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Alles halb so schlimm dank Diversifikation? - Monatsabschluss Dezember

Ein blutroter Monat zum Jahresende

Ein schlechtes Börsenjahr ging zu Ende aber mein Gesamtvermögen hielt sich im Vergleich zu vielen Aktien-Indizes wacker - dank Diversifikation! Erfolgreicher Vermögensaufbau in Eigenregie @ freaky finance

Das Dezember-Update

Nachdem mir das Hamsterrad im Oktober und November viel meiner wertvollen Zeit abverlangt und mich und mein Zeitmanagement ziemlich ins Schwimmen gebracht hat, kam der Start in einen längeren Urlaub Anfang Dezember gerade recht. Schon die Aussicht auf Sonne hebt meine Laune für gewöhnlich spürbar. Mit den Zielen Australien (5 Wochen) und Dubai (3 Tage) war klar, dass Sonnenstunden keinen Mangel darstellen würden.

 

Ich gebe heute einen kleinen Einblick, welche Überlegungen und Entschlüsse mich fernab vom Job, tristen Winter und sonstigen gewohnten Einflüssen in heimischen Gefilden beschäftigt haben.

 

In der Hauptsache geht es in diesem Beitrag aber wie gewohnt um meine Dividendeneinnahmen des letzten Monats mit einer detaillierten Aufstellung und meiner persönlichen Dividendenrendite, meine Einnahmen aus dem Optionshandel, P2P-Zinsen und die Entwicklung meines Gesamtvermögens

 

Außerdem reporte ich den Gesamtbetrag aller meiner Einnahmen, die nicht aus meinem Angestelltenverhältnis stammen, auf Monatsbasis. 

 

Erfahre außerdem, wie sich das Abkacken der Aktienmärkte und das offizielle Erreichen des Bärenmarktes für einen Anleger, der auf eine möglichst große Diversifikation Wert legt, bemerkbar macht.

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Ab in den Urlaub!

In den beiden letzten Monatsabschlüssen (OktoberNovember) habe ich doch tatsächlich kurz nach meiner 4 monatigen Auszeit über Stress, Zeitmangel und Überlastung geklagt. Und das trotz 28 Stunden-Teilzeit im Angestelltenverhältnis.

 

So ist mir erst klar geworden, welche Auswirkungen und Veränderungen 2 Jahre 3 Tage-Woche und die bereits genannte Auszeit auf mich und wie ich mir mein Leben in der Zwischenzeit eingeteilt habe hatten.

 

Hinzu kamen private Verwerfungen, die in einem Finanzblog nichts zu suchen haben, aber leider auch einiges an kostbaren Ressourcen gefressen haben.

 

So war ich also wirklich urlaubsreif und freute mich, dass ich ab dem 05.12. wieder komplett über meine Zeit verfügen konnte. Dieses selbstbestimmte Leben gefällt mir deutlich besser!

 

 

Gedanken fern der Heimat

Weitere Stundenreduzierung

Meine Arbeitszeit als Angestellter noch weiter zu reduzieren ist schon länger eine Option, mit der ich gedanklich spiele. Sogar meinen neuen Vorgesetzten habe ich schon frühzeitig darüber informiert. 

 

Zwischen meinen aktuell 28 Stunden/Woche und dem möglichem Minimum von 15 Stunden/Woche liegt der Spielraum und die Stundenanzahl für die ich mich entscheiden muss oder besser gesagt kann. Im Prinzip macht nur die 15-Stunden-Variante Sinn, wenn ich meinem Zeitmangel wirklich entgegen wirken möchte. Eventuell noch eine Zwischenlösung mit 18 oder 21 Stunden, wenn davon ein Tag pro Woche im Homeoffice genehmigt wird, wovon ich nicht ausgehe... 

  

 

Die passende Lektüre

Bestärkt, was die 15 Stunden-Variante angeht haben mich auch einige Bücher, die ich im Urlaub bisher gelesen habe:

 

Das Café am Rande der Welt:

Eine Erzählung über den Sinn des Lebens*

 

Wiedersehen im Café am Rande der Welt: 

Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst*

 

Ich gönn' mir Freiheit:

Wie genügsamer Konsum zu weniger Arbeit und mehr Freiheit führt*

  


Worum es in den Büchern geht, erkennst du ansatzweise schon an den Titeln bzw. den Untertiteln, und noch mehr Aufschluss gibt jeweils ein Klick auf die Links oder die Bilder. Dadurch gelangst du direkt zu den Buchbeschreibungen auf Amazon.

 

Kurz gesagt: Mache mit deiner Zeit Dinge, die dir wichtig sind und Spaß machen! Dazu muss man, wie auch aus den Büchern hervorgeht, nicht mal (komplett) aufhören zu arbeiten - im Gegenteil: Es gibt ganz viele fantastische Möglichkeiten ein erfüllteres Leben zu leben.

Und ich habe alle Voraussetzungen, es einfach zu tun, statt in meinen Monatsabschlüssen auf hohem Niveau zu jammern.

 

Das Buch Ich gönn' mir Freiheit* hat mir sogar so gut gefallen, dass ich dazu demnächst noch eine Buchvorstellung schreiben möchte.

 

 

Ja, aber...

Natürlich finden sich immer Argumente dafür, es nicht zu tun. Aktuell sind meine Contra-Argumente mit den beiden Wohnungen verbunden, die ich im Begriff bin zu erwerben. Dabei gehe ich alles in allem neue finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von einer Viertelmillion Euro ein, die bezahlt werden müssen. Einige meiner anderen Buden sind auch noch nicht komplett abbezahlt.

 

Eine Finanzierungszusage habe ich inzwischen bekommen. Nach Klärung einiger Details gehe ich davon aus, endgültig zuzuschlagen. Ich bin davon überzeugt, dass dieser Deal mittel- bis langfristig sehr lukrativ sein wird.

 

 

Haushaltsrechung und way forward

In nächster Zeit werde ich mir also nochmal meine Einnahmen und Ausgaben genau anschauen und evaluieren, welchen Einfluss die beiden neuen Wohnungen auf das Gesamtkonstrukt haben werden.

 

Druck habe ich mit der Entscheidungsfindung nicht, aber wenn möglich, möchte ich zum Sommer hin die nächste Stundenreduzierungsstufe zünden!

 

 

Tolle Begegnungen in Down Under

freaky finance, Hamsterrad Austeiger, Bondi Beach, Sydney, Heilig Abend, 2 Weihnachtsmänner am Strand und Tannenbaum

Ein absolut krasses und cooles Beispiel von selbstbestimmtem Leben führt z. B. Dennis, der sich passenderweise Hamsterrad-Aussteiger nennt. Seine Story findest du hinter dem Link.

 

Er hat vor einem Jahr sein Angestelltenverhältnis gekündigt und reist seit dem. Sein Geld verdient er online. Seit etwa eineinhalb Jahren sind wir über das Internet in Kontakt, und an Heilig Abend haben wir uns in Sydney am Bondi Beach das erste Mal persönlich getroffen. Sehr cool!

 

 

 

freaky finance, mit Leser Stefan vor seinem Haus auf einem Weingut in Südasutralien, 2 Männer in T-Shirt und kurzen Hosen vor einem Haus

Ein weiteres Mitglied der Freak Nation Community und des Finanzen&Bier Stammtischs in München habe ich noch vor Weihnachten in Südaustralien auf einem Weingut zwischen den Grampians und Adelaide getroffen.

 

Stefan arbeitet dort seit Juni als Erntehelfer und verdient durch seinen Fleiß gutes Geld. Er hat sich nach dem Studium in die Welt aufgemacht und nachdem er in Thailand war, ist er nun in Australien gelandet und überlegt schon, wie er möglichst lange - also mit Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung, die über das Work and Travel Programm hinausgehen, im Land bleiben kann. Ihm gefällt es offensichtlich sehr gut.

 

Er hatte meine Route über Facebook verfolgt, und völlig überraschend bekam ich die Einladung, bei ihm einen Zwischenstopp mit Übernachtung einzulegen. Thailändische Köstlichkeiten zubereitet von seiner Freundin, Bier und interessante Gespräche inklusive! Danke Stefan, das war nicht selbstverständlich, nachdem man sich vorher lediglich einmal beim Stammtisch in München getroffen hat!

 

 

Meine Finanzen im Dezember

Bärenmarkt statt Jahresendrally war zumindest beim DAX das Motto im vergangenen Monat. Statt das Jahr einigermaßen versöhnlich ausklingen zu lassen, ging es im Deutschen Leitindex allein im Dezember noch einmal um ca. 1.000 Punkte nach unten. Auf Jahressicht waren es 2018 in der Spitze über 3.000 Punkte Verlust.

 

freaky finance, DAX Chart 2018, Bärenmarkt
DAX Jahreschart 2018

 

 

Zwischen dem Jahreshoch 13.559 und dem Tiefpunkt bei 10.381 lagen mehr als 23%. Ab 20% Verlust vom Hoch spricht man von einem Bärenmarkt. In einem solchen fanden sich zum Jahresende einige Indizes wieder. Die kleine Gegenbewegung zu Beginn des neuen Jahres würde ich noch nicht überbewerten. Zumal sie bis dato noch unterhalb der letzten kleinen Aufwärtsbewegung liegt. Es sind noch deutlich tiefere Kurse möglich und nach der ungewöhnlich langen Zeit mit Kursanstiegen sicherlich auch normal und daher realistisch!

 

 

Depot-Update

Wertpapierverkäufe im Dezember habe ich keine zu vermelden.

 

Abonnenten meines Newsletters „Die Finanzbombe“ werden im Normalfall wochenaktuell über meine Aktienkäufe und -verkäufe informiert. Allerdings erscheint dieser während meines aktuellen Urlaubs derzeit unregelmäßig.  Außerdem werden per Newsletter einmal im Monat interessante Details meines Einzelaktiendepots vorgestellt. Wenn dir das einen Mehrwert generiert, abonniere gerne die Finanzbombe!

 

Um das nötige Eigenkapital für die erwähnten Wohnungskäufe parat zu haben, wollte ich erstmal keine Aktienkäufe tätigen. Ich hatte aber noch einige Short-Puts mit Enddatum im Dezember laufen (siehe auch Abschnitt Optionshandel weiter unten). Durch die auf breiter Front nicht zu knapp fallenden Kurse wurden aus den entsprechenden Optionen jeweils 100 Stück Fortive und Canadian National Railway Aktien in meinem Depot. Beide Werte habe ich schon lange beobachtet. Entsprechende Artikel findest du hinter den Verlinkungen.

 

Zuletzt hatte ich mehrfach von meiner Depoteröffnung bei DeGiro Schweiz* und dem dort endlich geglückten Nachkauf meiner heißgeliebten MORL-ETNs berichtet. DeGiro Schweiz sollte ein wichtiger Baustein für mein Vorhaben, ein gewisses Hochdividenden-Portfolio aufzubauen, sein. Denn nicht MIFID2-konforme strukturierte Finanzprodukte sind über die üblichen Broker nicht handelbar. Letzte Woche bekam ich eine Mail von einem Leser, der berichtete, dass dies über DeGiro Schweiz seit Anfang 2019 auch nicht mehr möglich sei. Damit hat er leider recht. In der Hochdividengruppe läuft seither ein von mir daraufhin initiierter interessanter Austausch zu der Thematik.

 

Das Buch zu dem Thema Hochdividendenwerte habe ich neulich im Blog vorgestellt. Wenn du den Artikel noch nicht kennst und dich für das Thema interessierst, empfehle ich dir die Lektüre. 

 

 

Das Onvista Bank-FreeBuy Depot (zum Onvista FreeBuy-Depot*) habe ich im Dezember nicht genutzt. Für die eingebuchten Aktien aus dem Optionshandel ging schon mehr Kohle drauf als mir momentan lieb ist. Nochmal Stichwort: Eigenkapital für den Wohnungskauf!

 

 

Meine Dividenden im Dezember

freaky finance, Dividenden Dezember 2018
Meine Dividendeneinnahmen im Dezember 2018

 

 

Die von mir vereinnahmten Ausschüttungen beliefen sich im Dezember auf 660,16 € (brutto).

 

CVS Health hat bereits im November ausgeschüttet, aber da ich diese Dividenden im November nicht mit aufgeführt hatte, hole ich das hiermit nach.

 

Das entspricht einer Steigerung von fast 171% gegenüber dem Vorjahresmonat, weil ich inzwischen einige Zu- und Neukäufe getätigt habe. 

 

Die folgende Grafik zeigt die Einnahmen in einem Balkendiagramm pro Monat und die Vergleichswerte aus dem Vorjahr (blaue Balken). Das Diagramm ist durch Anklicken vergrößerbar! 

 

freaky finance, Dividenden, Jahresübersicht auf Monatsbasis, Stand Dezember 2018
freaky finance, Dividenden, Jahresübersicht, 2017 im Vergleich zu 2018, Stand Dezember 2018

 

 

Nachdem ich bereits meine gesamten Dividendeneinnahmen aus dem vergangenen Jahr im Juli dieses Jahres übertroffen habe, ist das nächste Ziel, durchschnittlich 1.000 € Dividenden pro Monat (brutto) zu vereinnahmen.

 

Nach dem aktuellen Stand der Dividenden-Prognose im Dividendenkalender Pro + von Krawattenlos* komme ich im nächsten Jahr schon auf knapp 11.400 € Dividenden allein aus meinen Einzelaktien.

  

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Dividendenprognose im Krawattenlos Dividendenkalender Pro +

 

 

Dazu kommen noch die Ausschüttungen aus meinen Fonds, ETFs und der Hochdividenden-ETN MORL. Diese sind leider im Dividendenkalender nicht abbildbar. Damit steht eigentlich fest, dass das Ziel nächstes Jahr erreicht wird. Und dann geht es als nächstes an die 12.000€ netto pro Jahr - also 1.000 € Nettodividenden im Monat!

 

Das mehrfach genannte Tool Dividendenkalender Pro +* habe ich nun schon eine ganze Zeit in Gebrauch und neulich hier im Blog ausführlich vorgestellt! 

 

Meine Erfahrungen für dich: Der Dividenden Kalender Pro + im Praxistest!

  

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Helden der Finanziellen Freiheit

Unter dem Link https://aktienfinder.net/blog/helden-der-finanziellen-freiheit/ kann man meine Dividendenertragsentwicklung sogar zurück bis Anfang 2015 einsehen. Dort sind auch weitere internationale "Helden" aufgeführt. Man klicke auf die Zeile, die einen interessiert, und unter der Tabelle erscheint ein Diagramm mit den Dividendeneinkommen und ggf. Optionseinnahmen. 

  

Der Aktienfinder ist übrigens auch ein ziemlich geniales Tool, um individuell passende Aktien schnell herauszufiltern!

 

 

Optionshandel

Den Optionshandel habe ich im Dezember urlaubsbedingt nicht aktiv betrieben. Diverse Kontrakte hatten aber noch ein Laufzeitende im Dezember. Die beiden Einbuchungen Fortive (FTV) und Canadian National Railway (CNI) habe ich oben bereits erwähnt. Bei beiden steht derzeit noch ein Buchverlust im Depot.

 

Darüber hinaus ist es erneut - für meine Verhältnisse - zu ansehnlichen Prämieneinnahmen gekommen.

 

In der nachfolgenden Abbildung kannst du die Trades über meinen Account bei Banx* sehen. Ganz unten rechts steht das Gesamtergebnis auf Monatsbasis:

   

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Meine Optionseinnahmen im Dezember bei Banx

 

 

Der Bayer Trade brachte 111,20 € und wurde eben auch in unserer Heimatwährung abgerechnet. Die Trades auf die nordamerikanischen Werte erfolgten wie üblich in US-Dollar und brachten zusätzlich 436 USD oder umgerechnet 382,40 €.

 

In meinem wesentlich kleineren Depot bei Lynx*, gab es nur noch einen im Dezember ausgelaufenen Kontrakt. Das komplette Guthaben habe ich inzwischen auf den Banx-Account übertragen. Wahrscheinlich werde ich zukünftig nur noch über den Account handeln. 

 

 

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Meine Optionseinnahmen im Dezember bei Lynx

 

 

Insgesamt konnte ich 600,38 USD (528,34 EUR) brutto an Prämien über den Handel mit Aktienoptionen verdienen.  

 

 

Wenn du mehr über den Optionshandel erfahren möchtest, empfehle ich dir die 5 Gastartikel zu diesem interessanten Thema bei mir hier im Blog. Darin wird alles von Grund auf für Einsteiger erklärt. Das geht von den Grundlagen über Schritt für Schritt Anleitungen für die ersten Trades bis hin zur Vorstellung einer einfachen, aber effektiven Anfängerstrategie.

 

  

Außerdem empfehle ich den Video-Kurs* vom Stillhalter. Einsteiger, die wirklich loslegen wollen, bekommen hier absolut nützliche Informationen und Schritt für Schritt Anleitungen in Form von Videos bereitgestellt.

 

Regelmäßiges Einkommen mit Optionen - detaillierte Anleitung im Video-Kurs* 

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Meine Zinseinnahmen aus P2P-Krediten

Ich verweise hier erneut auf mein sehr umfangreiches P2P-Update, das ich im Juni geschrieben habe. Darin habe ich alle 14 P2P-Plattformen aufgeführt, bei denen ich bis dato Geld investiert hatte. Zu jeder habe ich ein Kurzstatement abgegeben, den von mir dort investierten Betrag und die mir dort angezeigte Rendite genannt. Dabei handelte es sich um meine P2P-Zinseinnahmen im Mai. 

 

Seitdem bin ich bei weiteren Plattformen eingestiegen, was sich aufgrund der Zinssenkungen bei anderen Plattformen als vorteilhaft erwiesen hat. Während alle rumheulten, dass es bei Mintos nix mehr über 9% (mit Rückkaufgarantie) zu holen gibt, kassierte ich bei anderen Plattformen. Auch wenn es bei Mintos renditetechnisch inzwischen wieder etwas besser aussieht, kann es nie schaden, sich unabhängiger von einzelnen Plattformen zu machen.

 

Bei einer meiner Neuentdeckungen gibt es bis zu 15% Zinsen mit Buyback und keine Schwierigkeiten, ausreichend Kreditprojekte zu finden:

 

Grupeer*

Unter anderem russische Kredite mit 15% Zinsen p.a. und Rückkaufgarantie. Da hier nun eine Autoinvestorfunktion verfügbar ist, habe ich mal eine kleine Summe zum Testen reingeschmissen. Einen Zweitmarkt gibt es noch nicht.

 

Grupeer, P2P-Kredite, 15% Zinsen, Kennzahlen
Kennzahlen Grupeer

 

 

Aber auch die bereits in dem P2P-Update genannten Plattformen  IUVO* und Fast Invest* bieten Zinsen bis zu 15%. Wer diese will, muss auch einsehen, dass P2P nicht so passiv ist, wie man es gerne hätte. Ich habe bei den genannten Anbietern stark aufgestockt. Das bei Mintos abgezogene Geld muss ja irgendwo hin ...

 

 

Flender*

Investieren in irische Firmenkredite mit um die 10% Zinsen p.a. Etwas weg von den klassischen Konsumkrediten und vor allem mal abseits des Baltikums zu investieren tut der Diversifikation sicher gut! Allerdings kam es in letzter Zeit zu Rückzahlungsschwierigkeiten bei einigen Flender-Krediten. Meine sind davon bisher glücklicherweise nicht betroffen. Eine Rückkaufgaranatie gibt es hier nicht!

  

Flender, P2P-Kredite, P2B-Kredite, irische Firmenkredite, freaky finance
Kennzahlen Flender

 

 

Du solltest dir wie immer ein eigenes Bild von den Plattformen machen und nicht blind irgendetwas nachahmen, ohne dir selbst eine Meinung gebildet zu haben!

 

 

Meine Zinseinnahmen aus P2P-Krediten im Dezember sind im Vergleich zum Vormonat niedriger ausgefallen, belaufen sich insgesamt auf 514,34 € und gliedern sich folgendermaßen auf:

 

P2P-Kredite, Zinsen, Einnahmen Dezember

 

 

Da Auxmoney bei Anlegern, die schon länger dabei sind, nicht in der Lage ist, die monatlichen Rückflüsse nach Zinsen und Tilgung aufzuschlüsseln, kann ich meine Auxmoney-Zinsen nicht in den monatlichen Reports berücksichtigen. Nur einmal im Jahr bekommt man mit der Zinsbescheinigung einen Hinweis auf die verdienten Zinsen auf Jahresbasis. Die Zinsbescheinigung sollte im ersten Quartal des neuen Jahres kommen. Dann habe ich da auch Klarheit.

 

Ebenfalls im ersten Quartal möchte ich ein neues und aktuelles P2P-Update veröffentlichen und aufzeigen, wie mein Jahr 2018 in dieser Anlageklasse gelaufen ist. Bei den großen baltischen Anbietern (Mintos*, Twino und Bondora*) bin ich dann auch ziemlich genau 3 Jahre dabei. Das wird sicher noch einmal ein aufschlussreicher Rückblick.

 

Außerdem ist etwas noch umfangreicheres bezüglich P2P-Wissensaufbau in Arbeit. In absehbarer Zeit wird es eine Art "1x1 der P2P-Privatkredite" in einer Form abseits dieses Blogs, aber mit meiner Beteiligung geben. Damit sollten alle Fragen bezüglich der Geldanlage auf den üblichen und gängigen baltischen Plattformen vollumfänglich geklärt werden. Du darfst gespannt sein!

 

 

Entwicklung meines Gesamtvermögens

Die Entwicklung meines Gesamtvermögens war diesmal negativ. Die Auswertung ergab ein beachtliches Minus von 3,14%. In meiner Welt entspricht das mehr als einem nagelneuen Golf GTI mit großzügiger Sonderausstattung.

 

freaky finance, Entwicklung Gesamtvermögen, prozentuale Zu- und Abnahme

 

Der Wertpapieranteil in meinem Vermögensmix beträgt aktuell über 42%. Von daher ist es mehr als logisch, dass sich der oben angesprochene Bärenmarkt im Stand meines Gesamtvermögens bemerkbar macht.

 

Die gute Nachricht ist ja aber zum einen, dass dieser Wertpapieranteil in den letzten Jahren gar nicht anders konnte als zu wachsen. Man muss sich schon außerordentlich blöd angestellt oder maximales Pech gehabt haben, wenn man mit Aktien und Fonds (egal ob aktiv oder passiv) Geld verbrannt hat. Eine Ausnahme bildet natürlich das Jahr 2018 für sich genommen.

 

Zum anderen bin ich froh, in solchen Situationen wie jetzt, wo es auch mal sportlich abwärts geht, noch weit über 50% meines Vermögens in anderen Anlageklassen verteilt zu haben! Durch die teilweise geringe Korrelation mit Wertpapieren habe ich hier eine Diversifikation geschaffen, die mein Portfolio weit weniger schwanken lässt, als wenn alles in einer Assetklasse allokiert wäre.

 

Der Stand meines Gesamtvermögens ist heute 3% höher als vor genau einem Jahr, während der DAX in der Spitze über 23% und auch der allseits beliebte MSCI World Index ca. 15% vom Hoch abgegeben hat. Natürlich kann man das so nicht miteinander vergleichen, und in mein Gesamtvermögen floß auch mein laufendes Gehalt mit ein, welches im Gegensatz zu früher in 2018 aber wegen Auszeit und Stundenreduzierung nicht sonderlich üppig war. Trotzdem hätte eine reine Anlage in aktienbasierte Werte ein deutliches Minus im Gesamtvermögen nach sich gezogen.

 

Diese breite Diversifikation abseits des Aktienmarktes in Immobilien, P2P-Kredite, Genossenschaftsanteile, Edelmetalle, Nachrangdarlehen im Bereich Immobilien-Crowdinvesting, Riester-Rente, alte Bausparverträge, Kryptowährungen, Tages- und Festgeld geben meinem Vermögen eine gewisse Stabilität, mit der ich mich sicherer fühle.

 

Sicherheit kostet immer auch Rendite. Ab einem bestimmten Vermögensstand ist es vielen Menschen aber wichtiger, das eigene Geld vor großen Schwankungen oder gar Verlusten zu schützen als die letzten Zehntel Rendite rauszukitzeln.

 

In meinem Fall mag das auf den ersten Blick etwas widersprüchlich wirken. Sind doch P2P-Kredite, Nachrangdarlehen und vor allem Kryptowährungen Hochrisikoanlagen. Aber genau das ist mir vollkommen bewusst, weswegen in diese Anlagen prozentual von meinem Vermögen nur relativ kleine Anteile wandern. Abgesehen vielleicht von P2P-Krediten, die ich persönlich auf dem Weg zu einer etablierten Möglichkeit der renditestarken Geldanlage sehe. Das ist aber nur meine Meinung, und das Risiko bleibt hoch.

 

Jedenfalls stecken allein ca. 70% meines Vermögens in den als langfristig anerkannten und ertragreichen Anlageklassen Aktien und Immobilien. Dazu kommen weitere vermeintlich sichere Assets wie Tages- und Festgeld, Riester, Bausparer, Edelmetalle und Genossenschaftsanteile. Du siehst, die stark risikobehafteten Anlagen sind deutlich untergewichtet.

 

freaky finance, Golf GTI, Verlust in Höhe eines Neuwagens, Kühlergrill eines VW Golf GTI
Neupreis Golf GTI Performance ab 33.625 €

 

 

Statt einem sechstelligen Einbruch des Gesamtvermögens blieb es dank meiner diversifizierten Anlagestrategie bei dem (Buch)Verlust im Gegenwert eines schicken Golf GTI.

 

 

 

freaky finance Blognews im Dezember

Danksagungen

Ganz herzlich bedanke ich mich bei allen Lesern und meinen fleißigen Bloghelfern, ohne die der Blog nicht mehr funktionieren würde! 

 

Ein großes Dankeschön geht wie immer auch an meine Gastautoren! 

 

Gastartikel und andere Highlights auf freaky finance

Für meine TOP 5 must-sees/dos Aktion kam der Artikel diesmal vom Finanzfisch Tobias, der uns seine Heimatstadt Lübeck vorgestellt hat!

 

Die ETF-Serie hat mit einem Gastartikel zu dem Thema „Immobilien- und REIT-ETFs“ ihre Fortsetzung gefunden. Geschrieben wurde der Beitrag von Björn, dem Immobilienkoala.

 

Besondere Beachtung fand auch meine ausführliche Vorstellung des Dividenden Kalender Pro + von Krawattenlos, den ich einem monatelangen Praxistest unterzogen habe, um alle Stärken und wenige Schwächen für interessierte Dividendeninvestoren aufzudecken. 

 

Im Zusammenhang damit konnte ich zu Weihnachten noch 5 kostenlose Zugänge für das tolle Tool verlosen. Zur Verfügung gestellt wurden die Zugänge dankenswerterweise von Krawattenlos. Die Gewinner sind inzwischen benachrichtigt.

 

Wer nicht gewonnen hat, muss nicht traurig sein! Mit meinem speziellen Rabattcode kannst du den DivKalPro+* 30 Tage lang für den halben Preis testen. Spare 10 € mit dem Code "freaky_finance2018"

  

Der Blog hat im Dezember 810,98 € (nach Kosten, vor Steuern) eingebracht.

 

 

Einnahmenreport Dezember

  • Dividenden: 660,16 € (brutto)
  • Optionsprämien: 528,34 € (brutto)
  • P2P-Zinsen: 514,34 € (brutto)
  • Blogeinnahmen: 810,98 € (nach Kosten, vor Steuern)
  • Mieteinnahmen Wohnungen: 2.602,37 € (nach Kosten, vor Steuern)
  • Transportervermietung: 427,77 € (nach Kosten, vor Steuern)
  • Diverses (Zinsen, Prämien, Boni und kleinere Einnahmen): 589,06 €

  

Insgesamt habe ich aus allen meinen Einnahmequellen, die nichts mit meinem Hauptjob zu tun haben, im Dezember 5.896,47 € nach Kosten, aber teilweise noch vor Steuern erhalten.

 

Insgesamt lag ich damit in 2018 im Mittel bei über 5.250 € Nebeneinkünften pro Monat und habe die Nebeneinkünfte des Vorjahres damit um mehr als 10.000 € übertroffen. 

 

 

Ausblick

Mein Urlaub neigt sich dem Ende zu. Ich bin derzeit in Brisbane, und morgen starte ich Richtung Heimat. Aber nicht ohne mich noch 3 Tage in Dubai an etwas mildere Temperaturen und eine Zeitzone, die der heimischen schon deutlich näher ist, zu gewöhnen.

 

Am kommenden Montag darf ich endlich wieder ins Büro, und ich habe diesmal keine Ahnung, wann ich das nächste Mal Urlaub haben werde. 2019 wird für mich in einigen Dingen ein Überraschungspaket, aber ich habe einfach mal festgelegt, dass es MEIN Jahr wird. Es liegt ja auch an mir, was ich daraus mache. 

 

Mehr zu meinen Zielen für dieses Jahr und was ich im letzten Jahr erreicht habe, gibt es im großen Jahresabschluss 2018 und Ausblick auf 2019. Der Artikel soll möglichst noch diesen Monat erscheinen. Du kannst ja schon mal schauen, was ich mir für 2018 vorgenommen hatte.

 

Außerdem habe ich weiter oben ja schon ein aktualisiertes und umfassendes P2P-Update und ein weiteres großes P2P-Projekt abseits des Blogs angekündigt.

 

Zusammen mit einem Investorenfreund arbeite ich auch schon länger an einem ETF-Kurs, der sicherlich im ersten Halbjahr auf die interessierte Investorengemeinde losgelassen werden kann.

 

Ich wurde um Gastkapitel in zwei Büchern (Vermögensaufbau und Immobilien) gebeten. Für das eine habe ich fest zugesagt und werde zeitnah liefern. Bei dem anderen muss ich sehen, ob ich es zeitlich schaffe. Lust habe ich definitiv, aber die Autoren haben natürlich auch ihren Zeitstrahl, den sie einhalten möchten.

 

Ab dem nächsten Monatsabschluss möchte ich mit diesem Format etwas neues probieren. Der Monatsabschluss wird immer extrem lang, und ich sitze tagelang daran. Ich habe mir eine Splittung überlegt, um das für dich als Leser und für mich als Verfasser zu entzerren und muss sehen, wie das ankommt.

 

Außerdem kündige ich hiermit das x-te Mal eine Reduzierung der Artikelfrequenz an. Nötig ist sie definitiv, damit ich noch Luft für das echte Leben habe, aber da ich es bisher nicht geschafft habe, es umzusetzen, bin ich etwas skeptisch, ob ich es realisieren kann. Liegt eigentlich in meiner Hand, aber irgendwie kommt immer wieder etwas dazwischen und schwupps, gab es hier wieder mehr Artikel als meinem Biorhythmus gut tun. Sollte ich es tatsächlich schaffen, weniger zu veröffentlichen, nimm es mir bitte nicht übel, es wird sicher nicht zum Nachteil der Qualität der künftigen Inhalte sein und mir als Mensch mental gut tun, etwas weniger Veröffentlichungsdruck zu haben. Danke vorab für dein Verständnis.

 

Meine sportlichen Aktivitäten habe ich mit Urlaubsbeginn wieder voll aufgenommen und mir fest vorgenommen, dass so eine Pause von 6 Wochen wie im Oktober/November nicht mehr vorkommen soll. Geist und Körper wird es freuen. Mehr zu meinen sportlichen Zielen dann vielleicht auch im Ausblick auf 2019, der wie gesagt noch kommen soll...

 

Allen Lesern wünsche ich natürlich noch ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2019!

 

 

Werde Teil der Freak Nation Community!

Vor etwa einem Jahr  hatte ich die spontane Idee, eine Facebook-Gruppe zu gründen. Darin wird munter über Finanzthemen diskutiert. Bereits über 430 Freaks und Freakinnen füllen die Community heute mit Leben! Ein kleiner, aber feiner Wachstumswert würde ich sagen.

 

Auch der Spaß kommt dort nicht zu kurz. Wir freuen uns über weitere Mitglieder, und ich möchte dich herzlich einladen, dabei zu sein. Auch die lieben Blogger-Kollegen (m/w) dürfen sehr gerne dazukommen und die Gruppe bereichern!   

 

 

Fragen, Anregungen, Feedback, ...

Wie findest du das Format meines Monatsabschlusses? Welche Passagen interessieren dich? Was ist unnützes Wissen? Was fehlt dir? Was kann ich besser machen? 

 

Ich bin hier sehr an deiner ehrlichen und schonungslosen Meinung interessiert. Ich schreibe immer extrem lange an den Monatsabschlüssen und möchte einfach wissen, ob ich damit überhaupt deinen Nerv treffe. Die Aufrufzahlen für die Monatsabschlüsse sind überdurchschnittlich hoch. Somit ist grundsätzlich offensichtlich Interesse vorhanden. Aber besser geht immer - und dafür brauche ich dein Feedback!

 

Ich freue mich auf deine Kommentare und Fragen! 

 

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So verpasst du keine neuen Inhalte und bekommst zusätzlich nützliche Tipps.

 

 

Titelbild: pixabay.com ©kalhh (CC0 Creative Commons; bearbeitet von V.  Willkomm)


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Kommentare: 4
  • #1

    Markos (Finanzielle Freiheit mit Dividenden und Optionen) (Dienstag, 08 Januar 2019 10:58)

    Wieder einmal ein toller Monatsabschluß von Dir und sehr gute passive Einnahmen. Ich denke, dass Du die Optionsprämieneinnahmen in 2019 bestimmt auch wieder steigern kannst. Die ETNs lassen sich z.B. über Schwab in USA noch kaufen. Habe keine Probleme damit und bespare die Monat für Monat.

  • #2

    Vincent (Dienstag, 08 Januar 2019 14:51)

    Moin Markos,
    vielen Dank für deinen Kommentar.

    An meiner Optionsstrategie arbeite ich natürlich weiter.
    Musst mir vielleicht mal erklären, was ich bei einer Depoteröffnung bei Schwab beachten müsste und wie da die genauen Konditionen sind.

    Beste Grüße
    Vincent

  • #3

    Andreas (Dienstag, 08 Januar 2019 16:11)

    Lieber Vincent,
    Welche Strategie verfolgst du bei deinen Optionen? Handelst du nur "Covered Calls/Puts" oder auch "Naked"?
    Danke
    Andreas

  • #4

    Vincent (Samstag, 12 Januar 2019 20:56)

    Moin Andreas,
    ich verkaufe Short Puts auf Aktien, die ich auch im Depot haben möchte. Lasse die dann eben auch einbuchen, wenn es so kommt. Für die eingebuchten Werte verkaufe ich dann entsprechend Calls.

    Beste Grüße
    Vincent