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P2P-Rückblick 2017 Teil 3 - Twino

Twino - einstiger Liebling lässt nach

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Warum Twino in unserer Gunst gegenüber Mintos deutlich an Boden verloren hat

Herzlich willkommen zum dritten Teil des Rückblickes auf das P2P-Kredite Jahr 2017. Nachdem wir im ersten Teil die deutschen Anbieter auxmoney*, Lendico und Smava im Vergleich zu den Möglichkeiten im Baltikum besprochen haben, folgte im zweiten Teil eine Video-Doppelfolge über den P2P-Platzhirsch Mintos.

 

Heute geht es mit Twino um einen weiteren großen P2P-Player aus dem Baltikum - genauer gesagt aus Lettland. Twino war zu Beginn von Sebastians P2P-Karriere sein Favorit, noch vor Mintos*.

 

Auch für mich lag Twino eine Zeit lang auf Augenhöhe mit Mintos. Warum das nicht mehr so ist, und einiges mehr, erfährst du in dem heutigen Video.

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Die baltischen P2P-Kreditmarktplätze

Nachdem ich jahrelange wenig erfolgreich versuchte, auf dem deutschen P2P-Markt brauchbare Renditen zu erwirtschaften (mehr dazu im ersten Teil dieser Serie), kamen mir die baltischen Anbieter gerade recht!

 

Vor allem das Konzept der Rückkaufgarantie machte mich, als von Kreditausfällen geplagten P2P-Anleger, neugierig. Diese Buyback-Garantie bot keine deutsche Plattform. Aber sollte ich wirklich Geld ins Baltikum transferieren? Klang irgendwie erstmal nach Nepp und Bauernfängerei...

 

 

Exkurs: Was ist das Baltikum?

Die baltischen Staaten sind Estland, Lettland und Litauen. Das Gebiet des Baltikums liegt in Nordosteuropa zwischen Ostsee, Russland, Weißrussland und Polen. Insgesamt leben dort etwas mehr als 6 Millionen Menschen. 

 

Alle 3 Länder gehöhren zur Europäischen Union und haben den Euro als Währung. 

 

Speziell Estland gilt als digitaler Vorreiter: Ein Grundrecht auf Internet, voll durchdigitalisierte und papierlose Verwaltung, Online-Wahlen, Programmieren als Schulfach ab der Grundschule und vieles mehr sind an digitaler Fortschrittlichkeit in Europa unerreicht.

 

Einen kleinen Einblick gibt ein kurzes ZDF-Video. Wer möchte findet zu dem Thema unzählige Zeitungsartikel im Internet. Beispielhaft habe ich diesen für dich ausgewählt.

 

 

Warum ich mich doch traute

Eine ausgiebige Internetrecherche ergab damals, dass es nicht wenige Hasadeure gab, die teilweise bereits größere Summen über diese baltischen Anbieter angelegt hatten. Die Erfahrungsberichte waren dabei deutlich positiv. 

 

Mit meiner teilweise risikoverdrängenden Einstellung, entschied ich es nun auch zu wagen. Zunächst mit kleinen Summen und ziemlich bald darauf gab es kein Halten mehr ;) 

 

Ausgewählte P2P-Kreditmarktplätze im Baltikum und ihre Ansässigkeit

Lettland:

Hier haben die meisten Plattformen, die eine Rückkaufgarantie anbieten Ihren Sitz, weil die gesetzlichen Rahmenbedingungen dieses Modell in Lettland ermöglichen. Bekannte Vertreter sind: Mintos*, TwinoViainvest*, Viventor*, SwaperPeerberry

 

Estland:

In dem nördlichsten der baltischen Staaten finden die immobilienfinanzierenden Plattformen die idealen Rahmenbedingungen, so dass hier unter anderem Estateguru* und Bulkestate* ansässig sind. Aber auch Bondora*, ein P2P-Kreditmarktplatz ohne BuyBack-Garantie, ist hier zu Hause.

 

Diese Aufzählungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit!

 

 

Die ersten ausländischen Anbieter, bei denen ich einen Account eröffnete waren Mintos*, Twino und Bondora*

 

Bei Mintos* bekam ich über einen Empfehlungslink 1% der investieren Summe über die ersten 3 Monate als Bonus gutgeschrieben und bei Bondoraeinen Startbonus von 5€. Beides kannst du dir auch über meine Empfehlungslinks sichern!

 

Heute soll aber Twino im Mittelpunkt stehen.

 

 

Twino

Zahlen und Fakten

Seit Bestehen der Plattform wurden Kredite in Höhe von 220 Mio € vergeben. Über die Hälfte davon allein in 2017. Über 11.300 Anleger sind bei Twino aktiv.

 

Eine Twino-App ist sowohl für iOS als auch für Android verfügbar.

 

Als ich also neu als Anleger auf Twino und Mintos unterwegs war, nahmen sich beide aus meiner Sicht nichts. Ich kam mir eh vor wie im Paradies nach meinen leidigen Erfahrungen auf dem deutschen P2P-Markt.

 

Ich fütterte beide Plattformen also gleichmäßig nach und nach mit Geld. Die Rückkaufgarantie funktionierte wo nötig und alles war hübsch. Mit der Zeit realisierte ich dann, dass Mintos größere Wachstumsschritte machte. Immer mehr Verbesserungen, die mir als Anleger zu Gute kamen wurden implementiert. Die Zahl der Kreditanbahner auf dem Marktplatz von Minots wächst ständig.

 

Twino hat mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten. Das alleine ist nicht zwingend negativ. Nicht selten ist ein gemächliches Wachstum gesünder. Doch immer öfter blieb dann Geld uninvestiert bei Twino liegen. Es hatte den Anschein, dass es nicht genug Kreditprojekte gab, die für mich in Frage kommen.

 

Was für mich in Frage kommt definiere ich jeweils in den Autoinvestor-Einstellungen der einzelnen Plattformen. Bei Mintos wird mein Geld fast zu 100% immer automatisch investiert. Bei Twino war das immer seltener der Fall. Nicht genug interessante Kredite da. Kannste nix machen, dachte ich.

 

Was für ein Trugschluss! Denn während der Autoinvestor nicht investierte, fand ich plötzlich per manueller Suche haufenweise Kredite, die meinen Einstellungen im Autoinvestor entsprachen. Irgendwo habe ich dann gelesen, dass der Autoinvestor bei Twino nur alle 3 Stunden aktiv wird und sich dann erstmal wieder schlafen legt. Wenn die interessanten Kredite dann zum falschen Zeitpunkt auf den Markt kommen werden sie von anderen weggeschnappt. Was soll denn bitte so ein Scheiß?!?! 

 

Seit dem verbringe ich fast jeden Abend ca. 10 Minuten damit meine Rückflüsse bei Twino manuell zu re-investieren. Eigentlich ein komplettes No-Go aber ich hatte die Hoffnung, dass die bei Twino noch zur Besinnung kommen. Sieht aber nicht so aus. Wie lange ich das Spiel noch mitmache, weiß ich noch nicht. 

 

Hinzu kommt, dass ich bei Twino keine Kredite mehr mit 12% Zinsen finde. Offiziell gibt es noch welche - aber ich habe schon lange keine mehr gesehen. Auch da liegt Mintos inzwischen deutlich vorne.

 

 

Die Zahlungsgarantie bei Twino

Irgendwann kam Twino dann mit einer neuen Art der Kreditbesicherung um die Ecke. Rückkaufgarantie war ja inzwischen allgemein bekannt. Neu war die sogenannte Zahlungsgarantie und wie die funktioniert habe ich in einem Artikel beschrieben.

 

Mich hat dieses Konzept nicht nachhaltig überzeugt und ich investiere nicht mehr in Projekte mit Zahlungsgarantie. Der prozentuale Anteil planmäßig laufender Kredite ist bei Projekten mit Rückkaufgarantie doppelt so hoch wie bei der Variante mit Zahlungsgarantie (siehe nächstes Bild).

 

Sebastian hat es auch ausprobiert, die Zahlungsgarantie für sich bewertet und seine Erfahrungen und Rückschlüsse ebenfalls in einem Beitrag zusammengefasst. 

 

 

Meine persönlichen Investments bei Twino

Ich gebe hier einen Einblick in mein Anlegerdashboard von Twino. Meine 

Rendite steht jetzt bei 11,65% (Vormonat 11,62%).

 

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Aufstocken werde ich meinen Einsatz hier vorerst nicht mehr. Vielleicht fange ich auch tatsächlich irgendwann an hier Kapital abzuziehen, wenn der Autoinvestor mir weiterhin soviel Kummer bereitet.

 

Twino war anfangs Sebastians Favorit. Warum das nicht mehr so erfährst du in unserem gemeinsamen Video.

 

 

P2P-Rückblick 2017 Teil 3

Warum Twino für uns ins Mittelmaß abgerutscht ist

Wie geht es weiter?

Morgen reden wir im Video beim Hobbyinvestor über Viventor* und Viainvest* und am Sonntag schließen wir die Serie mit unserer Meinung über Swaper und Bondora* auf meinem Kanal ab.

 

Dranbleiben lohnt sich also!

 

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass am Montag der erste Teil dieser Serie veröffentlicht wurde. Da haben wir die die deutschen P2P-Marktplätze besprochen.

 

Am Mittwoch gab es 2 Videos über den P2P-Platzhirsch Mintos*. Da Mintos die größte und beliebteste Plattform ist, hatten wir dazu am meisten Redebedarf und haben den entsprechenden Anteil in 2 Hälften geteilt. Beide Teile findest du auf dem YouTube-Kanal des Hobbyinvestors. Seinen dazugehörigen Blogartikel hier.

 

 

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Möchtest du in P2p-Kredite oder Immobilien-Crowdinvestingprojekte investieren aber weißt nicht welche Plattform die richtige sein könnte? Finde ganz einfach die P2P- oder Crowdinvesting-Plattform, die zu dir passt!

 

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P2P-Plattformen, die ich nutze

P2P-Plattformen, die ich derzeit aktiv nutze sind übrigens auxmoney*, Mintos*, Bondora*, Viainvest*, Swaper, Twino, Estateguru*, DoFinance*, Viventor*

Robo.Cash* und ganz neu auch Peerberry* und Bulkestate*.

 

Bei allen kannst du dich über die Links umschauen und bei Interesse ein kostenloses und unverbindliches Anlegerkonto eröffnen.

 

Dabei gibt es folgende Prämien für alle Sparfüxxe:

 

  • Bei Mintos* bekommst du über meinen Empfehlungslink 1% aller in den ersten 90 Tagen investierten Beträge als Bonus gutgeschrieben. Ich erhalte eine Provision in gleicher Höhe plus 5€ für deine Registrierung.

 

 

  • Bondora* schreibt dir 5€ quasi als Startguthaben auf dein Investorenkonto gut, wenn du dich über meinen Empfehlungslink registrierst!

 

Crowdinvesting-Plattformen, die ich nutze

Im Bereich Immobilien-Crowdinvesting nutze ich ZINSLAND*, EXPORO* und Bergfürst*. 

 

Auch hier kannst du dich über die Empfehlungslinks auf den jeweiligen Seiten umschauen und bei Interesse einen kostenlosen Anleger-Account eröffnen.

 

Bei Bergfürst kann man schon ab einer Summe von 10€ in Immobilien-Crowdinvestingprojekte investieren. Das halte ich fast schon für zu kleinteilig zumal dort keine Massen an Projekten verfügbar sind. Es ist für den Kleinanleger aber sicher interessanter als die 500€-Brocken bei anderen Plattformen.

 

 

Mein Tipp für dich:

Du kannst dir 10€ Startguthaben* für dein erstes Bergfürst-Projekt sichern! Theoretisch kannst du so ohne Eigenmittel dein erstes Investement starten. Vielleichst stockst du den Betrag aber auch noch etwas auf. Das bleibt ganz dir überlassen. 

 

 

P2P-Lesetipps

Lars Wrobbel von der beliebten Seite "passives Einkommen mit P2P" hat mich interviewt. Wir haben natürlich hauptsächlich über P2P-Kredite aber auch über meinen Weg des Vermögensaufbaus gesprochen.

 

Zusammen mit Kolja Barghoorn hat Lars auch ein Buch über die Anlage in P2P-Kredite geschrieben. 

 

freaky finance empfiehlt:

In “Investieren in P2P Kredite” zeigen dir Kolja und Lars, was P2P genau ist, wie es im Detail funktioniert und welche Vor- und Nachteile die von ihnen selbst genutzten Anbieter haben. Zusätzlich dazu haben auch andere deutsche P2P-Größen ihr Wissen beigetragen, damit du optimal starten kannst. Claus Lehmann (p2p-kredite.com), Andreas Tielmann (p2p-anlage.de), Henning Lindhoff (p2p-investment.de) und Oskar Streiter (lending-school.de) teilen ebenfalls ihr Fachwissen mit dir.

 

Amazon Link


Wenn du es lieber kostenlos magst, empfehle ich dir die E-Books vom Hobbyinvestor und vom Finanznarr! Gegen einen Eintrag für den jeweiligen Newsletter bekommst du deine Exemplare ins Email-Postfach!

 

 

Und bei dir so?

Was ist deine Meinung zu Twino allgemein? Wie sind da deine Erfahrungen? Was hältst du von der Zahlungsgarantie? Hast du auch Probleme mit dem Autoinvestor bzw. mit nicht investiertem Kapital?

 

Diskutiere auch in der Facebookgruppe Freak Nation mit uns über alle möglichen Finanzthemen!

 

Ich freue mich auf deine Kommentare und Fragen! 

 

 

Risikohinweis und Haftungsausschluss:

Das Investieren in die genannten Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.

 

Die Informationen auf meiner Seite stellen keine Anlageberatung oder konkrete Handlungsempfehlung dar. Sie geben lediglich meine eigenen Erfahrungen bzw. meinen aktuellen Kenntnisstand wieder. Alle zur Verfügung gestellten Informationen (Gedanken, Prognosen, Kommentare, Hinweise, Ratschläge etc.) dienen allein der Bildung und der privaten Unterhaltung.

 

 

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