollierbaren Variablen (also kein Market Timing, sondern Allokation, Produktwahl und Kosten etc.)
  • beachtet Klumpenrisiken
  • setzt auf einen besonders langen Anlagehorizont
  • setzt einkommensgenerierende Vermögenswerte vor einkommenslose Vermögenswerte
  • lässt sich nicht von Weltuntergangszenarien verrücktmachen und investiert immer munter weiter

 

Ergo kann man sich einiges von den Norwegern abschauen, aber in jedem Fall an den Hauptprinzipien des langfristigen Vermögensaufbaus orientieren. 

 

Stefan ist erfolgreicher Podcaster, und in dem Rahmen hat er natürlich auch schon etwas zum Norwegischen Staatsfonds gebracht. Das Ganze kannst du hier nachlesen oder anhören: https://geldbildung.de/norwegischer-staatsfonds-groessten-aktionaer-europas/

 

 

Wie ich die Zeit auf dem Kapital Gipfel sonst noch so genutzt habe

 

Den Vortrag "ETF = einfach? Wann ein Partner sinnvoll ist?" von einem Scalable Capital Mitarbeiter habe ich dann wieder größtenteils sausen lassen, weil ich für die Anlage in ETFs spätestens nach den Vorträgen vom Finanzwesir und Franz Rieber keine weitere Hilfe mehr benötige 😉😅💪🤷‍♂️☝️

 

Wer da trotzdem Unterstützung braucht, kann sich das Angebot von Scalable Capital hier* gerne ansehen - immerhin gibt es dort bis zum 10. April eine Prämie von bis zu 300 € (abhängig von der Investitionshöhe; Teilnahmebedingungen beachten!).

 

 

Natürlich habe ich das Event auch dazu genutzt, meine Bloggerkollegen wie den Hobbyinvestor, Geldschnurrbart und Alex von Rente-mit-Dividende zu treffen, das neue Buch „Das 1x1 der P2P-Kredite“ zu promoten und mich mit dem einen oder anderen Blogleser aus der freaky finance Community auszutauschen.

 

Es hat wieder viel Spaß gemacht, und wer mich dort verpasst hat, schafft es vielleicht zum Finanzblog-Lesertreffen in Hamburg?

 

 

Mein Fazit zum Kapital-Gipfel 2019

Eine absolut lohnenswerte Veranstaltung in einer Top-Location mit hochrangigen Speakern und mit einem klasse Catering.

 

Jedem Finanzinteressierten kann ich die Teilnahme im nächsten Jahr nur empfehlen. Erfolgreiche Buchautoren und einige der bekanntesten Blogger Deutschlands zum Anfassen und bereit für den direkten Austausch. 

 

Das eigene Netzwerk kann hier quasi ganz nebenbei ausgebaut werden und zwar mit wirklich relavanten und interessanten Kontakten aus der Finanzbranche.

 

Mehr noch als der Inhalt der meisten Vorträge ist hier also der direkte Kontakt mit Speakern, Autoren, Bloggern und anderen Finanzinteressierten eine wertvolle und tolle Gelegenheit, die man so nicht oft bekommt!

 

Ohne Werbung kommt ein solches Event wohl nie ganz aus. Verkaufen wollen wir schließlich alle irgendetwas - manchmal auch schlicht uns selbst. Aber die ganz offensichtlichen Werbevorträge könnten vielleicht angesichts des Ticketpreises noch etwas reduziert werden.

 

 

Transparenzhinweis: Ich wurde von den Veranstaltern zu diesem Event eingeladen. Aus diesem Umstand ergaben sich keinerlei Verpflichtungen, und ich habe alle anderen Kosten wie Anreise und Übernachtungen selbst getragen!

 

 

Weitere mir bekannte Erfahrungsberichte zum Kapitalgipfel findest du hier:

 

https://geldschnurrbart.de/2019/03/24/etf-empfehlung-geld-auf-einmal-anlegen-kapital-gipfel-in-muenchen/

 

https://richbitchproject.wordpress.com/2019/03/27/kapitalgipfel-2019-die-entzauberung-von-market-timing-sachwerten-norwegischem-staatsfonds-und-blockchain/

 

 

Und du so?

Wie findest du den Themenmix vom Kapital-Gipfel? Was würde dich im nächsten Jahr interessieren? Welche Themen oder Sprecher würden dich dazu bewegen, 2020 dabei zu sein?

 

 

Hat dir der Artikel gefallen?

 

Diskutiere auch in der Facebookgruppe Freak Nation mit uns über alle möglichen Finanzthemen!  

 

Abonniere meinen Newsletter Die Finanzbombe und gib der Facebook-Seite einen Daumen. Beides kannst du auch oben rechts in der Sidebar erledigen.

 

 

So verpasst du keine neuen Inhalte und bekommst zusätzlich nützliche Tipps. 

 

 

Titelbild: © V. Willkomm privat

andere Bilder: © V. Willkomm privat


vorheriger Artikel

Finanzbuch im Monat März 2019

 

Das könnte dich auch interessieren

beliebtester Artikel

Mein Weg in die finanzielle Freiheit



* = Affiliate Link

Transparenz: Bei mit einem * gekennzeichneten Link handelt es sich um einen Affiliate Link. Wenn du dich über einen solchen Link anmeldest oder etwas kaufst, hast du dadurch keinerlei Nachteile und bekommst vielleicht sogar ein kleines Startpräsent o.ä. - vor allem unterstützt du damit aber meinen Blog. 

Und dafür sage ich an dieser Stelle bereits DANKE!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 5
  • #1

    Jay Kay (Sonntag, 31 März 2019 23:22)

    „extraETF (ehemals EXtra Magazin; schau dir unbedingt mal den neuen Webauftritt an!“ - done that. Die Darstellung der Tracking Difference haben sie aber eins zu eins bei http://www.trackingdifferences.com abgekupfert, oder?! Schäbig auf jeden Fall, aber dürfen die das?

  • #2

    Vincent (Montag, 01 April 2019 06:06)

    Moin Jay Kay,
    da wird sich bestimmt jemand aus dem Hause extraETF finden, der das aufklären kann.

    Beste Grüße
    Vincent

  • #3

    Markus Jordan (Montag, 01 April 2019 10:15)

    Hallo JayKay,

    gerne nehmen wir zu Deinem Kommentar Stellung.

    Seit unserem Relaunch im März können wir auf Daten des Analysehauses Morningstar zurückgreifen, was uns ermöglicht, neben ETF-Bestandteilen nun auch die Tracking Difference anzuzeigen.

    Die Darstellung dieser Kennzahl ist am besten über ein Balkendiagramm darzustellen, TER und durchschnittliche TD über ergänzende Linien.

    Auch wir haben uns für diese gängige und gelernte Darstellungsweise entschieden, da sie Verlauf und Zusammenhang am sinnvollsten transportiert.

    Zahlreiche Websites, so auch wir, nutzen zur Chart-Visualisierung das Tool von https://www.highcharts.com. Die Kombination genannter Umstände resultiert dann letzten Endes in: gleiche Datenbasis + gleiches Chartframework = gleicher Chart.

    Wir hoffen, die Irritation damit aufgeklärt zu haben.

    Markus Jordan, Geschäftsführer www.de.extraetf.com

  • #4

    Jay Kay (Dienstag, 02 April 2019 15:17)

    cool, Danke für die Antwort.
    Aber guck mal hier:
    https://www.wertpapier-forum.de/topic/45254-trackingdifferenzen-von-aktien-etfs-auf-standardindizes/?page=55#comment-1198091

    Da werden noch 5-6 Gemeinsamkeiten aufgelistet, die nichts mit dem Chart (der zugegebener Maßen ähnlich aussieht) zu tun haben. Texte, Definitionen und Layout wurden angeblich übernommen.
    Der Autor dort kann dann wohl „kommerzielle Kooperation ausschließen“. :)
    Naja, so ist das wohl im Internet.

  • #5

    Andersson (Samstag, 06 April 2019 14:02)

    Na, da ist der feine Herr Jordan aber ertappt worden! :)