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Was ist eigentlich Optionshandel?

Ein Optionshändler klärt auf

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Optionen - Was ist dran an dem Hype?

Immer öfter höre und lese ich von Leuten, die (versuchen) ihr Geld mit Optionshandel zu vermehren. Erst dachte ich, dass da ein paar vereinzelte Nerds unterwegs sind. Und: Lass se mal machen!

 

Ich gebe gerne zu, dass ich überhaupt keine Ahnung vom Optionshandel habe. Ich verstehe immer nur „Butterfly“ und Bahnhof. Gleichwohl ist mir nicht entgangen, dass sich mittlerweile eine wachsende Szene gebildet hat und sogar ein kleiner Hype um das Thema entstanden ist.

  

Einige Bloggerkollegen haben sich dem Thema mehr oder weniger komplett verschrieben, andere betreiben es als eine von mehreren Strategien und auch einzelne Leser schreiben mir, dass sie auf den Optionsbus aufgesprungen sind und damit ihr Glück versuchen.

 

Nun ja, dann kann ich das Thema wohl nicht komplett links liegen lassen. Ich bin zwar mit meinen reinen Dividendeneinnahmen im aktuellen Community-Post von easydividend auf Platz 2 gelandet aber das ist dem Höhepunkt der Dividendensaison geschuldet und in den meisten der restlichen Monate werde ich wohl den größten Teil der Community nur von hinten sehen.

 

Die Jungs von der Options-Front rocken Monat für Monat stattliche Erträge! Aber ist das wirklich so einfach? Und was sind überhaupt Optionen und wie funktioniert der Handel damit?

 

Bevor ich hier allerdings unqualifizierten Quatsch verzapfe, lasse ich heute jemanden zu Wort kommen, der sich seit längerer Zeit mit dem Optionshandel beschäftigt, diesen auch tatsächlich betreibt und darüber schreibt.

 

In diesem Gastartikel wird er sich und sein Projekt vorstellen. Dabei erfährst du auch wie er zum Optionshandel gekommen ist, was das genau ist und ob er daneben auch Einzelaktien oder ETFs im Depot hat.

 

Als zentralen Punkt habe ich ihn gebeten herauszuarbeiten, warum du und ich auch mit dem Optionshandel beginnen sollten, was die Vor- und Nachteile sind und was er als das Wichtigste bei der ganzen Sache erachtet.

 

Zusätzlich erläutert er wie lange es etwa dauert bis man mit Optionen konstante Einnahmen erzielen kann und welchen Rat er noch für angehende Durchstarter in dem Bereich hat.

 

Ab hier übernimmt Maxim von Handelszeit.com

 

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Worum es auf meinem Blog geht

Zu Beginn des Jahres 2016 entwickelte ich die Idee für meinen Blog handelszeit.com. Mein ursprüngliches Ziel war es, Neueinsteigern eine Möglichkeit zu geben, sich über Optionen und gewisse Investmentthemen zu informieren, damit sich der Einstieg in die Welt des Tradings und des Investments für sie erleichtert.

 

Ich weiß nicht, wie es in Europa grundsätzlich aussieht, doch zumindest in Deutschland ist die Aktien-, Investment- und die Tradingkultur noch stark ausbaufähig, was ich persönlich schade finde.

 

Denn mit der Börse kann man wirklich gute Einkünfte erzielen, wenn man die Sache richtig angeht. So hoffe ich, mit meinem Projekt ein Stückchen zur Verbesserung dieser Kultur beitragen zu können. Dabei ist es mir besonders wichtig, den Lesern ehrliche Informationen zu liefern. Denn als Neuling bekommt man sehr oft den falschen Eindruck, dass man an der Börse schnell reich werden kann, weil die Werbung es einem suggeriert.

 

Doch natürlich sind nicht nur Neueinsteiger auf meiner Seite willkommen. Ich denke, dass mittlerweile auch die Fortgeschrittenen interessante Informationen in meinem Blog finden können, wie zum Beispiel das in Europa noch nicht weit verbreitete Thema „Commitments of Traders“.

 

 

Wie ich zum Optionshandel gekommen bin

Ich habe zunächst mit Aktien angefangen und wie vermutlich die meisten Börsen-Neulinge, war auch ich auf der Jagd nach dem Jackpot. Ich sah die Werbung und dachte, ich müsste nur genügend Kapital haben, um zu kaufen. Die Börse würde schon den Rest erledigen und ich wäre innerhalb kürzester Zeit reich.

 

Doch schon recht bald merkte ich, dass die Versprechen aus der Werbung  Illusionen waren. Aus diesem Grund habe ich nach anderen Möglichkeiten gesucht, wie man an der Börse schnell zu viel Geld kommt. Vom Hörensagen wusste ich, dass es Derivate gibt, Hebelprodukte, Zertifikate und so weiter, die eine Goldgrube sein sollten.

 

Der Begriff Option ist mir dabei aus irgendeinem Grund in Erinnerung geblieben. So habe ich beschlossen, mich mit dieser Trading-Möglichkeit auseinander zu setzen und habe begonnen, zu recherchieren. Als ich mein erstes Buch zu diesem Thema* gelesen hatte und mich mit der Trading-Software vertraut machte, fing ich an, Optionen zu verkaufen.

 

Lange Rede, kurzer Sinn: nach 2 Jahren auf der Jagd nach dem Jackpot und einem Verlust von über 15.000,- EUR habe ich endlich eingesehen, dass das Streben nach dem Hauptgewinn nicht das Ziel sein kann. Das war meine beste Lektion in Sachen Demut.

 

Danach fing ich an, mich mit den Optionen wirklich ernsthaft und tiefgreifend zu beschäftigen. Denn trotz der Verluste wusste ich, dass man mit Optionen ein dauerhaftes Einkommen generieren kann, wenn man die Sache richtig angeht. Als ich dies tat und irgendwann merkte, dass ich keine Verluste mehr machte, wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin und Optionshandel etwas ist, was ich für sehr lange Zeit machen würde.

 

Zunächst probierte ich nebenbei noch alle möglichen anderen Dinge aus, wie zum Beispiel das Day-Trading mit Futures oder den Handel mit CFDs. Doch dabei hatte ich nie nennenswerte Erfolge, weil ich stets nur an der Oberfläche kratzte.

 

Ich weiß nicht, ob ich mich selber als einen Spezialisten bezeichnen würde. Eher ist es so, dass ich behaupte, dass ich mich auf dem Gebiet der Optionen relativ gut auskenne, was nicht heißt, dass es nicht weiter ausbaufähig wäre.

Dies kann ich damit begründen, dass ich mich in Sachen Investments inzwischen schätzungsweise zu 95% wirklich nur mit Optionen beschäftige und mich ständig weiterbilde. Denn das ist es, was einen mit der Zeit wirklich weiter bringt – eine Spezialisierung.

 

  

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Was sind Optionen?

Kommen wir nun zu dem Thema Optionen selbst. Um es möglichst einfach zu

beschreiben: Optionen sind Versicherungsinstrumente mit einer begrenzten

Laufzeit, um sich gegen unerwünschte Kursbewegungen an der Börse abzusichern.

 

Dabei kann man die Optionen entweder kaufen oder verkaufen und es gibt da draußen viele Strategien dazu. Die Marktteilnehmer an der Börse, welche die Optionen kaufen, möchten sich gegen finanzielle „Schäden“ schützen und sind bereit, für die Absicherung bestimmte Beträge zu zahlen.

 

Dann gibt es noch die andere Seite, nämlich die Optionsverkäufer. Die  Verkäufer oder Stillhalter, wie sie an der Börse genannt werden, verkaufen die Optionen denen, die nach einer Absicherung suchen und kassieren dabei eine Prämie. Wenn die Option ausläuft und es zu keinem „Schadensfall“ gekommen ist, dann können sie die Prämie behalten. Wenn der „Schaden“ jedoch eintritt, dann müssen die Verkäufer für den Schaden haften.

 

Das hat in etwa mit der Vorgehensweise bei einer gewöhnlichen Versicherung zu tun. Wenn ich eine Versicherungspolice abschließe und es zu einem Schadensfall kommt, dann springt die Versicherung für mich ein. Tritt kein Schadensfall ein und ist die Versicherung abgelaufen, dann behält die Versicherungsgesellschaft das Geld und freut sich, um den Betrag X vermögender zu sein.

 

Und genau das ist es, was auch ich tue. Ich verkaufe Optionen und kassiere dabei Stillhalterprämien.

 

 

Vorteile des Optionshandels

Was spricht nun für den Optionshandel und warum solltest du mit Optionen Geld verdienen, wo es doch noch andere Möglichkeiten gibt? Zum einen, weil Optionen einem ein dauerhaftes Einkommen bescheren können und eine alternative Möglichkeit der Einnahmen über die Börse bieten.

 

Zum anderen, weil man mit Optionen sogar noch bessere Ergebnisse als mit den Aktien erzielen kann. Es heißt oft, mit den Aktien könne man pro Jahr ca. 8% erwirtschaften. Mit Optionen kann ein professioneller Händler in einem durchschnittlichen Börsenjahr durchaus eine realistische Rendite von 20% erzielen.

 

Bei mir belaufen sich die monatlichen Einnahmen derzeit beispielsweise auf 1,5% bis 3% monatlich vom gesamten Kapitaleinsatz. Wer es genau wissen möchte kann alles in meinem Tradingjournal verfolgen.

 

Der größte Vorteil für mich persönlich ist, dass man sein Kapital im Optionshandel nicht wirklich bindet. Wenn man Aktien kauft, dann gibt man eine gewisse Summe aus, die für weitere Investitionen nicht mehr zur Verfügung steht. Im Optionshandel muss man lediglich für die Haltedauer der Optionen einen bestimmten Betrag als eine Art Kaution hinterlegen (die sogenannte Margin). Löst man die Position auf, wird das Geld vom Broker wieder freigegeben und man kann damit neue Trades eingehen.

 

Darüber hinaus muss man im Optionshandel als fortgeschrittener privater Händler nicht besonders viel Zeit investieren. Denke ich z. B. an Day-Trader, so sitzen sie, wenn sie einen schlechten Tag haben, mitunter 14 – 15 Stunden vor dem Rechner.

 

Ich investiere im Schnitt ca. 15 Minuten täglich mit dem reinen Optionstrading. Dazu gehören das Überprüfen der offenen Positionen, Checken der Kurse und das Erkennen neuer Chancen für neue Positionseröffnungen.

 

In hektischen Zeiten sitze ich etwas länger vor dem Rechner. Allerdings hält sich der Zeitaufwand auch in solchen Fällen in Grenzen.

 

 

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Nachteile des Optionstradings

Doch da jede Medaille zwei Seiten hat, gibt es im Optionshandel auch Nachteile. Verglichen mit Aktien, haben Optionen zwar ein höheres Ertragspotenzial, das Risiko kann jedoch auch höher sein als bei Aktien. Optionsneulinge sind von diesem Risiko stärker betroffen als fortgeschrittene Händler.

 

Objektiv betrachtet, ist somit der größte Nachteil beim Verkauf von Optionen das Risiko eines Totalverlusts. Bei Aktien ist es anders. Selbst wenn sich das Depot halbiert, besteht unter normalen Umständen dennoch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann wieder an Wert zulegt, sei es durch Kursanstiege oder Dividendeneinnahmen.

 

Aus diesem Grund ist es beim Optionshandel das Wichtigste, streng nach einem Regelwerk vorzugehen und möglichst wenig davon abzuweichen. So  sollte man nur 0,5 bis maximal 2 Prozent des Gesamtkapitals pro Trade riskieren (abhängig von der Kontogröße). Oder die Minustrades bei einer bestimmten Verlustgröße rigoros schließen, selbst wenn sich die Position am Tag darauf wieder erholen könnte.

 

Diese Regeln einzuhalten, ist im Trading das Schwierigste überhaupt. Außerdem kann der Optionshandel (im Gegensatz zu Dividendenaktien) nicht zum passiven Einkommen gezählt werden. Denn man muss regelmäßig seine Positionen kontrollieren und anpassen. Das bedeutet, dass man nicht mal eben 2 - 3 Wochen in den Urlaub fliegen kann, ohne die offenen Positionen weiterhin im Auge zu behalten.

 

Außerdem kann ich sagen, dass der Optionshandel nichts für jemanden ist, der noch nie etwas mit der Börse zu tun hatte. Man sollte sich mindestens ein volles Jahr mit Aktien beschäftigt haben. Einfach, um das erste Gefühl für die Börse zu bekommen, und um möglichst Höhen und Tiefen an den Finanzmärkten zu erleben.

 

 

Ist Optionshandel das einzig Wahre?

An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass der Optionshandel nicht der heilige Gral an der Börse ist und weder besser noch schlechter ist, als ein langfristiges Investieren in Aktien.

 

Auch wenn ich derzeit nur am Rande langfristige Investments betreibe, stellt das sogenannte "Value Investing" in solide Dividendentitel eine wirklich tolle Möglichkeit dar, sich dauerhaft ein Vermögen aufzubauen oder ein passives Einkommen zu generieren.

 

Ich kenne einige Optionshändler, die hauptsächlich mit Optionen handeln, das eingenommene Geld jedoch nicht ausgeben, sondern anhäufen, um es bei passender Gelegenheit in Aktien zu investieren.

 

 

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Voraussetzungen für den Optionshandel

Das Wichtigste für einen erfolgreichen Handel mit Optionen ist eindeutig die Disziplin und die mentale Stärke. Denn egal wie gut die Strategie ist - wenn man sein eigenes Regelwerk ignoriert, dann landet man ganz schnell in der Verlustzone. Das war übrigens auch bei mir zu Beginn oft der Fall.

 

In der Anfangsphase wollte ich mich partout nicht an die Regeln halten. Grund war die erwähnte Jagd nach dem Jackpot. Die mentale Stärke sorgt zudem

dafür, dass man in stürmischen Zeiten nicht den Kopf verliert.

 

Denn auch wenn man diszipliniert nach seinem Regelwerk handelt, kann es vorkommen, dass man unüberlegte Trades eingeht, wenn Positionen unter Druck geraten. Die unangenehme Folge davon ist, dass man seinen Gewinn ebenfalls innerhalb kürzester Zeit zum Verlust macht, trotz eines guten Regelwerks.

 

Diese mentale Stärke kommt allerdings nicht über Nacht und muss sich erst langsam entwickeln. Aus diesem Grund ist es erfahrungsgemäß so, dass Börsenneulinge, wenn sie am Ball bleiben und im Vorfeld erste Erfahrungen mit Aktien gesammelt haben, konstante Einnahmen ab dem dritten Jahr erzielen können.

 

Diese Zeit kann daher als die Ausbildungszeit betrachtet werden und das Ziel während dieser Zeit ist es, keine Verluste zu erzielen. In diesem Zeitraum entwickelt man zudem ein Gefühl für die Finanzmärkte allgemein und befindet sich in der Regel in der Findungsphase nach der Strategie, die zu einem passt.

 

Zu den technischen Voraussetzungen gehört noch, dass man einen

amerikanischen Broker braucht, denn die deutschen bieten keinen Optionshandel an.

 

Gängige Varianten sind dabei der Deutsche Ableger von Captrader*, über den auch ich handel. Der Support ist ebenfalls auf Deutsch.

 

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Und Lynx*. Ein deutscher Anbieter, der aber alles über einen amerikanischen Broker abwickelt. Daher kann Lynx auch als ein verlängerter Arm eines US-Brokers betrachtet werden. D.h. auch die Orderabwicklung läuft über die USA und in Dollar als Währung.

 

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Schlusswort

Abschließend zu diesem Beitrag kann ich den Lesern nur empfehlen, sich nicht davor zu scheuen, sich mit der Börse zu beschäftigen und die Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.

 

Denn wenn man an die Sache richtig herangeht, egal für welches Themengebiet man sich interessiert, wird sich die Börse langfristig als ein Segen erweisen. Doch denke stets daran, nicht nach dem Jackpot zu streben, sondern nach regelmäßigen und dauerhaften Einnahmen.

 

 

Über den Gastautor

Maxim (37) wohnt in Augsburg und ist von Beruf IT-Projektmanager. Im Jahr 2012 hat er beschlossen, seine Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.

 

Anfangs noch auf Aktien fokussiert, wechselte er schon nach einer relativ

kurzen Zeit im Jahr 2013 zum Optionshandel über. Nach einer dreijährigen

Ausbildungszeit mit Höhen und Tiefen ist er heute in der Lage, wiederkehrende und stabile Einnahmen aus dem Optionshandel zu erzielen.

 

Im letzten Jahr hat er sich entschieden, seinen Blog Handelszeit.com ins Leben zu rufen, um seine Erfahrung mit allen Börsen-Interessierten zu teilen und ihnen den Einstieg in die Welt der Börse zu erleichtern.

 

Die Schwerpunkte seines Projektes liegen dabei auf dem Optionshandel,  Aktien und den Themen, welche den Handel mit Optionen tangieren.

 

Wenn er in seiner Freizeit nicht gerade an neuen Artikeln über die Börse und Trading schreibt oder verreist ist, so ist er relativ häufig in seinem Stamm-Fitnessstudio zu finden.

 

 

freaky finance empfiehlt:

Optionsstrategien für die Praxis*

Die Autoren versuchen erst gar nicht, die Story vom schnellen Reichtum zu erzählen. Stattdessen zeigen sie auf, wie man mithilfe einer durchdachten und praxis-erprobten Strategie ein regelmäßiges Einkommen an der Börse erzielen kann. Sie führen den Leser in die für Außenstehende auf den ersten Blick undurchschaubare Welt der Optionen ein und zeigen, wie dieses Instrument von Profis genutzt wird. Sie geben dem Leser sowohl das theoretische als auch das praktische Rüstzeug an die Hand, damit dieser anschließend selbst erfolgreich agieren kann. 


Vielen Dank an Maxim für den interessanten Artikel. Schau auf jeden Fall mal auf seiner Seite vorbei. Dort gibt es jede Menge weiterer Informationen zum Optionshandel.

 

 

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Kommentare: 29
  • #1

    Dominik (Freitag, 09 Juni 2017 08:45)

    Zumindest die Urlaubsfrage kann ich ziemlich eindeutig widerlegen. Ich bin grad in Frankreich und manage mein Konto vom Zeltplatz aus. Dank App (bin bei banxbroker) und freiem Roaming in der EU heute überhaupt kein Problem mehr. Klar hat man nicht die Möglichkeiten der tws, aber die nutze ich in Deutschland meist auch nicht, da handele ich nur übers iPad.

  • #2

    Vincent (Freitag, 09 Juni 2017 08:48)

    Moin Dominik,

    Maxim hat ja auch bloß geschrieben, dass man nicht in den Urlaub fahren sollte, ohne die offenen Positionen im Auge zu behalten. Das tust du doch auch! Was möchtest du also widerlegen? ;)

    Dir noch einen schönen Urlaub!
    Beste Grüße aus Toulouse
    Vincent

  • #3

    Axe (Freitag, 09 Juni 2017 09:08)

    Mir kommt es auch so vor, als würden Optionen zur Zeit der Mega Trend sein! Wenn ich aber die Gebührenstruktur bei den deutschen Brokern sehe, dann sind wir wohl doch eher Nerds, die zur Kasse gebeten werde ;-)
    Schöner Artikel der hoffentlich den einen oder anderen auf das Thema aufmerksam macht. Wichtig wäre vor dem Einstieg, sich wirklich aktive zu erkundigen und sich ggf Rat bei erfahrenen Händlern zu suchen. Denn Fehler durch Unwissenheit können sehr sehr teuer werden!

    Nochmals Danke für den Artikel, ein schönes Wochenende und beste Grüße aus Hamburg

  • #4

    Vincent (Freitag, 09 Juni 2017 09:22)

    Moin Axe,
    deswegen wollte ich das Thema mal mit Hilfe von einem erfahrenen Händler aufgreifen :)
    Kann ja nicht sein, dass ein Mega-Trend an "freaky finance" vorbei geht ;)

    Bist du direkt in USA bei einem Broker oder welche Empfehlung hast du um die Gebühren schmal zu halten?

    Danke auch für den Hinweis, bezüglich der Risiken. Da gilt es definitiv einiges zu beachten. Nicht umsonst wird von einer 3jährigen "Ausbildungszeit" gesprochen.

    Danke für deinen Kommentar!
    Schönes WE
    Gruß
    Vincent

  • #5

    Axe (Freitag, 09 Juni 2017 10:10)

    Ich bin bei Lynx und zahle 2,70USD pro Option. Tastyworks in den USA nimmt 1USD und für den Verkauf 0,00 USD. Somit könnte ich mit einem Konto bei Tasyt 4,40USD pro Roundturn sparen! Immerhin bei einem 20/40/20 Butterfly 352.00 USD. Kurzum, für mich min. 700 USD im Monat Gebühren die ich sparen könnte!
    Letzten Monat haben die für deutsche Kunden geöffnet. Da ich selbst noch keinen Account dort eingerichtet habe dient diese Info lediglich als Vergleich welche Gebühren möglich sind! ES IST KEINE EMPFEHLUNG, aber eine Aufforderung an unsere Broker, ihre Gebührenstrukturen mal zu überdenken ;-)

  • #6

    Vincent (Freitag, 09 Juni 2017 10:22)

    Krass! Danke für den Hinweis! Sicher interesant für den einen oder anderen Optionstrader.

    ...und da war er wieder der "Butterfly"

    :)

  • #7

    Gurki (Freitag, 09 Juni 2017 12:15)

    Moin Vincent,

    und? Wirst du jetzt aktiver Stillhalter? :) Ein bisschen habe ich mich mit Optionen auch schon auseinander gesetzt. Aber noch nichts konkretes gemacht. Dafür fehlt mir noch das Wissen. Und ich finde das Thema (noch) nicht ganz so einfach zu verstehen. Interessant finde ich es aber. Allerdings brauch man ja auch erstmal noch einen großen Stamm an Geld um da mitwirken zu können.

    Grüße Gurki!

  • #8

    Vincent (Freitag, 09 Juni 2017 14:28)

    Moin Gurki!
    Auf die Frage habe ich gewartet :)
    Erstmal nicht.

    Ich habe keine ausreichenden Kenntnisse für den Optionshandel.
    Die 3-jährige Ausbildungszeit ist mir zu lang.
    Zeit ist bei mir eh ein knapp bemessenes Gut.
    Hürden wie separater Broker und hohe Gebühren (sieh Kommentar von Axe) stören mich zusätzlich!

    Ich behalte das im Auge aber ein Einstieg in den Optionshandel steht in absehbarer Zeit nicht an.

    Wenn ich es richtig verstanden habe muss der Kohlehaufen gar nicht soooo groß sein um anzufangen.
    Sinnvoll wird es wohl aber erst ab ca. 10.000€ die nur dafür zur Verfügung stehen.

    Gruß
    Vincent

  • #9

    Götz (Freitag, 09 Juni 2017 14:29)

    Moin,

    ich habe keine Ahnung vom Optionshandel, finde das Thema aber zunehmend spannender. Deshalb danke für den Beitrag! Was mich interessieren würde ist, ob die positiven Ergebnisse von denen man derzeit überall liest, allein auf die geringe Volatilität der Märkte zurückzuführen sind. Was passiert, wenn die Volatilität wieder steigt? Steigt damit auch das Verlustrisiko und die Gewinne drehen ins Minus?

    Danke und Gruß
    Götz

  • #10

    Vincent (Freitag, 09 Juni 2017 14:32)

    Moin Götz!

    Du sprichst mir (mal wieder) aus dem Herzen.
    Ich frage mich auch, ob die dauerhaften Gewinne in einer anders aussehenden Marktphase ebenso einfach zu realisieren sind.
    Die Zusammenhänge habe ich ehrlich gesagt auch noch nicht verstanden. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob die noch recht junge Options-Community das realistisch einschätzen kann.
    Der Markt kennt ja grob gesagt seit Jahren nur eine Richtung. Da würden mich die Meinungen von den Optionstradern auch noch mal interessieren.

    Danke und Gruß
    Vincent

  • #11

    Götz (Freitag, 09 Juni 2017 17:08)

    Moin Vincent,

    spannendes Thema, aber irgendwie hört sich das alles zu einfach an und erinnert mich an die Dotcom Blase. Damals dachte auch jeder, er könne nur gewinnen. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

    Gruss Götz

  • #12

    Vincent (Freitag, 09 Juni 2017 17:11)

    Naja, das ist ja genau die Frage: Funktioniert das dauerhaft und in nahezu allen Marktphasen?

    Bin auch sehr gespannt!

  • #13

    Johann (Freitag, 09 Juni 2017 17:12)

    Hi,

    grundsätzlich steigt mit der Volatilität auch die einzunehmende Prämie. Dies ermöglicht wiederum, den Strike Price weiter vom aktuellen Kurs zu setzen und somit eben kein höheres Risiko einzugehen.

    Grüße
    Jo

  • #14

    Götz (Freitag, 09 Juni 2017 17:13)

    Hi Johann,

    danke für die Info. Ich suche immer noch den Haken an der Sache...

    Danke und Gruß
    Götz

  • #15

    Emanuel (Samstag, 10 Juni 2017 10:19)

    Tastyworks sehe ich mit seiner Gebührenstruktur auch als Vorreiter an. Da sind wir hier in Deutschland völlig überteuert.

    Für mich persönlich ist aber Tastyworks noch zu neu für uns Deutsche. Man findet kaum etwas bzgl. Ein- und Auszahlung von / an ausländische Bankkonten usw..
    Ich denke, da müssen noch paar Monate ins Land ziehen, wenn die ersten Erfahrungsberichte veröffentlicht werden.

    Schön einfach wäre es, wenn sich die deutschen Broker anschießen würden und ihre Gebührenstruktur anpassen. Wird aber in meinen Augen nicht passieren, solange damit noch gut Geld verdient werden kann.

  • #16

    Emanuel (Samstag, 10 Juni 2017 10:22)

    Hallo zusammen,

    erstmal vielen Dank an Maxim für den Artikel! Ich sehe auch die geringe Kapitalbindung als einen der interessantesten Vorteile vom Optionshandel an. Verbunden mit regelmäßigen Einnahmen, welche deutlich bessere Renditen aufweisen können, als Dividenden.

    Das Problem im derzeitigen Marktumfeld ist in meinen Augen die niedrige Volatilität, in der wir Optionen verkaufen. D.h. wir bekommen entweder geringere Prämien, somit also weniger Rendite. Oder wir müssen unseren Strike näher am aktuellen Kurs positionieren, wodurch das Risiko steigt, da unser "Puffer" kleiner ist, wenn der Kurs drehen sollte.

    Der kritische Punkt ist dann erreicht, wenn wir von der niedrigen Volatilität in eine höhere reingehen (fallende Kurse meistens) und unsere offenen Optionen in Bedrängnis kommen. Viele Stillhalter der Community inkl. mir, verkaufen primär Put-Optionen auf Einzelaktien. Hier gibt es die Spezialität, dass man sich einfach "ausüben" lässt und dann die Aktie zum Strike Preis der Option eingebucht bekommt. Das ist wie, wenn man die Aktie einfach zu diesem bestimmten Kurs gekauft hätte. Damit behält man die Prämie und bekommt die Aktien. Dann kann man einfach in normales Buy-and-Hold übergehen und entweder halten oder bei steigenden Kurse mittels Call-Option verkaufen.

    Bei Futures, welche z.B. Maxim handelt, sieht das Ganze natürlich etwas anders aus.

    Interessant wird es aber erst, wenn eine gesamtheitliche, stärkere Marktkorrektur oder "der Crash" kommt. Die Volatilität wird extremst ansteigen, wahrscheinlich alle offenen Optionen gehen kräftig ins Minus. Dann kommt die Margin ins Spiel. Diese ermöglicht uns sozusagen auf Kredit zu handeln bzw. mit Hebelwirkung. D.h. es ist möglich nicht nur einen Totalverlust seines eingezahlten Guthabens zu erlangen, sondern auch noch darüber raus: Margin Call ist hier das Stichwort. Deswegen sehe ich persönlich es als besonders wichtig an, auf die Margin aufzupassen. Oder lieber nur gedeckte Optionen (ohne Margin / Kredit) zu verkaufen und auf die Hebelwirkung und Rendite zu verzichten.

    Des Weiteren kann man sich mit unterschiedlichsten Strategien (Iron Condor, Vertical Spreads usw.) schützen. Zudem kann man auch beide Richtungen des Kurses handeln. D.h. der Optionshändler hat den riesigen Vorteil auch bei fallenden Kursen Geld zu verdienen und seine Strategie immer wieder anzupassen. Es ist in meinen Augen ein sehr flexibles Werkzeug. Je nachdem wie man es nutzt, kann man höchst risikoreich und spekulativ handeln, aber auch mit einem überschaubaren Risiko agieren.

    Gruß,
    Emanuel

  • #17

    Vincent (Samstag, 10 Juni 2017 10:34)

    Hallo Emanuel!

    Ganz lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar und die wirklich hilfreichen Ergänzungen und Erklärungen.

    Die Variante mit Aktienbezug und die Möglichkeit über die Ausübumg dann an die Aktien zu kommen, statt Verluste zu realisieren (wenn ich es richtig verstanden habe) finde ich für mich persönlich auch noch greifbarer. Frage mich grade, ob man sich beim Handel mit Futureoptionen z. B. auch Schweinehälften ausliefern lassen kann. Wahrscheinlich schon aber ist doch eher unpraktisch...

    Wenn man dann noch in Richtung der angesprochenen gedeckten Optionen geht bekommt das Ganze schon wieder einen gewissen Reiz es wirklich mal auszuprobieren. Aber die administrativen Hürden (Broker, Gebühren, etc. ) schrecken mich wirklich ab. Das ist mir "too much", nur um mal ein bisschen meinen Spieltrieb auszuleben.

    Gibt es da vielleicht noch Tipps für eine "schlanke", unkomplizierte und vielleicht einigermaßen günstige Lösung?

    Danke und Gruß
    Vincent

  • #18

    Erfolgsmaschine (Samstag, 10 Juni 2017 13:15)

    Ein spannendes Thema! Ich habe bis jetzt die Finger von Optionen gelassen. Du hast geschrieben, dass man für den Optionenhandel einen amerikanischen Broker braucht. Ich glaube der Broker Degiro bietet auch Optionenhandel an.

    Gruss Fabian

  • #19

    Vincent (Samstag, 10 Juni 2017 17:12)

    Hi Fabian,
    interessanter Hinweis. Müsste man mal vertiefend recherchieren. Bin mir aber fast sicher, dass die Sache n Haken hat. Sonst würden die Jungs das sicher auf dem Schirm haben. Ich kann mir z. B. vorstellen, dass man dort längst nicht alle Möglichkeiten hat und vielleicht nur Optionen auf eine limitierte Auswahl an Aktien und Futures handeln kann.

    Vielleicht meldet sich ja noch einer von den Spezis dazu und klärt das auf.

    Gruß
    Vincent

  • #20

    Der Hobbyinvestor (Samstag, 10 Juni 2017 17:13)

    Mir geht es, wie den meisten. Es ist ein interessantes Thema, immer mal wieder Beiträge drüber gelesen aber so wirklich trauen, tu ich mich dann doch nicht �

    Aber vielen Dank an Vincent und Maxim für den tollen Artikel!

  • #21

    Vincent (Samstag, 10 Juni 2017 17:17)

    Danke!

    Die Blumen gebe ich gerne weiter an Maxim!
    Ich freue mich sehr, dass ich ihn für diesen Gastartikel gewinnen konnte :)

  • #22

    Matthes (Samstag, 10 Juni 2017 21:19)

    Hallo Vincent,
    Wenn du Aktien erfolgreich handelst als Investor solltest du dich zwingend mit dem Optionshandel beschäftigen.
    Du kannst zum Beispiel Covered Calls auf deine Im Portfolio befindlichen Aktien schreiben ( verkaufen) Und generierst so eine 2. Dividende erzielen wenn du die Calls weit genug entfernt vom aktuellen Aktienwert verkaufst besteht auch nur ein relativ kleines Risiko dass deine Aktien ausgebucht werden wenn es keine Aufwärtsgab gibt
    Also Gebühren von rd 1 $ je Kontrakt beim Broker IB halte ich für keine Grund nicht mit dem Optionshandel zu beginnen
    Und 3 Jahre braucht man auch nicht... es gibt mittlerweile gute Communities auf FB und Unendlichkeit Auch deutsches Material auf You Tube- Stichwort Jens Rabes YouTube chanel

  • #23

    Vincent (Samstag, 10 Juni 2017 21:31)

    Hi Matthes,

    danke für die Ermutigung! Ich bin sicher es es gibt auch für mich ganz interessante Varianten des Optionshandels.
    Mir fehlt wirklich die Zeit mich da reinzufuxxen. Es klingt spannend und lukrativ und es ist für die Zukunft nicht ausgeschlossen. Aber zumindest diesen Sommer wird das nix mehr ;)

    Trotzdem danke für die Hinweise. Kommen auf Wiedervorlage!

    Gruß
    Vincent

  • #24

    easydivided (Samstag, 10 Juni 2017 23:57)

    Von DeGiro würd ich mal die Finger lassen. Kenne einige Optionshändler, die von diesem Broker weggegangen sind, oder weggehen. Glaube es gibt da gar keinen Handel über die CBOE, und Clearing kostet extra, wenn ich mich täusche. Aber kann hier nicht von eigenen Erfahrungen sprechen.

    Sehr schöner Artikel. Mich als Optionshändler hat die Überschrift natürlich gleich angesprochen und ich musste lesen, wer da so schreibt und was hier geschrieben wird.
    Generell gibt es hohe Risiken zu beachten. Wie schon im Text beschrieben ist der limitierende Faktor aber das eigene Mindset und das Money-and-Risk-Management. Optionen können so verwendet werden, dass sie dich in den bankrott treiben, aber Optionen können dir auch viel Freude bereiten, wenn man sie richtig und bedacht einsetzt.

    Der "Hype" wie ihr das nennt sehe ich gerade nicht so wie eine Blase ;) Es ist einfach so, dass es mittlerweile ein paar Leute gibt, die sich mit dem Thema auseinander setzen und dies auch kommunizieren. Wie der Autor des Posts auch geschrieben hat. Das erste Buch, das er gelesen hat war ein englisches. Auf deutsch gab es so gut wie nichts darüber. Die Banken haben das alles gut verheimlicht, da sie selbst an ihren doofen Optionsscheinen verdienen wollten.

    Das die relative junge Optionsgemeinde noch keine Erfahrungen im Crash hat stimmt allerdings. Ich kann aber versichern, dass sich jeder richtige Optionshändler Jederzeit mit dem Thema Crash auseinandersetzt, wenn es nur irgendwie danach aussieht. Ich persönlich denke auch in sehr guten Zeiten darüber nach und dies wird mir später irgendwann behilflich sein. Bei den Optionshändlern ist der "VIX" ein sehr beliebtes Stimmungsbarometer. Ganz vereinfacht gesagt misst dieses Ding die Volatilität auf den S&P500.

    Generell: Bei geringer Volatilität, wie wir sie jetzt seit Wochen und Monaten haben ist es schwieriger für einen Optionshändler gute Ergebnisse zu liefern, da es kaum gute Prämien gibt. In volatilen Märkten ist es immer einfacher mehr Kohle zu verdienen. Wie Emanuel aber schon gesagt hat, das einzige Problem stellt ein schneller Anstieg der Vola dar, denn dann sind wir mit unseren Ausübungskursen vielleicht nahe am aktuellen Kurs (da sonst zu wenig Prämie), und unsere offenen Positionen vervielfachen sich im Preis, was unsere Margin gefährlich hoch treibt. -> Margin Call.

    Da ich mir die Volatilität (VIX) vor 2008 genauestens angesehen habe, habe ich für mich selbst beschlossen, dass ich keine Puts mehr über einem VIX von 20 verkaufen, das heißt, kracht es dann ordentlich bin ich maximal mit Calls und Aktienpositionen im Markt. Die Calls verlieren an Wert, und ich kann sie mit Gewinn immer weiter hinunter rollen.

    Ach, das war schon wieder zu viel Text, sorry.

    Schöner Beitrag! Gerne mehr davon!

    mfG Chri

  • #25

    Vincent (Sonntag, 11 Juni 2017 14:08)

    Moin Chri,

    danke für deinen ausfürlichen Kommentar und die darin enthaltenen Einschätzungen!
    Mit jedem Kommentar und mit jedem Satz zu dem Thema verstehe ich ein Stück mehr.
    Sehr interessant. Ich werde das weiter beobachten.

    Vielleicht gibt es ja auch bald einen Crash zu bestaunen. Dann wird es ja wie gesagt noch mal besonders spannend.

    Ich wünsche auf jeden Fall auch in in hitzigen Phasen einen kühlen Kopf und weiterhin viel Erfolg.
    Früher oder später werde ich auch mal ein paar Optionstrades wagen. Da bin ich mir sicher :)

    Gruß
    Vincent

  • #26

    Emanuel (Sonntag, 11 Juni 2017 14:09)

    Den Hype haben wir um Aktien allgemein noch viel stärker. Deswegen blüht ja auch die Finanzblogszene ja so richtig auf zurzeit. Grund hierfür ist das sehr gute Marktumfeld zur Zeit und die Niedrigzinsphase. Zudem habe ich das Gefühl, dass nun mithilfe des Internets, das Interesse nun gerade bei jungen Menschen extremst gestiegen ist. Auch die ganzen Informationen in den Blogs, Facebook-Gruppen und Youtube-Channels erleichtern auch den Einstieg extremst.

    Da verwundert es mich nicht, dass der Kreis der Optionshändler wächst. Dennoch hält sich dies noch komplett in Grenzen. Chri's Liste hat nun etwa 20-30 Leute, die monatlich ihre Ergebnisse reporten. Jens Rabe's Hauptchannel auf Youtube hat mickrige 5000 - 6000 Abonnenten und er ist meines Wissens eine der größten Kanäle über das Thema Optionen hier in Deutschland. Da ist sicherlich noch Luft nach oben.

    Gruß,
    Emanuel

  • #27

    Vincent (Sonntag, 11 Juni 2017 14:09)

    Hallo Emanuel,
    das stimmt auf jeden Fall! Auch deswegen bin einigermaßen gespannt auf den nächsten ernstzunehmenden Crash. Da trennt sich dann wahrscheinlich in vielerlei Hinsicht die Spreu vom Weizen.

    Und ich werde dann endlich meinen hohen Cashbestand reduzieren könnnen :P

    Weiterhin gute Trades!
    Gruß
    Vincent

  • #28

    Gurki (Montag, 12 Juni 2017 11:30)

    Ich hoffe inständig (!!), dass bald mal ein Absacker kommt! Ich habe so viel Cash und will die Kohle mal "auf den Kopp hauen" :)

  • #29

    Vincent (Montag, 12 Juni 2017 11:31)

    Moin Gurki,

    kenne ich gut !
    Musste vielleicht doch mit dem Optionshandel anfangen. Oder P2P aufstocken ;)