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Dürfen Blogger Geld verdienen?

Wer wegen des schnellen Geldes einen Blog startet, ist wahnsinnig!

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Mein Beitrag zur BlogParade von Finanziell frei mit 30

Dominik von "Finanziell frei mit 30" hat zu einer BlogParade mit der Fragestellung "Dürfen Blogger Geld verdienen?" aufgerufen.

 

Gemeint ist natürlich, ob sie dies mit dem Blog tun dürfen. Es gibt jedenfalls kein Gesetz, das eine Blogmonetarisierung verbieten würde. Warum auch?!? Somit ist die Frage wohl eher unter moralischen Gesichtspunkten zu verstehen. Allerdings erübrigt sich aus meiner Sicht auch hier jede Diskussion!

 

Bloggen ist viel Arbeit, wer viel Arbeit in etwas steckt darf dafür Einnahmen anstreben. Wer einen solchen Blog nicht lesen will, hat das Recht es nicht zu tun.

 

Ich verdiene mit meinem Blog etwas dazu. Meine Gedanken dazu möchte ich in diesem Artikel teilen.

WERBUNG

Als Blogger biete ich etwas an

Ich versuche viel Persönlichkeit in meinen Blog zu bringen. Als Leser merkst du also schnell, dass ich nichts dagegen habe ein paar Euro extra einzunehmen. Du bekommst auch mit, in welchen Bereichen ich unterwegs bin und teilweise wie ich vorgehe. Neben nützlichem Wissen teile ich Erfahrungen und empfehle Dinge, die ich selber nutze.

 

Jeder darf eigenständig entscheiden, ob er die selben Dinge nutzen möchte. Wenn er sie nutzen möchte, darf er außerdem entscheiden, ob er sie über meinen Empfehlungslink nutzt oder anderweitig. Affiliatelinks sind bei mir mit einem Sternchen* gekennzeichnet!

 

Das oft gebrachte Argument man wisse nicht, ob nur der Provision wegen empfohlen wird, ist zwar durchaus valide, aber Blogs lesen heißt ja auch nicht, dass man dabei zwangsläufig sein eigenes Hirn ausschalten muss!

 

Dinge die für mich passen, müssen nicht zwangsläufig auch für dich die richtigen sein. Ich berichte aus meinen Leben und von meinen (finanziellen) Erfahrungen. Da kann nicht alles eins zu eins übernommen werden. Soviel Verstand setze ich einfach voraus!

 

Ich empfehle auch nichts, was ich nicht für gut befinde! Wenn du nicht selber bloggst kannst du dir gar nicht vorstellen wie viele Anfragen man bekommt, ob man nicht dies oder jedes promoten möchte. Einiges davon wäre durchaus lukrativ. Aber weit über 90% ist einfach Schrott und es kommt somit nicht in Frage, dass ich dafür Werbung mache.

 

Es macht doch überhaupt keinen Sinn für einen einmaligen Betrag seine Leser zu verarschen und sie damit zu vergraulen. Es hat schließlich Monate oder Jahre gedauert, sich eine Leserschaft aufzubauen. Jeder, der sein Hirn kurz einschaltet setzt das nicht dafür aufs Spiel, ein beschissenes Produkt zu bewerben!

 

 

Du als Leser entscheidest

Und am Ende entscheidest du als Leser doch selbst, ob du einen weiteren Artikel von mir liest oder nicht. Ich kann es nicht jedem recht machen und das ist auch nicht mein Anspruch. Und wenn ich schon nicht vom Bloggen leben kann, möchte ich so bloggen, dass ich damit leben kann.

 

Zum Thema Blogeinnahmen später mehr.

 

 

Mein Wunschleser

Mir ist auch durchaus bewusst, dass ich mit meiner Art des Bloggens den einen oder anderen Leser nicht anspreche. Das ist doch vollig normal! Es gibt auch soetwas wie einen Wunschkunden.

 

In diesem Fall dann eher einen Wunschleser - denn ich selber habe gar keine eigenen Produkte, die ich anbieten könnte. Ich freue mich über jeden Besucher auf meiner Seite und noch mehr freue ich mich, wenn die Leute wieder kommen, weil sie meine Artikel interessant finden. 

 

Im Idealfall schätzt du also meine Inhalte und bist mit dem Anteil, der Empfehlungen und Werbung einigermaßen einverstanden, weil du verstanden hast, dass ich viel Arbeit in den Blog stecke und versuche, durch meine Erfahrungen und Artikel einen Mehrwert für dich zu schaffen.

 

Wenn dir etwas nicht gefällt äußerst du deine Kritik sachlich und konstruktiv. Bist du nachhaltig mit meinen Inhalten nicht einverstanden, liest du halt andere Blogs oder kaufst dir eine Finanzzeitung, für die du bezahlen musst und trotzdem noch mit Werbung vollgeballert wirst :P

 

 

Warum ich meine Blogzahlen veröffentlicht habe

Ein Jahr lang habe ich die Entwicklung meines Blogs in meinen Monatsabschlüssen dokumentiert. Jeder konnte meine Besucherstatistiken und Blogeinnahmen nachlesen. Ich wusste am Anfang meines Bloggerlebens überhaupt nicht, welche Zahlen in den ersten Monaten nach einem Blogstart realistisch sind.

 

Für die wenigen Informationen, die ich bei anderen Bloggern darüber gefunden habe, war ich so dankbar, dass ich entschieden habe diese Zahlen ebenfalls zu veröffentlichen. 

 

 

Was ich mit meinem Blog verdiene

Die Einnahmen schwanken relativ stark. Mit einem neuen Blog läßt sich meistens nicht viel holen. Kein Traffic - keine Knete! Logisch.

 

Mit steigenden Besucherzahlen hat man dann ganz allmählich zumindest theoretisch die Möglichkeit, die ersten Einnahmen zu generieren. Das dauert aber Monate und ist dann meist immer noch nicht der Rede wert und die paar Kröten allein rechtfertigen das Bloggen sicher nicht!

 

Ganz konkret habe ich im Kaldenderjahr 2017 ca. 4.500€ (brutto) an Einnahmen über freaky finance generiert. Dafür, dass dieses Projekt erst im Herbst 2016 gestartet ist, und bis Anfang 2017 quasi nur aus Lauf- und Reiseartikeln bestand, bin ich mit den Einnahmen durchaus zufrieden.

 

ABER... Im echten Leben arbeite ich in meinem Angestelltenverhältnis nur 3 Tage in der Woche. Das hat mir die Zeit gegeben, den Blog quasi in Vollzeit anzugehen. Ich habe wirklich unglaublich viel Zeit in den Blog gesteckt!

 

Die Einnahmen sind natürlich auch noch zu versteuern! Wie sich brutto zu netto verhält, wissen die meisten aus eigener Erfahrung. Am Ende bleibt die Frage: Wer würde für (wahrscheinlich) weniger als 3.000€ (netto) ein ganzes Jahr in einem Vollzeitjob arbeiten wollen? 

 

Nebenbei erwähnt verursacht ein Blog, mit dem man Einnahmen erzielen möchte auch Kosten. Klar, das sind nur ein paar Euro im Monat aber Kleinvieh macht auch Mist. Leser- und Communitytreffen, sowie Konferenzen kosten ebenfalls.

 

Und die Opportunitätskosten! Was könnte ich alles anstellen, wenn ich nicht bloggen würde. Ich hätte viel, viel mehr Zeit, mich um meine Finanzen oder andere Hobbys zu kümmern!

 

Zu guter Letzt bauen viele Affiliateprogramme Mindestauszahlungsbeträge in ihre Partnerprogramme ein. Das heißt ich muss z. B. über Google-Adsense erstmal 70€ Einnahmen haben, damit mir das Guthaben überhaupt ausgezahlt wird! Nach einer Auszahlung geht das Spiel wieder von vorne los.

 

Die Hürden unterscheiden sich bei den verschiedenen Partnerprogrammen in der Höhe aber wenn man unter dem Limit bleibt, sieht man seine eigentlich verdiente Kohle nie...

 

Wer also einen Blog startet, um "schnelles Geld" zu machen, ist in meinen Augen komplett wahnsinnig! Und glaub mir: Gedacht und versucht haben es schon viele!

 

 

Bloggen ist nicht nur Artikel schreiben!

Wer noch nie ernsthaft einen Blog geführt hat kann sich kaum vorstellen welche Arbeit dahinter steckt. Das ganze Administrative und Drumherum ist nach außen nicht sichtbar.

 

Wahrgenommen werden (wenn überhaupt) die veröffentlichten Artikel. In einem solchen Beitrag stecken mehrere bis viele Stunden Arbeit. Recherche, schreiben, Titelbilderstellung, Formatierung und in den Blog einpflegen sind nur einige Dinge, die dafür erledigt werden müssen.

 

Der Lohn in Geld dafür ist erstmal genau 0€! Ist ja nur ein Hobby und meine Artikel sind für jedermann frei zugänglich und kostenlos.

 

Wahrnehmung ist ein gutes Stichwort. Denn dafür geht ein guter Teil der Zeit drauf. Das wird natürlich auch unterschiedlich gehandhabt aber ich will schließlich, dass möglichst viele Menschen meine Inhalte zur Kenntnis nehmen. Also investiere ich viel Zeit in die Artikel-Promotion.

 

Lesermails und Kooperationsanfragen beantworten, in verschiedenen relevanten Communitys aktiv sein, Austausch mit Bloggerkollegen, Newslettererstellung und vieles mehr nimmt zusätzlich ein Haufen Zeit in Anspruch.

 

 

Blogeinnahmen sind meine Motivation weiterzumachen

Viele Blogs verschwinden nach wenigen Wochen oder Monaten wieder von der Bildfläche. Die Gründe sind oft: Viel mehr Arbeit als angenommen, kein Schwein liest die Artikel und Einnahmen sind nicht vorhanden - im Gegenteil ein Blog kostet ja sogar Geld!

 

Da ist es doch legitim, dass der, der den Aufwand betreibt, seine Erfahrungen teilt und kostenlos Wissen und Meinungen zur Verfügung stellt ein paar Euro verdient, die niemandem weh tun. Denn weder muss derjenige die Provision, die bei Nutzung eines Empfehlungslinks fällig wird, direkt selber zahlen, noch fügen Werbebanner einem körperlichen Schmerz zu.

 

Aber da ist dann das Geschrei sofort groß: Der betreibt den Blog nur wegen der Einnahmen und so weiter. Da kommt der typische Neid durch.

Verständnis habe ich dafür nicht!

  • Kann doch jeder selber machen, statt neidisch zu sein!
  • Sollen die Hater sich doch eine beliebige Börsenzeitschrift für ein paar Euro kaufen und sich an den "tollen" Tipps darin erfreuen und sich meinetwegen über die ganze Werbung in diesen Blättern ärgern.
  • Wie gesagt, ist niemand gezwungen bestimmte Blogs zu lesen. ByeBye und gut ist es.

 

Ganz ehrlich: Ich freue mich über meine Blogeinnahmen! Auch wenn ich in meinem echten Job mit deutlich weniger Aufwand ein Vielfaches verdiene, geben mir diese Mini-Einnahmen, die ich über den Blog erziele, einen Teil der nötigen Motivation weiterzumachen!

 

Jeder erhält gerne eine Belohung. Auch wenn sie eher symbolischen Wert hat. Es ist ja auch eine Frage der Wertschätzung und ein Gradmesser, ob etwas ankommt und funktioniert. Natürlich erhalte ich auch anders geartete Motivation über den Blog aber die finanzielle gehört definitv dazu!

 

 

Werbung - überall Werbung!

Werbung hat sich doch eh überall in unser Leben geschlichen. Allgemeinhin haben wir uns mit der Existenz abgefunden. Oft nimmt man die Werbung in Kauf, um etwas günstiger oder kostenlos zu bekommen. Warum nicht auch bei Blogs? Die Alternative eines werbefreien aber kostenpflichtigen Blog wäre natürlich auch nicht mehrheitsfähig...

 

Und überhaupt: Welche Blogs beinhalten denn keine Werbung?

 

Wenn man kurz nachdenkt fallen einem ein paar ein. Wenn man genauer drüber nachdenkt kommen schon die ersten Zweifel... Da ist der Blog, der über einen kostenlosen Anbieter veröffentlicht und aktiv gar keine Werbung schaltet. Totzdem gibt es sie auch dort. Damit profitiert der Blogger auch von der Werbung - die er dann aber nicht mal beeinflussen kann.

 

Dann sind da Blogs, die zunächst werbefrei daher kommen und irgendwann geht es auch dort los. Das Buch, das grade gelesen wird*/wurde bekommt eine Empfehlung. Weil es wirklich gut war oder damit der Blogger wenigstens die Ausgaben für das Buch wieder reinbekommt? Wer weiß das schon?

 

Auch wirklich große und meiner Meinung nach gute Finanzportale schalten Werbung. Die Seite Finanztip.de ist ein gemeinnütziges Verbraucherportal. Ich finde die Inhalte dort genial und megahifreich. Die Seite finanziert sich ausschließlich über Affiliatelinks. Trotzdem werden dort auch Dinge empfohlen, für die Finanztip keine Provision bekommt. Sorgen um die Objektivität mache ich mir nicht. Und selber mitdenken schadet weiterhin nicht ;)

 

Früher oder später kommen doch die meisten Blogs mit Werbung um die Ecke. Das kann bei jedem komplett unterschiedlich aussehen. Auch in der Intensität.

 

Die einen bewerben nur eigene Produkte oder Dienstleistungen und die anderen fremde. Wieder andere machen irgendwas anderes um ein paar Kröten einzunehmen. Aber so ganz ohne Einnahmen schwindet doch beim Gros der Schreiberlinge irgendwann die Lust und das war es dann mit dem Blog...

 

Reine Hobbyblogs und Idealisten komplett ohne Werbung gibt es selbstverständlich auch aber diese sind doch eher selten oder haben kaum Reichweite, weil es eben nur Hobby ist.

 

 

Umfragen

Ich habe ein paar Umfragen erstellt, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie meine Leser zu diesen Fragen stehen. Global hat das natürlich wenig Aussagekraft.

 

Wer meine Art nicht mag, ist nicht mein Leser und somit auch kaum an der Abstimmung beteiligt. Aber als Randnotiz finde ich es interessant.

 

 

 

Welche Art der Werbung stört am meisten?

 

 

Wie hoch schätzt du den Anteil derer (Finanz)Blogger, die etwas nur empfehlen, um damit etwas Geld zu verdienen, also ohne dass sie das Beworbene wirklich für empfehlenswert halten?

Deine Meinung ist gefragt

Bliebt mir noch zu erwähnen, dass ich durchaus lern- und anpassungsfähig bin. Beim Bloggertreffen im August hat der Finanzrocker mich auf meine in der Menge übertriebene Adsense-Werbung hingewiesen. Ich hatte die bis dato als Absatztrenner eingesetzt. Diese würden aber den Lesefluss stören.

 

Seither verbaue ich nur noch einen solchen Banner pro Artikel. Meine Leserzahlen seit August sind deutlich gestiegen. Vielleicht auch dadurch :)

Also vielen Dank an Daniel für den Hinweis. Wer weitere konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge hat, kann sich gerne melden!

 

 

Deine Hilfe ist gefragt

Und wer mal an einem Blog mitwirken will, ohne gleich einen eigenen zu starten, kontaktiert mich ebenfalls gerne. Ich schaffe nicht mehr alles, was ich schaffen möchte und wer sich davon überzeugen möchte, dass bloggen viel Arbeit ist, kann gerne kleine Aufgaben übernehmen. Das Angebot ist ernst gemeint!

 

Zwei fleißige Helfer habe ich bereits gefunden. Und zwar über diesen Aufruf:

 

freaky finance, Aufruf Bloghilfe
Aufruf im "Sportlichen Monatsabschluss September"

Fazit

Auf jeden Fall dürfen Blogger über ihre Seiten Geld verdienen. Ja, sie sollen es sogar, damit sie weiterhin motiviert sind, Dinge zu testen und uns ihre Erfahrungen nicht vorenthalten bleiben!

 

Affiliatelinks und Sponsored Post dabei zu kennzeichnen, gebietet die Fairness und sollte üblich sein.

 

Geld mit etwas zu verdienen, in das man Arbeit investiert ist das Normalste von der Welt. Wer es lieblos macht oder mit der Werbung übertreibt wird automatisch von der Leserschaft gemieden und somit "bestraft". 

 

Was wäre auch die Alternative? Die Menschen sind eh schon schwer für Finanzbildung zu begeistern. Man stelle sich vor, die sollten für die Grunlagenbildung in dem Bereich noch bezahlen...

 

Zieh dir auch die anderen Artikel zu dieser Blogparade rein! Sie sind in Dominiks Aufruf verlinkt und alle sehr interessant.

 

 

Und bei dir so?

Wie siehst du das Thema Blogs und Werbung, bzw. Geld verdienen mit Blogs? Ist doch eigentlich alles ganz logisch oder habe ich durch meine Bloggerbrille etwas übersehen? Gibt es für dich sinnvolle Alternativen im Bereich kostenlose Finanzbildung?

 

Wo ist für deine Begriffe die Grenze erreicht was die Monetarisierung von Blogs angeht?

 

Diskutiere auch in der Facebookgruppe Freak Nation mit uns über alle möglichen Finanzthemen! 

 

Ich freue mich auf deine Kommentare und Fragen! 

 

 

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Kommentare: 9
  • #1

    Manuela (Donnerstag, 22 Februar 2018 08:54)

    Hallo Vincent,

    einfach nur perfekt. Am Besten gefällt mir, dass mit dem Hirn einschalten. Damit hast du vollkommen Recht. Es wird ja niemand gezwungen, etwas nachzukaufen. Dass man sich selbst bei allen Produkten/Dienstleistungen die Frage stellt, ob man das selbst braucht oder es einem einen Nutzen bringt, ist für mich selbstverständlich. Mich selbst stört es nicht, wenn Blogs Werbung schalten, da ich selbst entscheide, was ich kaufe.

    Und ja, es ist gerechtfertigt, dass man auch als Blogger Geld verdient. Ich habe bisher keine Werbung auf meinem Blog, bin dem aber nicht abgeneigt.

    Was ich auch super finde, ist das Beispiel mit der Zeitschrift. Dafür bezahlst du, um dann trotzdem noch mit Werbung zugeknallt zu werden. Das Argument nenne ich auch immer, wenn wieder über Blogger und Werbung hergezogen wird.

    Sehr gelungener Beitrag.

    Beste Grüße
    Manuela

  • #2

    Vincent (Donnerstag, 22 Februar 2018 10:34)

    Hallo Manuela,

    danke für deinen Kommentar und die Zustimmung.
    Danke auch, dass du mitteilst, dass dich Werbung nicht stört und warum.
    Das interessiert mich immer besonders. Würde gern ein Gefühl dafür kriegen wie die Leute zu Werbung auf den Blog stehen und warum. Von daher nochmals vielen Dank!

    Beste Grüße
    Vincent

  • #3

    Denkfabrik (Donnerstag, 22 Februar 2018 10:46)

    Hi Vincent,

    "aber Blogs lesen heißt ja auch nicht, dass man dabei zwangsläufig sein eigenes Hirn ausschalten muss!"

    Natürlich ist es doof, wenn ein Blogger etwas extremerererer anpreist, also Lobeshymnen auf ein Produkt singt. Da ist es wichtig, als Leser nachzudenken. Andererseits: Wo liegt die Verantwortung? Ein Leser der sich erstmals mit dem Thema und dem Blogger beschäftigt, wird das vielleicht nicht erkennen. Allerdings zerstört man sich als Blogger die Reputation, also das wichtigste Gut als Schreiber.

    Vor allem von dir weiß ich, dass du extrem viel Zeit in den Blog und die "Umwelt" steckst. Aus deinen Beiträgen habe ich schon einiges herausgezogen und gelernt. Dafür würde jemand anderer direkt etwas verlangen (vglbar in etwa mit Nachrichten-Seiten, die jetzt beginnen zu monetisieren ABER der Mehrwert manchmal noch nicht einmal so ganz erschließbar ist!). Von dem her finde ich Werbung jegl. Art auch ok, solange sie nicht extrem störend wird.

    Zur Werbung allgemein: Wir sind auf einem Finanzblog. Gerade hier ist das Schimpfen über "Geld verdienen" irgendwie paradox ;)

    LG
    Johannes

  • #4

    Vincent (Donnerstag, 22 Februar 2018 11:01)

    Moin Johannes,
    meine Empfehlungen begründen sich auf meinen Erfahrungen und meinen Meinungen zu den entsprechenden Dingen. Wenn ich also eine Lobeshymne auf etwas singe, habe ich selber gute Erfahrungen damit gemacht oder eine positve Meinung dazu. Das muss wie gesagt nicht für jeden anderen auch passen. Das kann aber nur jeder für sich selbst entscheiden. Wenn er das nicht kann, biete ich sogar kostenlose Hilfe an! Natürlich habe ich als Blogger eine Verantwortung und der versuche ich damit nachzukommen. Jeder kann sich mit Fragen an mich wenden und wir schauen gemeinsam was passen könnte.

    Das ist der auch der Punkt, dass ich viel Zeit in das Drumherum stecke. Du und diejenigen, die sich ein bisschen mit dem Gesamtprojekt freaky finance beschäftigen erkennen das. Die anderen sind eben nicht meine sogenannten Wunschleser. Wie im Artikel beschrieben kann ich es nicht jedem Recht machen. Das kann niemand.

    Du hast auch erkannt, dass Werbung an anderen Stellen ebenfalls existent ist. Das ist einfach so. Ich habe die Anzahl der Adsense Banner nach dem Hinweis von Daniel stark reduziert und hoffe, dass die Werbung auf meiner Seite für die meisten nicht mehr extrem störend rüberkommt. Sonst kann man mir das auch gerne mitteilen. Dann hinterfrage ich mich da nochmal selbst.

    Der letzte Punkt gefällt mir auch. Grade als Finanzblogger ist es wohl ein Stück weit normal Geld verdienen zu wollen. Warum nicht auch mit dem Blog?

    Danke fürs Kommentieren!
    Gruß
    Vincent

  • #5

    denkfabrik (Donnerstag, 22 Februar 2018 14:05)

    "meine Empfehlungen begründen sich auf meinen Erfahrungen und meinen Meinungen zu den entsprechenden Dingen. Wenn ich also eine Lobeshymne auf etwas singe, habe ich selber gute Erfahrungen damit gemacht oder eine positve Meinung dazu."

    Eben, und genau das ist ein Punkt, der einen guten Blog(ger) ausmacht.
    Ich weiß schon gar nicht mehr, wie deine Seite vorher monetarisiert war. Als störend empfand ich es glaub ich nicht. Und momentan auch nicht.

    LG
    Johannes

  • #6

    Steven (Donnerstag, 01 März 2018 20:55)

    Schöner Artikel.
    Blog Monetarisierung finde ich nichts schlimmes. Davon leben können die wenigsten, aber den meisten reicht es auch schon die monatlichen Umkosten für Hosting usw. zu decken.

    Zum Thema Brutto/Netto kann ich nur folgendes sagen.
    Was ist besser? Von 5000 EUR Brutto im Jahr am Ende 4000 EUR Netto in der Tasche zu haben
    oder von 0 EUR Brutto im Jahr am Ende 0 EUR Netto in der Tasche zu haben?

    Abzüge mag niemand, auch ich nicht. Aber am Ende ist man doch über jeden Euro extra in der Kasse froh.

    Ich finde in erster Linie sollte das Projekt Spaß machen, egal ob man wöchentlich oder nur einmal im Monat am Blog arbeitet. Wer das ganze natürlich mit dem Gedanken Vollzeitjob betreiben möchte, ist wie auch jeder andere Firmeneigentümer "Selbst und Ständig" am arbeiten.

    Weiter so Vincent.
    Eines Tages wird vielleicht der "Break Even Point" erreicht sein, wo dein Blog mehr Einnahmen generiert als dein aktueller Beruf.

    Gruß Steven

  • #7

    Vincent (Donnerstag, 01 März 2018 21:02)

    Moin Steven,
    Danke!

    Kalr feue ich mich über jeden Euro.
    Wollte nur sagen, dass bei uns in Deutschland niemand für 3 oder 4.000€ im Jahr einen Vollzeitjob annehmen würde.
    Ich würde diesen Minilohn nicht in Kauf nehmen, wenn ich nicht Bock auf meinen Blog hätte. Sprich ich blogge nicht des Geldes wegen. Dann hätte ich längst aufhören müssen ;)

    Ob ich iregndwann 6-stellig im Jahr mit dem Bloig verdiene, vermag ich mir zumindest im Moment noch nicht vorstellen.
    Aber danke, dass du an mich/den Blog glaubst :)

    Freut mich, dass du wieder reingeschaut hast! Bis zum nächsten Mal :)
    Gruß
    Vincent

  • #8

    Ansgar (Donnerstag, 07 Juni 2018 21:12)

    Hallo Vincent,

    ich finde es in Ordnung, wenn der Blog auch Einnahmen generiert. Du hast ja erst auch einmal Unkosten, wie z.B den Serverplatz, die Domain und weiteres. Es ist natürlich toll, wenn der Blog am Ende soviel abwirft, dass man alleine davon leben könnte. Aber evtl. wirft ja vorher dein Hobby selbst so viel Geld ab, dass Du alleine davon leben kannst. Aber wenn der Hauptberuf soviel Spaß macht, kann ich es auch sehr gut verstehen, dass man ihn nicht aufgeben möchte. Gerade die Ingenieurwissenschaftler und die Finanzwirtschafter haben eine spannende Zukunft vor sich.
    Ich finde es nicht störend, wenn Werbung vorhanden ist, die Blog relevant ist. Der Leser möchte sich nebenher auch erkundigen, was am Markt läuft.
    Also mache gerne weiter so und viel Erfolg und Spaß dabei.

  • #9

    Vincent (Donnerstag, 07 Juni 2018 21:30)

    Hallo Ansgar,
    danke für deinen und deine Meinung zu dem Thema!
    Leben kann ich von dem Blog noch lange nicht - voraussichtlich wird das in diesem Leben auch nix mehr ;)
    Ich freue mich aber, dass eine kleine "Aufwandsentschädigung" dabei rauskommt.

    im Hauptjob werde ich nach und nach kürzer treten. Aber nicht wegen dem Blog.


    Beste Grüße
    Vincent