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ETF-Kosten: Welche Komponenten eine Rolle spielen

Mit welchen Gebühren du beim ETF-Handel rechnen musst

Mit ETFs kostengünstig passiv an der Börse investieren. Erfolgreicher Vermögensaufbau in Eigenregie durch Investitionen in Indexfonds und Aktien @ freaky finance

Die Kosten von ETFs

Ein ETF (Englisch: Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Indexfonds, der die Wertentwicklung eines Indexes oder auch eines ganzen Marktes mit geringen Kosten passiv nachbildet. Dass es sich dabei um eine echte Erfolgsgeschichte handelt, hast du von unserem heutigen Gastautor Jürgen bereits zum Auftakt der Artikelreihe über die beliebte passive Anlagemöglichkeit mit ETFs erfahren.

 

Nichtsdestotrotz solltest du dennoch auf die Kosten achten. Denn für den langfristigen Erfolg deiner Geldanlage in einem Indexfonds solltest du wissen, welche ETF-Gebühren und andere laufende Kosten für deinen ETF anfallen.

 

Die meisten Anleger orientieren sich dabei an der Total Expense Ratio (TER), den jährlichen Verwaltungsgebühren eines Indexfonds.

 

Erfahre heute von Jürgen, der neben seinem ETF-Blog mit seiner ETF-University gerade ein neues Projekt ins Leben gerufen hat, ob diese Orientierung an der TER als Kostengröße wirklich richtig und zielführend ist.

 

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Total Expense Ratio (TER) vs. Total Cost of Ownership (TCO)

Für Privatanleger stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien sie einen konkreten ETF aussuchen sollen, wenn sie sich für einen bestimmten Index entschieden haben.

 

Dabei liegt der Gedanke nahe, dass derjenige ETF mit dem geringsten TER wohl auch der mit der höchsten Rendite sein müsste.

 

Doch ist das wirklich immer so?

 

Lasst uns ein Beispiel betrachten:

 

Vergleich verschiedener Indexfonds auf den DAX

Name TER 2017 Rang nach TER Rendite nach 2017 Rang nach Rendite
ComStage DAX UCITS ETF (WKN: ETF001) 0,08% 1 12,02% 5
db x-trackers DAX UCITS ETF (WKN: DBX1DA) 0,09% 2 12,56% 1
Amundi ETF DAX UCITS ETF DR (WKN: A0REJQ) 0,10% 3 12,20% 4
 Deka DAX UCITS ETF (WKN: ETFL01) 0,15% 4 12,31% 3
iShares Core DAX UCITS ETF WKN: 593393) 0,16% 5 12,34% 2

 

Anhand dieses Beispiels wird deutlich:

 

Eine niedrigere TER sorgt nicht zwangsläufig für eine hohe Rendite.

 

Der Vergleich von fünf in Deutschland gehandelten ETFs auf den deutschen Aktienindex DAX macht dies deutlich, wie obige Tabelle zeigt.

 

Der ComStage-ETF weist für das Jahr 2017 zwar die niedrigste TER (0,08 Prozent) aus, aber zugleich auch die schlechteste Rendite.

 

Die beste Rendite hatte in 2017 mit 12,56 Prozent der db x-trackers DAX UCITS ETF mit einer TER von 0,09 Prozent aus.

 

Doch woran liegt es nun, dass ein ETF mit der niedrigsten TER nicht automatisch derjenige mit der höchsten Rendite ist?

 

Neben den Verwaltungsgebühren TER gibt es einerseits noch weitere Kostenfaktoren, die die Rendite eines ETFs beeinflussen, und andererseits erzielen viele Fonds Zusatzerträge.

 

 

Welche Kosten umfasst die Total Expense Ratio?

ETF-Anbieter und Europäische Union haben sich auf eine einheitliche Definition der TER geeinigt, die die  laufenden jährlichen Kosten für den Besitz eines ETFs angibt und deren Angabe gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

Man findet sie unter anderem im Verkaufsprospekt oder im Factsheet eines Indexfonds.

 

Dabei gehören folgende Kosten zu den TER:

  • Verwaltungsgebühren
  • Kosten des Marketingbudgets
  • Depotbankgebühren
  • Lizenzkosten für den Index.

 

Die jährlichen Verwaltungsgebühren umfassen Kosten für Management und Betrieb, die beim ETF-Anbieter für die Indexnachbildung entstehen. Darin enthalten sind z. B. die Kosten für Portfolio-Management, Wirtschaftsprüfung, Revision und weitere Betriebskosten.

 

Dagegen umfasst das Marketingbudget die Vertriebskosten, wozu die Gebühren zählen, die bei der Vermarktung bzw. dem Vertrieb des ETFs anfallen, wie zum Beispiel die Erstellung von Fondsdokumenten und Broschüren etc.

 

Zu den Depotbankgebühren gehören wiederum die Kosten für die Wertpapiere, in die der ETF investiert. Diese werden in einem speziellen Depot verwahrt, wofür Gebühren bei der Depotbank des Indexfonds entstehen.

 

Außerdem muss der ETF-Anbieter für die Nachbildung des Börsenindex Lizenzgebühren an den Indexbetreiber (z. B. MSCI Inc.) bezahlen.

 

Doch neben den Verwaltungsgebühren TER gibt es – wie bereits erwähnt - weitere Kostenfaktoren, die die Rendite eines ETFs beeinflussen und außerdem werden oft Zusatzerträge erwirtschaftet, die alle einen Einfluss auf die Tracking-Differenz haben.

 

 

Die Tracking-Differenz

Die Tracking-Differenz ist der Unterschied zwischen der Wertentwicklung des zugrundeliegenden Index und der jeweiligen ETF-Rendite.

 

Sie entsteht aufgrund von diversen Kosten und Zusatzerträgen eines Indexfonds.

 

Tracking-Differenz = ETF-Rendite – Wertentwicklung  des Index

 

Dabei ist die Gesamtkostenquote TER eine vorhersehbare und leicht quantifizierbare Ursache für den Performanceunterschied zwischen ETF und Referenzindex.

 

Es ist wichtig zu wissen, dass ETF-Anbieter einen Teil der Effekte, die Gebühren auf die Nettorendite von ETFs haben, mit Zusatzerträgen aus Wertpapierleihe kompensieren können.

 

Diese ist keine spezielle Erscheinung bei ETFs, sondern wird generell von sehr vielen Fonds praktiziert.

 

Der jeweilige Fonds verleiht also einen Teil seiner Wertpapiere an einen Geschäftspartner, der damit beispielsweise Leerverkäufe tätigt.

 

So generiert der jeweilige Fonds ein Zusatzeinkommen.

 

Dieses kann bis zu einem Prozent der Erträge eines Fonds ausmachen und sogar die Kosten eines Fonds überkompensieren.

 

Doch kommen zu den Verwaltungsgebühren noch weitere Kostenfaktoren hinzu, die die Rendite eines ETFs letztlich beeinflussen.

 

 

Alle Kosten eines ETFs im Überblick

Die Total Cost of Ownership (TCO) zeigen im Unterschied zu den TER die tatsächlichen Kosten für den Besitz eines ETFs an.

 

Doch findet man die TCO weder auf der Anbieter-Website noch im Verkaufsprospekt eines Indexfonds.

 

Denn:

 

ETF-Anbieter und Europäische Union haben sich zwar auf eine einheitliche Definition der TER geeinigt, die die  laufenden jährlichen Kosten für den Besitz eines ETF umfassen.

 

Für die Kennzahl der Total Cost of Ownership existiert jedoch aktuell noch keine gesetzliche Regelung.

 

Privatanleger sollten diese wichtige Kennzahl bei der ETF-Auswahl trotzdem im Auge haben.

 

Denn folgende Kosten können im Einzelfall noch zu den TER hinzukommen:

 

 

1. Handelskosten

Bei Kauf und Verkauf eines ETFs an der Börse fallen bankübliche Ordergebühren und Spreads (Geld-Brief-Spannen) an, wie das auch beim Aktienhandel der Fall ist.

 

Im Unterschied zu vielen klassischen Fonds fallen beim ETF-Handel allerdings keine Ausgabeaufschläge und/oder Rücknahmegebühren an.

 

 

2. Kosten für die Indexabbildung

Die publizierten Aufwendungen (TER) und die Einnahmen aus Wertpapierleihe sind nicht die einzigen Verursacher für Tracking-Differenzen bei ETFs.

 

Darüber hinaus kann die Methode der Indexabbildung eines ETFs ein weiterer Grund für eine Abweichung vom Referenzindex sein:

 

Ein ETF mit physischer Replikation, der z.B. einen sehr großen Index mit hunderten oder sogar tausenden Komponenten abbildet (z.B. den MSCI All Country World Index), kann für die Indexabbildung das sogenannte (optimierte) Sampling-Verfahren verwenden.

 

Hierbei wird lediglich ein Korb mit den größten und liquidesten Indexkomponenten ausgesucht.

 

Dadurch werden die Kosten minimiert, weshalb das Sampling-Verfahren nennenswerte Vorteile hat.

 

Da diese Methode jedoch von einer vollständigen Replikation abweicht, ergeben sich hierdurch weitere Tracking-Differenzen.

 

 

3. Kosten für einen Index-Turnover

Die Kosten für einen Index-Turnover sind ein weiteres Problem der Indexabbildung.

 

Obwohl das Investieren in einen Index eine passive Strategie ist, kann der Austausch von Index-Komponenten einen Turnover hervorrufen.

 

Strategien, wie z.B. eine Gleichgewichtung oder Indizes, welche nur ein Segment des Marktes, wie z.B. Value, Wachstum, und Dividenden berücksichtigen, haben eine noch höhere Umschlagshäufigkeit.

 

Selbst unter den Marktkapitalisierungsindizes können Firmenpleiten und Fusionen dazu führen, dass der Index immer wieder neu gewichtet werden muss.

 

Die Kosten, um einen ETF mit physischer Replikation mit dem neu gewichteten Index wieder in Einklang zu bringen, spiegeln sich letztendlich in einer größeren Abweichung zur Rendite des Referenzindex wider.

 

 

4. Tracking-Differenzen durch Dividenden

Der Zeitpunkt und die steuerliche Behandlung von Dividendenzahlungen sind weitere mögliche Ursachen für Tracking-Differenzen.

 

Die Zeit zwischen dem Ex-Dividenden-Tag eines ausschüttenden ETFs mit physischer Replikation und der Zahlung der eigentlichen Dividende (meist mehrere Wochen) kann die ETF-Performance belasten.

 

Während dieser Zeit liegt der auszuschüttende Betrag in einem vom Fonds getrennten Konto, das Guthabenzinsen erwirtschaftet.

 

Als Folge ist der Anleger während dieser Zeit in Höhe der ausstehenden Dividenden nicht in den Index investiert.

 

Dadurch erhöht sich die Gefahr, von der Index-Rendite abzuweichen.

 

 

5. Kosten für Rohstoffe

Viele Rohstoff ETFs (ETCs) oder Währungs-ETFs (ETNs) verlangen zusätzlich zur Kostenquote TER weitere Gebühren.

 

Dazu gehören

 

  • Depot und Lagergebühren (nur Edelmetall-Fonds mit physischer Hinterlegung),
  • Kosten für die Hinterlegung der Sicherheiten und Indexlizenzgebühren.

 

Die Kosten für die Hinterlegung von Sicherheiten spiegeln die Kosten wider, die das Hinterlegen von Sicherheiten verursachen, um das Kontrahentenrisiko für synthetische ETCs und ETNs zu reduzieren.

 

Lizenzkosten erklären sich von selbst.

 

Diese Gebühren sind selten Bestandteil der Gesamtkostenquote TER und erscheinen eventuell noch nicht einmal explizit im Verkaufsprospekt.

 

Privatanleger sollten sich jedoch bei diesen Produkten über die versteckten Kosten bewusst sein.

 

Denn der ETF mit der niedrigsten TER ist nicht immer der mit der höchsten Rendite, wie wir in unserem obigen Beispiel gesehen haben.

 

Folgendes solltest du bezüglich der Gesamtkosten beachten:

 

Die Total Cost of Ownership messen auch zusätzliche interne ETF-Kosten, die durch die TER nicht berücksichtigt werden.

 

Zudem fallen auch Steuern an, und ETFs können – wie andere Fonds auch – Erträge aus Wertpapierleihe erwirtschaften.

 

Neben den oben genannten gibt es zusätzlich noch externe laufende Kosten bei Indexfonds, die Anleger besser identifizieren können.

 

Dazu gehören u. a. Depotgebühren, Ordergebühren und weitere Handelsgebühren wie der Spread.

Ebenso wie Börsengebühren, die anfallen, wenn ETFs gehandelt werden.

 

Folgende Abbildung zeigt die Zusammensetzung der Total Cost of Ownership:

 

freaky finance, Aktien, Wertpapiere, ETF, Indexfonds, Sparplan, Sparen, Vermögen, Investieren, Wachstum
Total Cost of Ownership

Die externen Kosten sind recht transparent und können in der Regel der Abrechnung des  Online Brokers entnommen werden.

 

Obwohl die tatsächlichen Kosten  für ein ETF-Investment – die TCO - weit über denen der Gesamtkostenquote (TER) liegen können, sind ETFs naturgemäß immer noch eine günstige Anlage im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds und anderen Anlageformen.

 

Sie sind der Anlagetrend unserer Zeit und die Zukunft der Geldanlage für Privatanleger.

 

 

Über den Gastautor

Dr. Jürgen Nawatzki ist Diplom-Kaufmann und war früher Finanzberater bei MLP, bevor er seine Liebe zum Schreiben entdeckte.

 

Inzwischen ist er zusätzlich ausgebildeter Fachjournalist (FJS) und betreibt den Finanzblog ETF-Blog.com, in dem es um Geldanlage und private Altersvorsorge mit ETFs geht.

 

 

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Was hältst du von Indexfonds im Portfolio? Hast du ETFs vielleicht schon selber in deinem Depot und setzt mit ETF Sparplänen auf einen kostengünstigen und einfachen Weg zum Vermögensaufbau? Auf welche Kosten achtest du bei deiner Investition in ETFs?

 

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Ein weiterer Broker, mit welchem ich bereits in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht habe, ist die Consorsbank (zur Consorsbank*). Hier erhältst du insbesondere als Kleinsparer mit monatlichen Sparrate zwischen 25 und 150 € ein umfangreiches ETF Sparplanangebot mit Vorteilen im Gebührenmodell. Bei Beträgen darüber hinaus lohnt sich jedoch nochmal ein Vergleich mit den Konditionen anderen Anbieter.

 

 

Bei der DKB (zur DKB*) gibt es Amundi-, HSBC- und Lyxor-ETFs im Jahr 2019 mit Sparraten ab 50 € ohne Ausführungsentgelt im Sparplan! Allerdings finde ich die Bedieneroberfläche für das Anlegen der Sparpläne dort völlig unpraktisch - naja, einem geschenkten Gaul...

 

 

Das Depot bei der ING-Bank (zum ING-Depot*) bietet die Möglichkeit, mit einer Mindestsparrate von 50 € bei 1,75% Gebühren pro Sparrate einen der 71 angebotenen ETF- Sparpläne zu besparen. Wenn du deine Käufe lieber manuell ausführen möchtest, hast du hier die Möglichkeit, ab einem Investitionsbetrag von 500 € kostenlos in einen der über 200 Aktions-ETFs zu investieren.

 

 

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Titelbild: pixabay.com © 3844328 (CC0 Creative Commons; bearbeitet von V.  Willkomm)

Bild in Autorenbox: © Dr. Jürgen Nawatzki privat


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Kommentare: 2
  • #1

    Thomas (Mittwoch, 20 Februar 2019 18:08)

    Hallo,

    wenn der Unterschied auf ein Jahr gesehen kleiner als die Tagesschwankung ist. Und wenn man andere Zeitspannen (3J, 5J ...) vergleicht ist die Rangfolge nicht mehr die selbe, und ist immer noch nicht höher als eine Tagesschwankung.....

    Für mich heißt das dass es sehr belanglos ist welchen ETF man wählt.

    Grüße
    :)

  • #2

    Jay Kay (Donnerstag, 21 Februar 2019 14:01)

    Will man die historischen Abweichungen der ETFs auf einen Blick sehen, bietet sich www.trackingdifferences.com an. Das ist die Praxis zur Theorie im Artikel! Die eigenen Handelskosten und Depotgebühren kommen noch dazu, aber ansonsten ist die TD die wichtigste Metrik.